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Bilder der Heimat in Kinderaugen: Banater Kinder bei der Ausstellungseröffnung

Bei der Ausstellungseröffnung im HDO: (v.li.) der Landesvorsitzende Bayern der Landsmannschaft der Banater Schwaben, Harald Schlapansky, Dr. Petra Loibl, Emilia Rosenfeld, Professor Dr. Andreas Otto Weber, Charles Steimer, die Vizelandesvorsitzende des BdV Bayern, Herta Daniel, die HDO-Öffentlichkeitsreferentin Dr. Lilia Antipow-Altrichter und der Vorsitzende der Landesgruppe Bayern des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Manfred Binder. Foto: HDO

Am 14. Juli eröffneten die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene Petra Loibl und Andreas Otto Weber, der Direktor des Hauses des Deutschen Ostens (HDO), im HDO die Ausstellung „Bilder der Heimat in Kinder
Sie ist das Ergebnis eines Malwettbewerbs, der auf Initiative von Dr. Petra Loibl entstand. Sie hatte zu einem Wettbewerb für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren aufgerufen. Dessen Ziel war es, die Kinder mit familiären Wurzeln im Sudetenland, Schlesien, Siebenbürgen, dem Banat, dem Wolgagebiet und vielen weiteren Herkunftsregionen der Vertriebenen und der (Spät)Aussiedler in ein Gespräch zwischen den Generationen zu bringen und zugleich Interesse an den eigenen Wurzeln und der Schönheit der „alten Heimat“ zu wecken.

In einem Festakt im Bayerischen Sozialministerium wurden die Sieger am 19. Februar ausgezeichnet. Beiträge zum Wettbewerb hatten seitens unserer Landsmannschaft die 12-jährige Marie Kling sowie die Schwestern Sophie (11) und Luisa (9) Burger von der Tanzgruppe Nürnberg eingereicht. (die BP berichtete in der Nr. 5-6 vom 15. März 2026). Nun widmet das Haus des Deutschen Ostens diesen eine Ausstellung.Die Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit des HDO Dr. Lilia Antipow-Altrichter, die der Jury des Wettbewerbs angehört hatte, stellte die drei preisgekrönten Werke der Kinder vor: Kürbisfest in Nispitz“ (2025) von Anton und Lukas Sterr aus Traunstein, „Vertreibung der Deutschen“ (2024) von Maria Jurk aus Nürnberg und „Störche neben der Frauendörfer Kirche“ (2025) von Vanessa Homm aus Ingolstadt. Die Arbeiten, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Heimat, der „Festlichkeit und Geborgenheit des Alltags, den Schmerz der Entwurzelung und die stille Kontinuität von Glaube und Gemeinschaft“ – so die Rednerin – auseinandersetzen, erinnere daran, wie vielfältig Heimat erlebt werde und wie wichtig das Erinnern sei, um Verständnis und Mitgefühl zu fördern.

Der Vorsitzende der Landesverbandes Bayern der Landsmannschaft der Banater Schwaben hatte zwei Kinder aus der Banater Trachtengruppe München, Emilia Rosenfeld und Charles Steimer, eingeladen, die Gedichte in banatschwäbischer Mundart vortrugen.

Die Ausstellung findet in Kooperation mit und unter der Schirmherrschaft von Petra Loibl statt und läuft bis zum 31. Oktober im Haus des Deutschen Ostens (Am Lilienberg 5) in München, Montag bis Freitag, 10 – 20 Uhr, im August nur bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.