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Banater Post

Heimatortsgemeinschaft Ebendorf

Die Kirche in Ebendorf
Blick vom Dorfrand
Ebendorf im Banat

Die HOG

Bereits  beim ersten Ebendorfer Heimatortstreffen, am 5. und 6. Oktober 1985 in Königsbrunn wurde die HOG Ebendorf ins Leben gerufen und auch ein Vorstand, der aus drei Männern – Erich Henritzi, Stefan Morwig und Adolf Sutschek bestand, gewählt.

Unverändert blieb es bis zum Treffen in 1992 als Nikolaus Müller zum Vorsitzenden des Vorstandes der HOG gewählt wurde. Beim Treffen 1998 ist der alte Vorstand geschlossen zurückgetreten, Johann Zwick wurde zum Neuen Vorsitzenden des Vorstandes gewählt und war über 10 Jahre lang an der Spitze unserer Gemeinschaft.

Seit dem 20. Heimatortstreffen am 16. Oktober 2010, dass seit einigen Jahren im zweijährigen Rhythmus in Denkendorf stattfindet, ist Jakob Szekeresch der Vorstandsvorsitzender der Heimatortsgemeinschaft.

Unsere Ebendorfer Landsleute  sind in ganz Deutschland verstreut. Die Mehrheit befinden sich in Ludwigshafen und Augsburg. Weitere Gruppen leben in Pforzheim, Karlsruhe, im Stuttgarter Raum und im Norden der Republik.

Der Ort

Ebendorf liegt am äußersten Rande der Banater Hecke, 196 m über dem Meeresspiegel (Adria), am rechten Ufer des Ştiuca- (Csukas-) Baches, 14 km von Lugosch entfernt.

Den Namen Ebendorf trug diese Ortschaft seit ihrer Gründung im Jahre 1786. Als dann um die Jahrhundertwende die Banater deutschen Ortschaften umbenannt wurden, erhielt 1901 das fast rein deutsche Ebendorf den Namen Csukas, nach dem Bächlein, das am Dorfrande langsam in Richtung Gavojdia fließt. Als das Banat nach dem Ersten Weltkrieg mit Rumänien vereinigt wurde, erhielt es den Namen Stiuca (die rumänische Benennung des vorhin erwähnten Baches).

In dem 1968 neugeschaffenen Kreis Temesch ist Ebendorf eines der kleinsten Gemeindezentren. Ihm gehören die Dörfer Olosag, Zgribesti und Dragomiresti als eingemeindet an.

Außer in der Zeitspanne von 1944 bis 1948 war in Ebendorf immer deutschsprachiger Unterricht. Der deutschsprachige Unterricht bestand bis zum Jahre 1981. Mit der Unterrichtsreform (1948) wurde Ebendorf zum Schulzentrum, in dem gut vorbereitete Schüler außerhalb des Dorfes höhere Schulen besuchten. Seit Mitte der siebziger Jahre besteht in Ebendorf auch eine rumänische Abteilung. Diese wurde außer von den Kindern der sich hier niedergelassenen Rusniaken, auch von rumänischen Kindern aus den umliegenden, eingemeindeten, Ortschaften besucht. Infolge des ständigen Umzugs der Ebendorfer schrumpfte die Zahl der deutschen schulpflichtigen Kinder soweit zusammen, so dass 1981 auch der erste Zyklus eingestellt wurde. Es sollte das Ende der 1786 gegründeten deutschen Schule, die 195 Jahre ohne Unterbrechung bestand. bedeuten.

Die strukturellen Veränderungen, die nach dem Krieg einsetzten, dann die so genannte „Modernisierung" des Dorfes (Errichtung eines Schulzentrums, Elektrifizierung der Ortschaft. Einführung der Wasserleitung, Linienbusverkehr, eigene ärztliche Praxis, ein zuständiger Arzt, neues Kulturheim usw.) konnten den Verfall der Dorfgemeinschaft, der unvermeidlich gewordene war, nicht mehr verhindern. Die erste ukrainische (Ruthenen, auch Rußniaken genannt) Familie machte sich 1969 in Ebendorf ansässig. Sie kamen aus der armen und rückständigen Provinz Maramuresch, aus der ihre Angehörigen, Verwandten und Bekannten nach und nach hinzukamen. Sobald eine einheimische Familie ihr Haus verkaufte und In die Stadt zog, kamen die nächsten Ruthenen nach. So wurde die Nachfrage um Häuser ein dringendes Problem, und zum Unterschied von vielen Ortschaften im Banat - stand in Ebendorf kein Haus für längere Zeit leer. Der Zuzug der Maramurescher war von der Möglichkeit leere Häuser zu beziehen abhängig. Im Jahre 1990 waren schon 102 Häuser in ruthenischen Händen und nur in 75 Häusern wohnten Deutsche.

Die Anzahl der in Ebendorf verbliebenen Deutschen war im Jahr 1992 auf 62 Personen und im Jahr 1996 auf 25 Personen geschrumpft.

 

Kontaktdaten

Anschrift:
Heimatortsgemeinschaft Ebendorf
in der Landsmannschaft der Banater Schwaben e.V.
c/o Jakob Szekeresch
Forchenstraße 15
D-75328 Schömberg

E-Mail:
hog.ebendorf@aol.de

Internet:
www.hog-ebendorf.de