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Banater Post

Die Weihnachtsgeschichte in unserer Zeit

Die Trachtengruppe des Kreisverbandes brachte ein Krippenspiel auf die Bühne, wonach die anwesenden Kinder mit einem kleinen Weihnachtsgeschenk bedacht wurden. Foto: Cornel Simionescu-Gruber

Das Flair der Weihnacht ist längst vorbei, das neue Jahr hat Einzug gehalten. Draußen ist es winterlich geworden, und auch der Chor der Banater Schwaben Karlsruhe hat sein Repertoire an die Jahreszeit angepasst, wie bei der Weihnachtsfeier des Kreisverbandes Karlsruhe am 22. Dezember 2018 zu vernehmen war. Lieder wie „Petersburger Schlittenfahrt“, „Es blüht eine Rose zur Weihnachtszeit“ und noch viele andere standen auf dem Programm.

Trotz des grauen Dezemberwetters kam bei den Gästen beim Betreten des herrlich geschmückten Saals im Gemeindezentrum St. Peter und Paul Weihnachtsstimmung auf. Der geschmückte Christbaum, die Kerzen auf den Tischen, die duftenden Plätzchen und nicht zuletzt die Weihnachtsklänge im Hintergrund trugen zu einer festlichen Atmosphäre bei.

Mit dem Gedicht „Am Heiligen Abend“ von Hans Dama wurde die Weihnachtsfeier eröffnet. Melanie Müller, die Moderatorin des Nachmittags, hieß alle Gäste aufs herzlichste willkommen und führte durch das Programm. In einer kurzen Ansprache begrüßte der Vorsitzende des Kreisverbandes Karlsruhe Werner Gilde die anwesenden Landsleute und richtete einen besonderen Willkommensgruß an die CDU-Politikerin Sylvia M. Felder, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg. Die Abgeordnete, die den Wahlkreis Rastatt in der Stuttgarter Legislative vertritt, hielt eine bemerkenswerte Rede, die auf breite Zustimmung stieß.

Auf der Bühne hatte der Chor der Banater Schwaben Karlsruhe bereits seinen Platz eingenommen und eröffnete den ersten Teil des Programms mit dem Lied „Friedensfürst“. Es folgten mehrere Weihnachtslieder und Solostücke, die am Klavier von der Chorleiterin begleitet wurden, sowie Gedichtvorträge. Auch die Kleinen bewiesen ihr Können mit der Darbietung von Instrumentalstücken am Klavier und Akkordeon und Gedichtrezitationen. Im zweiten Teil präsentierten die Jugend- und die Erwachsenentanzgruppe ein Krippenspiel mit dem Titel „Auf der Suche nach Gott“. Das Spiel ist eine moderne Abwandlung der klassischen Weihnachtgeschichte, ein Zusammenspiel von Vergangenheit und Gegenwart – zumal die Probleme von damals und heute die gleichen sind. Die Akteure begaben sich auf die Suche nach Glück, Geborgenheit und Liebe mit einem Funken Hoffnung im Herzen, dass die Armut und die Gewalt in dieser Welt besiegt werden können.

Bei Kaffee und Kuchen saß man noch lange beisammen, da die besinnliche Weihnacht, die man ja immer gewünscht bekommt, so richtig Einzug gehalten hatte. Alle anwesenden Kinder wurden mit einem kleinen Weihnachtsgeschenk bedacht. Bei den Gästen herrschte angesichts des dargebotenen vielfältigen Programms Zufriedenheit und weihnachtliche Stimmung.