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Banater Post

Großer Auftritt für junge Theaterkünstler

Die Jugendgruppe führte den Schwank „Der Teifl in d’Mette-Nacht“ in banatschwäbischer Mundart vor. Einsender der Fotos: Ines Szuck

Das von der Kindergruppe präsentierte Stück „Die Kinder von Bethlehem“ erzählte die Weihnachtsgeschichte aus ihrer Perspektive.

Es ist Sonntag, 9. Dezember 2018, früher Nachmittag. Der Kreisverband Esslingen der Banater Schwaben hat im Katholischen Gemeindezentrum St. Georg in Wendlingen zu der letzten Feier im Jahr 2018 eingeladen. In dem von Kirsten Wild adventlich dekorierten Saal kamen Jung und Alt, Groß und Klein zusammen, um gemeinsam das von der Kinder- und Jugendgruppe des Kreisverbandes vorbereitete Festprogramm zu sehen und einen netten Nachmittag miteinander zu verbringen.

Nach der Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden Herbert Volk haben sich die zahlreichen Gäste erstmals bei Kaffee und selbstgemachten Kuchen gemütlich unterhalten.

Mit dem Gedicht „Die vier Kerzen“ begann das abwechslungsreiche Festprogramm, gefolgt von einem musikalischen Teil: „Have you seen Jesus my Lord“, gesungen unter der Leitung von Herbert Volk. Das Adventskranzlied „Zünd ein Licht an“ wurde von Johannes Krispin auf der Gitarre begleitet. Es folgte die von der Kindergruppe unter der Leitung von Anna Lehmann und Renate Krispin dargebotene Inszenierung „Die Kinder von Bethlehem“. Dabei wurde die klassische Weihnachtsgeschichte aus der Perspektive von vier Kindern erzählt.

Die Jugendgruppe führte den lustigen Schwank „Der Teifl in d`Mette-Nacht“ in Banater Mundart vor, nach einer Bearbeitung von Johann Hoch. Diese Geschichte, „schwowisch“ betreut von Hergard Schutz und Ann-Kathrin Kobsa mit Unterstützung  von Kirsten Wild und Arnold Krispin, hat bei manchem Zuschauer Erinnerungen geweckt: Bei einem Glas Wein und Kartenspiel sitzen die Männer viel lieber daheim, in der warmen Stube, anstatt ihre Frauen und Kinder zur Christmette zu begleiten.

Die Darbietungen der Großen und Kleinen fanden beim Publikum großen Anklang und ihre Theaterkünste wurden mit reichlich Applaus belohnt. Ein großes Lob muss man den kleinen und großen „Künstlern“ aussprechen: Sie haben viel Zeit und Mühe investiert, die Texte zu lernen und diese souverän auf der Bühne vorzutragen. Auch den Helfern, die die schönen Kostüme gestaltet und genäht und die Bühnenbilder zur Verfügung gestellt haben, gebührt unser Dank.

Die Leiterin der Tanzgruppe Renate Krispin hat Gruppenleiter und Mitglieder, die dieses Jahr mit ihrem  Einsatz zum Erfolg und reibungslosen Ablauf der Aktivitäten beigetragen haben, geehrt und mit kleinen Geschenken belohnt.

Und nun war Zeit für den von allen Kindern erwarteten Augenblick: das Eintreffen des Nikolaus, traditionell von Peter Kobsa dargestellt, der seine Geschenke auspackte und diese in seiner gewohnt humorvollen Art an die Kinder verteilte. Jedoch nicht bevor jedes Mädchen und jeder Junge ein Gedicht vortrug, ein Liedchen sang oder am Akkordeon, auf der Flöte oder Melodica vorspielte. An dieser Stelle geht unser Dank an Walter Stahli jun. von der Firma Kneissler & Stahli, der auch dieses Jahr die Nikolauspräsente gesponsert hat.

Unabhängig davon, ob Faschingsball, Schwowische Nomittach, 30-jähriges Bestehen unserer Tanzgruppe, Herbstball oder Adventsfeier, auch im vergangenen Jahr 2018 haben viele fleißige Hände im Hintergrund durch ihren unermüdlichen Einsatz zum reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen beigetragen. Alle Helferinnen und Helfer auf und hinter der Bühne, die bei den Aufbau- und Abbauarbeiten immer behilflich sind, die Säle den Ereignissen entsprechend kunstvoll dekorieren, in der Küche emsig arbeiten und unsere Gaumen verwöhnen, sowie alle aktiv Mitwirkenden, die das Publikum mit ihren Darbietungen begeistern – sie alle tragen stets dazu bei, den Gästen einen unvergesslichen Nachmittag oder Abend zu bieten.