zur Druckansicht

private Anzeige schalten

Media-Center

Banater Post

Märzchenball in München für einen guten Zweck

Die Generalkonsulin Rumäniens in München Iulia-Ramona Chiriac und der Vorsitzende des Landesverbandes Bayern Harald Schlapansky (zweite Reihe Mitte) mit Jugendlichen der Tanzgruppe der Banater Schwaben München (von links im Uhrzeigersinn): Ioana Vasilescu, Franziska Moßner, Ann-Kathrin Wagner, Martina Lenhardt (Mitglied des Landesvorstandes), Hortensia Costescu, Alexander Farca, Fabian Dölger, Sven Rothsching und Andreas Kubon. Fotos: Atelier Corciovă

v.l.n.r. Sevghin Mayr (Vorsitzende SGRIM), N.N., Iulia-Ramona Chiriac, Harald Schlapansky, Alexandra Gorbanescu, Stefania Gorbanescu und Victoria Ziegler - alle drei von der Kindertanzgruppe der Banater Schwaben München

Der Brauch, zum 1. März Frauen ein Märzchen zu schenken, ist länderübergreifend auf dem Balkan bekannt und hat auch in Rumänien eine lange Tradition. Das Märzchen (rumänisch Mărțișor) als Symbol des Frühlings besteht aus einer rot-weißen Schnur, an der ein Glückbringer befestigt ist.

Die Idee, den Frühling in München mit einem Märzchenball zu begrüßen, entstand anlässlich eines Vortrags von Gedichten des rumänischen Dichters Mihai Eminescu im Generalkonsulat von Rumänien in München. Die Vorsitzende der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft für Integration und Migration (Societatea Germano-Română pentru Integrare şi Migraţie, SGRIM) Sevghin Mayr regte an, einen Märzchenball für einen guten Zweck unter der Schirmherrschaft von Generalkonsulin Iulia-Ramona Chiriac zu veranstalten. Kurzerhand setzten Sevghin Mayr und der Vorsitzende des Landesverbandes Bayern der Landsmannschaft der Banater Schwaben Harald Schlapansky den Gedanken in die Tat um und begannen in Zusammenarbeit der beiden von ihnen vertretenen Verbände – der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft für Integration und Migration und der Landsmannschaft der Banater Schwaben, Landesverband Bayern –, diesen Benefizball zu organisieren.

Am 9. März 2020 war es dann soweit. Im schönen Festsaal des Sudetendeutschen Hauses in München konnten Sevghin Mayr und Harald Schlapansky über 150 Gäste mit einer prickelnden Erfrischung zu diesem erstmalig organisierten Märzchenball empfangen, allen voran Generalkonsulin Iulia-Ramona Chiriac als Schirmherrin, Dimitrina Lang, Vorsitzende des Migrationsbeirates der Landeshauptstadt München, und Ulla Rüdenholz, Präsidentin der Europäischen Bewegung Bayern. Gekommen waren auch viele Mitglieder der beiden veranstaltenden Verbände sowie weitere Freunde Rumäniens.

Sevghin Mayr stellte den Verein „Asociaţia de Poveste“ vor, der sich in mehreren Heimen in Rumänien um bedürftige Kinder und Waisenkinder kümmert. Mit speziellen Aktivitäten möchte der Verein diese sozial benachteiligten Kinder begleiten und unterstützen und ihnen dadurch – wie es der Name des Vereins nahelegt – ein Stück märchenhafte Welt schenken.

An einem Stand wurden hübsche, selbstgebastelte Märzchen zum Kauf angeboten, zudem stand am Tisch nebenan eine Spendenbox bereit. Es ist gelungen, und darauf sind die Veranstalter besonders stolz, an diesem Abend die stolze Summe von 1500 Euro zugunsten des Vereins „Asociaţia de Poveste“ aus Hermannstadt zu sammeln. Herzlichen Dank an alle privaten Spender für die Unterstützung des Vorhabens.

Zum Höhepunkt des Abends wurden die kulturellen Darbietungen. Die bekannte rumänische Panflötistin Petruţa Küpper verzauberte das Publikum mit ihrem virtuosen, gefühlvollen Spiel. Auch die tänzerische Vorstellung der Jugendtanzgruppe der Banater Schwaben München erfreute sich großen Zuspruchs. Den Mitwirkenden gilt unser herzlicher Dank.

Das reich bestückte Buffet des rumänischen Restaurants „Rustica“ sowie rumänische Weine bescherten dem Publikum kulinarische Gaumenfreuden vom Feinsten.

Danken möchten wir für ihre Unterstützung auch den Spendern ProParket Koerner, Coiffure Velly, Das Blumenkindl, Atelier Corciova, Dandry Company, JobNinja, Fitgesundmobil, Monica Panait, Dipl. Ing. Adrian Conrad, Mihai Ganea/Mobile Massage München, Lie + Steiner Webdesign und Gabriela Marwell.
Dieser Märzchenball hätte ohne die Förderung durch das Sudetendeutsche Haus München, das Rumänische Kulturinstitut Berlin und den Migrationsbeirat der Landeshauptstadt München nicht stattfinden können. Vergelt’s Gott dafür!