zur Druckansicht

private Anzeige schalten

Media-Center

Banater Post

Anteilnahme und gute Wünsche

Von der Corona-Pandemie sind auch die Mitglieder unseres Verbandes betroffen. Wie aus den Verbandsgliederungen berichtet worden ist, gab es bereits erste Todesopfer, manche Mitglieder haben sich mit dem Virus infiziert. Jeden kann es treffen, niemand, der einkaufen gehen muss, der zur Arbeit fahren muss, der sich in der Öffentlichkeit bewegen muss, ist dagegen gefeit.

Wir können aber das Risiko, sich zu infizieren und zu erkranken, durch entsprechendes Verhalten senken. Deshalb gilt unvermindert: Verhalten Sie sich diszipliniert, nehmen Sie alle Anordnungen und Empfehlungen der Behörden im Umgang mit diesem Virus ernst und befolgen Sie diese!

Von der Corona-Pandemie besonders betroffen sind in unserem Land die Alten- und Pflegeheime. Gerade hier, wo die ältesten und schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft untergebracht sind, wurde offenbar, dass Politik und Gesellschaft diesem Bereich größeres Augenmerk schenken müssen. Ich selbst habe mich schon immer gewundert, warum manche meinen, dass es mit gemeinschaftlichem Klatschen getan sei.

Ein Opfer war trotz aller Vorsichtsmaßnahmen auch im Banater Seniorenzentrum Josef Nischbach in Ingolstadt zu beklagen. Eine betagte Bewohnerin des Hauses ist am Sonntag an den Folgen einer Corona-Infektion im Krankenhaus gestorben. Sie litt unter Vorerkrankungen. Weitere sechs Heimbewohner und zwei Mitarbeiter wurden positiv auf das Virus getestet, die Ergebnisse weiterer Tests standen noch aus. Das Haus wurde vom Gesundheitsamt Ingolstadt unter Quarantäne gestellt. Die im „Notfallplan für Pflegeeinrichtungen“ vorgesehenen Maßnahmen wurden sofort umgesetzt und weitere Schutzmaßnahmen ergriffen, u.a. sind Personal und Bewohner mit zusätzlicher Schutzausrüstung ausgestattet worden. Das Gesundheitsamt steht in ständigem Kontakt mit der Heimleitung, teilte die Stadt Ingolstadt mit. Die Bewohner sind seit Samstag in Einzelzimmer, alle Bewohner der Heime in Ingolstadt werden getestet.

Unser Mitgefühl gilt den hinterbliebenen Angehörigen, unsere guten Wünsche begleiten die erkrankten Landsleute aber auch das gesamte Personal des Hauses in dieser schwierigen Zeit.

Und für alle gilt nach wie vor: Passen Sie auf sich auf, so schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen!

Peter-Dietmar Leber
Bundesvorsitzender