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Banater Post

Heimatortsgemeinschaft Hellburg/Galscha

Die HOG

Das erste Heimattreffen der Hellburger und Galschaer wurde am 23. Mai 1987 in Stuttgart-Weilimdorf gefeiert. Gleichzeitig wurde von beherzten Landsleuten die HOG Hellburg/Galscha gegründet. Zum ersten Vorsitzenden der HOG wurde Wilhelm Hack, wohnhaft in Stuttgart, gewählt. Nach 31 Jahren ist er es immer noch.

Die Heimattreffen der HOG Hellburg/Galscha finden alle zwei Jahre in Stuttgart/Weilimdorf statt und erfreuen sich einer konstanten Besucherzahl. Kirchweihpaare in Hellburger Tracht und ein bunt geschmückter Rosmarinstrauß waren bei jedem Heimattreffen der Stolz unserer Gemeinschaft. Feierliche Gottesdienste, zelebriert von Heimatpriestern, waren stets Garant für eine hohe Beteiligung unserer Landsleute bei den Heimattreffen. Blasmusikkapellen und bekannte Banater Tanzkapellen sorgten stets für die richtige Stimmung. Aber auch Chöre und Tanzformationen verschiedener Vereine waren immer wieder zu Gast.

Ein Heimatbuch wurde von Dr. Otto Greffner bereits 1990 veröffentlicht. Da in der Banater Heimat kaum Landsleute zurückgeblieben sind, ist der Kontakt der HOG zu dieser relativ gering. Über das Hilfswerk der Banater Schwaben und Spenden der Landsleute hat man versucht Hilfe zu leisten.

Die Orte

HELLBURG

Die Großgemeinde Hellburg, deren rumänischer Name Siria lautet und in die Weltgeschichte unter dem ungarischen Namen Vilagos eingegangen ist, befindet sich nördlich der Marosch, nord-östlich von Arad, am Fuße der letzen Ausläufer der Westkarpaten. Das Wahrzeichen der Gemeinde ist die Ruine einer mittelalterlichen Burg, die weit in die endlose Ebene hinausblickt. Nach einer Volkszählung aus dem Jahre 1940 hatte die Bevölkerung Hellburgs folgende Zusammensetzung: Rumänen 67%, die seit jeher den Hauptteil der Bevölkerung ausmachten, Deutsche 21% und Ungaren 9%, wobei der Anteil der ungarischen Bevölkerung bis 1914 wesentlich höher war. Am Rande des Dorfes lebten Sinti und Roma.

Die Ansiedling der Deutschen in Hellburg fand in den Jahren 1722-1782 statt, also in der Zeitspanne der allgemeinen Besiedlung des Banats. Die Siedler kamen jedoch nicht auf dem Wege einer organisierten Kolonisierung, sondern auf privatem Wege. Sie wurden teils von Gutsherren (Baron Bohus) angeworben, die sich wirtschaftliche und soziale Vorteile erhofften. Die ersten Angaben zu den deutschen Neusiedlern stammen aus dem Jahre 1720. Es waren österreichische Veteranen die sich nach dem Krieg gegen die Türken hier niederließen.Seit den 1980er Jahren waren auch in Hellburg fast alle Deutschen bereit, in die Bundesrepublick auszuwandern. So ging in Hellburg ein Kapitel deutscher Geschichte zu Ende.

GALSCHA

Das Dorf Galscha, zur Gemeinde Hellburg gehörend, wird nur durch eine Straße von dieser getrennt. Deutsche Kolonisten sind erstmals 1732 bezeugt. Sie kamen aufgrund der Anwerbung des Herzogs von Modena nach Galscha. Ende des 18. Jahrhunderts kamen viele deutsche Zuwanderer aus Sanktanna und Neupanat, die in Galscha im Zuge einer Binnenwanderung Boden und besonders Weingärten erwarben und Weinbauern wurden.

Ihren Höchststand erreichte die deutsche Bevölkerung im Jahre 1941, als hier 335 Deutsche lebten. 1992 gab es im Ort noch 105 Deutsche unter 1616 Rumänen und 191 Ungaren, eine Zahl, die, wie in anderen Gemeinden des Banats weiterhin absinkt. In Galscha wird eine südfränkisch-alemannische fescht-Mundart gesprochen.

 

Kontaktdaten

Anschrift:
Heimatortsgemeinschaft Hellburg /Galscha
c/o Wilhelm Hack
Deidesheimer Str. 47 F
D-70499 Stuttgat

E-Mail:
wilhelmhack@gmx.de

Internet:
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