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Banater Post

Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren ...

Mitglieder des Vereins deutscher Diplomagrarier aus dem Banat und Siebenbürgen. Foto: Anton Amschlinger

So klingt es heute immer noch in den Ohren, wenn man an Heidelberg denkt. Der Zauber dieser von Dichtern und Philosophen besungenen Studentenstadt hat nichts von ihrem weltberühmten Charme verloren. Die Mitglieder des Vereins der deutschen Diplom-Agraringenieure aus dem Banat und Siebenbürgen hatten deshalb beschlossen, gemeinsam diese  ewig junggebliebene alte Stadt zu besuchen. Am 25. April trafen sich vierzig Mitglieder des Vereins am frühen Vormittag auf dem Karlsplatz, um von hier aus Heidelberg mit seinen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

Die Organisation dieses Tagesausflugs hatte wieder Hilde und Robert Kreiling übernommen, und Hilde hat wie immer alles bis ins kleinste Detail perfekt geplant. Unsere Aufmerksamkeit wurde sofort auf den neuzeitlichen Brunnen in der Platzmitte gelenkt, der die Planetenbahnen mit der überdimensionalen Erde darstellt. Umgeben wird der Karlsplatz vom einstigen Barfüßerkloster, dem ehemaligen Großherzoglichen Palais (heute Akademie der Wissenschaften), dem Palais Boisserree. Unser Fußmarsch führte uns weiter auf den Kornmarkt mit einer wunderschönen Aussicht auf die Schlossruine.  Auf dem Marktplatz bestaunten wir den Herkulesbrunnen, das Rathaus und die Heiliggeistkirche.

Das warme Frühlingswetter hat an diesem Sonntag nicht nur Touristen angelockt: ein Halbmarathonlauf mit 3400 Teilnehmern und vielen Begeisterten und Fans entlang der Laufstrecke, unter denen auch wir voller Enthusiasmus mitklatschten. Diesen Trubel hinter uns lassend, wollten wir nun die Schlossruine besichtigen. Mit der Bergbahn, seit ihrer Inbetriebnahme im Jahre 1890 immer wieder auf neuesten technischen Stand gebracht, fuhren wir hoch zum Schloss. Von hier aus hat man einen fantastischen Panoramablick auf die „Perle am Neckar“.

Die Schlossruine ist heute ein stummer Zeuge einer bewegten Vergangenheit. Das überdimensionale Fass mit dem trinkfreudigen Perkeo, das Apothekenmuseum und ein Rundgang durch den Park des Schlosses sollten noch nicht der Abschluss dieses Tages sein. Mit der Bergbahn ging es wieder bergab, und wir trafen uns  alle in der Griechischen Taverne bei einem zünftigen Mittagessen. Der Nachmittag war dem gemütlichen Teil gewidmet: bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen kam jeder mit seinen Gesprächsthemen zum Zug. Für das gelungene Treffen im Namen aller Teilnehmer ein herzliches Dankeschön den Organisatoren Hilde und Robert Kreiling.