zur Druckansicht

private Anzeige schalten

Media-Center

Banater Post

Veranstaltungsreicher Sommer in Hatzfeld

Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wurde die letzte Ruhestätte des Heimatmalers Stefan Jäger auf dem Hatzfelder Friedhof von Pfarrer Dr. Davor Lucacela neu gesegnet.

Die Teilnehmer am vierten Welttreffen der donauschwäbischen Kulturgruppen vor der Hatzfelder Kirche

Der stattliche Trachtenzug zog vom Rathaus zur gegenüberliegenden Kirche, wo der Kirchweihgottesdienst stattfand. Einsender der Fotos: Josef Koch

Noch nie zuvor fanden in unserem Heimatstädtchen so viele interessante Veranstaltungen mit banat- und/ oder donauschwäbischem Bezug statt wie in diesem Sommer. Neben den schon traditionellen Hatzfelder Tagen (26. bis 28. Juli) und dem nun schon seit einigen Jahren vorverlegten Kirchweihfest (9. und 10. August) war auch der Besuch einer Reisegruppe aus Österreich zu verzeichnen, die auf den Spuren banatschwäbischer Siedlungsgeschichte in Hatzfeld Halt machte, und nicht zuletzt, als ganz besonderes Ereignis, das vierte Welttreffen donauschwäbischer Kulturgruppen, das zwischen dem 31. Juli und 5. August hier, in unserer alten Heimat, stattfand. All diese Veranstaltungen wurden in enger Kooperation mit der Stadtverwaltung, dem Deutschen Forum, der römisch-katholischen Pfarrei und der Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld vorbereitet und auch durchgeführt – ein weiterer Beweis für die gute Zusammenarbeit zwischen den genannten Institutionen und Organisationen.  

Studienreisegruppe aus Österreich zu Besuch

Begonnen hat diese besondere Veranstaltungsreihe am 7. Juli mit gleich zwei Ereignissen. So weilte am Vormittag die schon erwähnte Besuchergruppe aus Österreich in Hatzfeld, die ihre Studienreise zum Kennenlernen der ehemaligen rumäniendeutschen Siedlungsgebiete in Hatzfeld startete. Die Kontakte nach Hatzfeld wurden, auf Ersuchen des Leiters der Reisegruppe Patrik Ehnsperg, vom Ehrenvorsitzenden der HOG Josef Koch schon weit im Vorfeld geknüpft, und das Besuchsprogramm wurde gemeinsam ausgearbeitet.

Da die Gruppe mit Verspätung ankam, konnte nicht das gesamte vorbereitete Programm durchgeführt werden. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Dr. Davor Lucacela und den Forumsvorsitzenden Erwin Zappe besichtigte die Gruppe zuerst die renovierte katholische Pfarrkirche und anschließend das Ansiedlungsdenkmal im Hof der Kirche. Hier wurde auf die Geschichte der Banater Schwaben im Allgemeinen wie auch auf die Ansiedlung und Entwicklung Hatzfelds im Besonderen hingewiesen. Danach gab es für die Gruppe einen weiteren Höhepunkt im Stefan Jäger-Museum. Neben der Besichtigung des Museums kamen die Gäste in den Genuss eines kleinen, aber feinen kulturellen Programms, das von Roswita Kovaci, Detlef Strunk, Vali Niculescu und Mario Konya gestaltet wurde. Hier bekam die Gruppe erstmals auch das Lied „Mein Heimatland, Banaterland“ (Text:
Peter Jung, Musik: Josef Linster), die heimliche Hymne der Banater Schwaben, zu Gehör, von der sie sehr beeindruckt war. Bei dem anschließenden gemeinsamen Essen wurde noch ganz viel über die Banater Schwaben und ihre Geschichte diskutiert und ein reger Meinungsaustausch gepflegt. Die Besucher waren voll des Lobes über die gewonnenen Eindrücke, und der Leiter der Gruppe bedankte sich zum Schluss bei allen, die zum Gelingen des Besuchsprogramms beigetragen haben.

Am Abend des gleichen Tages ging es mit einer interessanten Veranstaltung im Presse-Museum weiter. Dabei ging es um die sogenannte „Banater Republik“, die am 1. November 1918, im Zuge des Zusammenbruchs der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie, von Otto Roth in Temeswar ausgerufen wurde. Da diese aber von den Siegermächten, denen es in erster Linie um ihre eigenen Interessen ging, nicht anerkannt wurde, zogen nur zwei Wochen später serbische Truppen in Temeswar ein. Das Gebiet wurde sowohl von Serbien als auch von Rumänien beansprucht, letztlich kam es gegen den Willen der Mehrheit der Banater Bevölkerung aufgrund des Beschlusses der Pariser Friedenskonferenz zur Dreiteilung des Banats. Zu diesem wenig bekannten Thema referierte vor einem interessierten Publikum Detlef Strunk. Zum besseren Verständnis wurde in den Museumsräumlichkeiten eine dazu passende Ausstellung mit vielen Zeitdokumenten präsentiert.

Stadtfest unter reger Beteiligung der HOG

Nur drei Wochen später, am letzten Juli-Wochenende, fand dann das traditionelle Stadtfest, die sogenannten Hatzfelder Tage statt, die am Freitagvormittag im Kulturhaus feierlich eröffnet wurden. Josef Koch überbrachte die Grüße des HOG-Vorstandes und überreichte Bürgermeister Darius-Adrian Postelnicu die neueste Ausgabe des Heimatblattes sowie den Spaichinger Heimatbrief 2019 samt einem persönlichen Schreiben des Spaichinger Bürgermeisters Hans Georg Schuhmacher. Zwischen beiden Städten besteht schon seit Jahren ein sehr gutes freundschaftliches Verhältnis.

Im Anschluss an die Eröffnungsfeier wurde, wie in den letzten Jahren immer üblich, ein neu erschienenes Buch mit Hatzfelder Thematik vorgestellt. Diesmal war es eine Publikation zur Hatzfelder Sportgeschichte von Valerică Niculescu („Mişcarea sportivă din Jimbolia începând cu secolul al XIX-lea“), ein Nachschlagewerk mit vielen Daten und Fotos. Zum Schluss wurde dann noch die im Eingangsbereich des Kulturhauses aufgebaute Bilderausstellung „Internationales Stefan Jäger-Kunstsymposium – ein zur Welt geöffnetes Fenster“ eröffnet.

Der Freitagnachmittag stand, wie schon immer während der Hatzfelder Tage, im Zeichen der Begegnung unserer Landsleute beim Sitz des Deutschen Forums. Schon weit vor Beginn der Veranstaltung waren so gut wie alle Sitzplätze im Hof unter dem großen Nussbaum belegt. Erwin Zappe, Vorsitzender des Forums und Gastgeber, begrüßte alle Anwesenden und zeigte sich erfreut über die vielen Besucher, darunter Bürgermeister Postelnicu mit Frau, einige Stadtratsmitglieder und Vertreter der Presse. Josef Koch, als Vertreter der Heimatortsgemeinschaft, überbrachte anschließend die Grüße des Vorstandes und aller Mitglieder und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen HOG und Forum. Für angenehme Abwechslung sorgten zum einen Mario Konya und sein Großvater Michael Theissen mit einem schwäbischen Gedicht und zum anderen die „Hatzfelder Pipatsche“, die einen bunten Reigen an Volkstänzen zeigten.

Tags darauf gab es gleich drei Veranstaltungen mit banatschwäbischem Bezug. So lud am frühen Nachmittag das Presse-Museum zu einem „Schwäbischen Kaffeenachmittag“ ein. Die Idee dazu kam den Verantwortlichen, als dem Museum ein altes banatschwäbisches Koch- und Backbuch geschenkt wurde. Und nach vier darin enthaltenen Rezepten wurden schmackhafte Kuchen gebacken, die den Anwesenden zu einer Tasse Kaffee gereicht wurden. Abgerundet wurde dieses Kaffeekränzchen mit Erinnerungen aus der „guten alten Zeit“. So berichteten Oswald Zachari, Josef Koch und Detlef Strunk von den Koch- und Backgewohnheiten ihrer Mütter und Großmütter, denen es immer wieder gelang, trotz äußerster Armut in den ersten Nachkriegsjahren, was Besonderes auf den Tisch zu zaubern, wenn es auch nur ein „alde Weiwerkuche“ war.

Stefan Jäger im Mittelpunkt zweier Veranstaltungen

Am späteren Nachmittag stand dann Stefan Jäger im Mittelpunkt zweier Veranstaltungen. Zunächst wurde, nach umfangreichen Renovierungsarbeiten, die letzte Ruhestätte des Malers auf unserem Heimatfriedhof neu gesegnet. Die Reparaturarbeiten an Grabmal und Grabstein waren von der HOG und der neu angelegte Zugangsweg war von der Stadtverwaltung in Auftrag gegeben und finanziert worden. Die Neusegnung der restaurierten Grabstätte fand im Beisein mehrerer Landsleute und Vertreter der Stadt statt. Josef Koch würdigte in seiner Ansprache das Werk des „Schwabenmalers“, der in seinen Bildern die gesamte Geschichte unseres Volksstammes, die Lebens- und Arbeitswelt sowie die Trachten und Bräuche der Banater Schwaben verewigt hat. Danach wurde die Grabstätte von Pfarrer Luca-cela gesegnet.

Nur eine Stunde später stand Stefan Jäger erneut im Blickfeld einer weiteren Veranstaltung in dem ihm gewidmeten Museum. Dabei ging es im Beisein eines zahlreichen interessierten Publikums um das Thema „Stefan Jäger als Porträtmaler“. Dazu waren im einstmaligen Atelier des Künstlers mehrere von ihm gemalte Porträts ausgestellt, darunter auch das Porträt von Professor Peter Heinrich, eine Leihgabe der HOG an das Museum, und das Porträt des Hutfabrikanten Robert Decker. Letzteres war zu Beginn dieses Jahres dem Museum von Familie Grecu, ehemals gute Bekannte der Hatzfelder Decker-Familie, geschenkt worden, befand sich aber in einem deplorablen Zustand (siehe „Banater Post“ vom 15. September 2019).

Museumsleiterin Angelica Chici, von Beruf Restauratorin, berichtete zunächst über die sich schwierig gestaltenden Restaurierungsarbeiten am Porträt selbst und an dessen Rahmen und bedankte sich bei der Stadtverwaltung für die Übernahme der entstandenen Kosten. Weitere Einzelheiten zum Gemälde erfuhr das Publikum sodann von Doina Grecu, während Hans Jirkowsky anhand des Romans „Rote Dornen“ von Irene Decker die Geschichte der Hatzfelder Unternehmerfamilie Decker präsentierte. Über Leben und Wirken von Peter Heinrich und das ausgestellte Porträt, das über Umwege als Spende in den Besitz der HOG gelangte, sprach anschließend Josef Koch.

Am Sonntagvormittag war unsere Heimatkirche Treffpunkt vieler Gläubigen und Freunde gehobener Musik. Die Predigt von Pfarrer Dr. Davor Lucacela, fließend dreisprachig, ging allen unter die Haut, zumal sie nicht nur nachdenklich stimmte, sondern auch Hoffnung gab. Das nachfolgende Kirchenkonzert unter Mitwirkung von Franz Müller (Orgel), Valerică Niculescu (Geige) und Florin Ţubucan (Gitarre) entsprach erneut den Erwartungen der Zuhörer. Abgerundet wurde das Vormittagsprogramm mit dem traditionellen Begegnungstreff im Hof der Kirche, der vom Forumsvorstand bestens vorbereitet worden war.

Nicht mehr im Programm der Hatzfelder Tage, aber rechtzeitig angekündigt war die Ausstellung „Kinder malen ihre Heimat“, die am Montagabend (29. Juli) im Stefan Jäger-Museum eröffnet wurde. Für die Ausstellung zuständig war das Demokratische Forum der Banater Berglanddeutschen (DFBB), das aus Anlass der Ansiedlung von Deutschen im Banater Bergland vor 300 Jahren einen Malwettbewerb aus-
geschrieben und die Bilderauswahl getroffen hatte. Eröffnet wurde die Ausstellung von Museumsleiterin Angela Chici und dem DFBB-Vorsitzenden Erwin Josef Ţigla, der kurz über das Forum und den dazugehörigen Arbeitskreis „Deutsche Kunst Reschitza“ berichtete und in die Ausstellung einführte. Für alle Anwesenden war es interessant festzustellen, mit welchen Augen die Kinder ihre nähere Heimat sehen. Ein vielleicht nachahmenswertes Experiment.

Donauschwäbisches Welttreffen

Die fast einhundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer am vierten Welttreffen der donauschwäbischen Kulturgruppen trafen am 31. Juli, nur drei Tage nach dem Stadtfest, aus Ungarn kommend, in Hatzfeld ein. Für Hatzfeld war es, wie Bürgermeister Postelnicu bei der Eröffnung des Treffens betonte, ein ganz besonderes Ereignis.

Die umfangreichen Vorbereitungen zu dieser Großveranstaltung, die unter dem Motto stand „Als Freunde kamen wir, als Freunde gehen wir“, hatten schon im Sommer letzten Jahres begonnen, als der Präsident des Weltdachverbandes der Donauschwaben Stefan Ihas den HOG-Ehrenvorsitzenden Josef Koch um Unterstützung ersuchte. So wurde schon damals die Stadtverwaltung informiert, die Verbindung zum Deutschen Forum und zu den Hotels hergestellt.

Die anwesenden Jugendgruppen, zum Großteil aus den USA, Kanada, Brasilien und Deutschland, hatten in den darauf folgenden Tagen ein recht volles Programm zu bewältigen. So ging es schon am ersten Tag zum einen um das Schmücken der Kirchweihhüte und zum anderen um das Erlernen neuer schwäbischer Volkstänze. Die beiden Arbeitskreise wurden von Edith Barta und Hansi Müller geleitet.
Am Abend gab es noch eine weitere, sehr emotionale Veranstaltung, bei der es um das Thema Russland-Verschleppung ging. Die Erlebnisberichte des 92-jährigen ehemaligen Deportierten Ignaz Bernhard Fischer (Bakowa/Temeswar) und von Josef Koch, dessen Mutter verschleppt war und in Dnjepropetrowsk verstarb, wurden mit größtem Interesse verfolgt. So kam es auch, dass viele der Jugendlichen zum Ende der Veranstaltung Fragen zu den damaligen Ereignissen stellten.

Am Tag darauf (2. August) ging es mit dem Bus nach Maria Radna zur Deutschen Wallfahrt, die für alle ein ganz besonderes Erlebnis war. Gleich nach der Rückkehr nach Hatzfeld besuchte die Gruppe den Friedhof, wo an den Gräbern von Peter Jung und Stefan Jäger Kränze niedergelegt wurden. Dem schloss sich ein Besuch in der katholischen Kirche an, wo eigens für die Gäste ein Gottesdienst und ein Konzert mit Solisten aus Temeswar stattfanden.

Seinen Ausklang fand dieser lange Tag am Thermalstrand bei einem vom Deutschen Forum organisierten Begegnungsfest, zu dem auch die Mitglieder der Trachtengruppe „Hatzfelder Pipatsche“ eingeladen waren. Stefan Ihas bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei der Stadt sowie bei Erwin Zappe und Josef Koch für die Hilfe und gute Zusammenarbeit und überreichte den beiden als Dank den Ehrenbrief des Weltdachverbandes der Donauschwaben.

Auch an den beiden folgenden Tagen gab es ein volles Programm. So nahmen die Jugendlichen in ihren Trachten aktiv an den Kirchweihfesten in Warjasch und in Nitzkydorf teil.     

Für eine kleinere Gruppe boten Renate und Josef Koch noch einen zusätzlichen Programmpunkt an und zwar eine Rundfahrt durch Hatzfeld, die zu den Sehenswürdigkeiten des Heidestädtchens, seinen historischen Bauten und seinen wichtigsten Institutionen führte. Ganz überrascht zeigten sich die Gäste, als sie erfuhren, dass es in Hatzfeld mehrere nach deutschen Persönlichkeiten benannte Gassen gibt. Zum Abschluss dieser Rundfahrt ging es noch in ein typisch schwäbisches Bauernhaus, wo es in gemütlicher Runde, bei einem zweiten Frühstück, noch ganz viel zu erzählen gab.

Nach diesen anstrengenden Tagen verabschiedete sich die Gruppe am Montag, dem 5. August, von Hatzfeld und fuhr für weitere zwei Tage nach Ungarn.

Kirchweihfest mit vielen Trachtenpaaren

Nur wenige Tage nach Ende des donauschwäbischen Welttreffens  wurde am 9. und 10. August in Hatzfeld das Kirchweihfest gefeiert. Zuständig für die gesamte Organisation und Durchführung waren die Pfarrei, das Deutsche Forum und die Trachtengruppe „Hatzfelder Pipatsche“.

Da am Hatzfelder Kirchweihfest auch Trachtengruppen aus anderen Ortschaften teilnehmen und die Trachtenträger am Montag zur Arbeit oder zur Schule müssen, wurde das Kirchweihfest wieder am Freitag und Samstag gefeiert. Das heißt, dass auch der „Kerweihbaam“ mit Weinflasche, Hut und Tuch von den „Kerweihbuwe“ schon am Freitagnachmittag vor der Kirche aufgestellt wurde. Danach führten sowohl die „Hatzfelder Minis“, das ist die Kindergruppe, wie auch die „Hatzfelder Pipatsche“, die Kirchweihjugend, vor zahlreichen Zuschauern Volkstänze vor.

Am Samstagnachmittag waren die Blasmusikklänge der „Banater Musikanten“ aus Temeswar fast im gesamten Stadtgebiet nicht zu überhören. Denn der mehr als 30 Paare umfassende Kirchweihzug – mit dabei die „Warjascher Spatzen“, die „Nitzkydorfer Kornblumen“, die „Billeder Heiderose“, eine Trachtengruppe aus Großjetscha und selbstverständlich die „Hatzfelder Pipatsche“ – hatte viele „Eckstickle“ zu tanzen und auch einen langen Weg zurückzulegen, um alle Ehrengäste einzuladen.
Nachdem auch Bürgermeister Darius-Adrian Postelnicu eingeladen worden war, zog der Trachtenzug vom Rathaus zur gegenüberliegenden Kirche. Die Kirchweihmesse, der viele Gläubige beiwohnten, wurde von Pfarrer Dr. Davor Lucacela zelebriert. Danach ging es auf dem Platz vor der Kirche mit der Verlosung von Hut und Tuch und der Versteigerung des Kirchweihstraußes weiter. Auf den Ehrentanz des neuen Vortänzerpaares folgte noch unter Mitwirkung aller teilnehmenden Gruppen ein buntes Programm mit vielen Tanzdarbietungen.

Seinen würdigen Abschluss fand das Kirchweihfest am Abend am Thermalstrand, im sogenannten „Restaurant auf der Insel“. Nach kurzen Dankesreden tanzten die Jugendlichen bis in den frühen Morgen. Schade nur, dass in diesem Jahr weniger Landsleute in der alten Heimat weilten als sonst, gab es doch auch diesmal sehr viel zu sehen und zu hören. Es waren wieder ganz besondere Tage in der alten Heimat.