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Blasmusik-Konzert in Ingolstadt: Ein Nachmittag mit Sonntagslaune

Der Co-Vorsitzende des „Freundeskreises Donauschwäbischer Blasmusik“ Norbert Merkle moderierte das Konzert und präsentierte die „Original Banater Dorfmusikanten“ aus München unter der Leitung von Walter Prinz. Fotos: Nikolaus Dornstauder

Die „Original Banater Schwabenkapelle“ aus Göppingen unter der Leitung von Peter Pohl eröffnete das Konzert, welches der „Freundeskreis Donauschwäbischer Blasmusik“ gemeinsam mit dem LV Bayern der LM der Banater Schwaben organisiert hat.

Auch in diesem Jahr gab es in Ingolstadt wieder ein Konzert des „Freundeskreis Donauschwäbischer Blasmusik“. Es wurde am 19. Oktober 2025 gemeinsam mit dem Landesverband Bayern der Landsmannschaft der Banater Schwaben durchgeführt.

Bereits eine Stunde vor Beginn füllte sich der Saal in Zuchering, einem Vorort von Ingolstadt, so dass an der Wand noch Einzelstühle aufgestellt werden mussten. Mittlerweile hat sich diese wunderschöne Veranstaltung herumgesprochen, denn sie lockt immer mehr Besucher an. Pünktlich um 14 Uhr eröffnete die „Original Banater Schwabenkapelle“ aus Göppingen unter der bewährten Leitung von Peter Pohl mit dem Marsch „Sonntagslaune“ von Peter Schad das Konzert. Die Kapelle hat ihre Wurzeln in der Banater Gemeinde Ulmbach. 

Im Anschluss begrüßte der Landesvorsitzende Harald Schlapansky die Gäste, darunter den Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft der Banater Schwaben Peter-Dietmar Leber, die bayerischen Vorstandsmitglieder und Manfred Binder vom Landesvorstand der Siebenbürger Sachsen. Der 2. Vorsitzende der Landsmannschaft der Donauschwaben in Baden-Württemberg und Co-Vorsitzende des Freundeskreises Norbert Merkle übernahm wie in den vergangenen Jahren die Moderation des Konzerts. 

Kapellmeister Peter Pohl hatte eine bunte Mischung aus wunderschönen alten Klassikern, wie Jaromir Vejvodas „Nur wer die Heimat liebt“ gefolgt von „Im Wäldchen“ und „Wenn zwei Herzen fragen“ von Karel Valdauf, der „Südböhmische Polka“ und Antonin Borovickas „Die Kapelle hat gewonnen“ im Repertoire. Dazu kamen die jüngeren Hits wie „Tanz mit mir“ von Walter Grechting, „Böhmische Liebe“, „Verliebte Musikanten“ von Markus Ebner und der derzeitige Hit der Kapelle: „Liebesnacht“ vom Burgenländer Franz Göltl. Auch der beliebte Walzer unseres ältesten Mitglieds Robert Payer „Wenn der Wein blüht“ erklang, wie auch der alte donauschwäbische Walzer „Traum eines Kriegers“. Den Gesang übernahmen Peter und Richard. Frenetisch wurde Zugabe gefordert. Mit „Genieß dein Leben jeden Tag“ vom Jahrmarkter Musiker Helmut Kassner beendete die Kapelle ihr Konzert.

Nach einer kurzen Umbaupause übernahmen die „Original Banater Dorfmusikanten“ aus München unter der Leitung von Walter Prinz. Die Kapelle eröffnete mit dem Traditionsmarsch „Friedensruf“. Der erste Konzertteil war Klassikern wie der Hymne „Auf der Vogelwiese“, „Alte Linde“, „Resipolka“, Ernst Moschs „Sterne der Heimat“ und „Du, nur du“, sowie Jaromir Vejvodas „Sommernacht in Prag“ und „Liebling, ich hab dich tanzen sehn“ gewidmet.

Der zweite Teil wurde mit modernen Rhythmen eröffnet. Es erklangen Melodien von „Billy Vaughn“ „Jasmina“ und „Hallo süße Maus“ Auch wurde der Mentor der Kapelle Sepp Schmalz mit „Blaue Augen“ und „Mein Banater Land“ gewürdigt. Erst nach den drei Zugaben „Stremtal“, „Veilchenblaue Augen“ und noch einmal der „Resipolka“ endete dieser schöne Nachmittag, mit der Hoffnung auf eine Neuauflage im neuen Jahr.