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Banater Post

Gedenktafel erinnert an Otto Aczel

Die beiden Gedenktafeln für Georg und Otto Aczel. Einsender des Fotos: J. Lutz

Ein Jahr nach dem Ableben von Prof. Dr. Otto Aczel hat der „Kulturverein Suflet nou“ aus der Heimatgemeinde Großkomlosch die ehrenvolle Aufgabe übernommen, eine Gedenkveranstaltung auszurichten und eine ihm gewidmete Gedenktafel zu enthüllen. Ehefrau Elfriede Aczel und Sohn Edwin aus Nürnberg folgten am 14. August der Einladung vom Präsidenten des Kulturvereins, Ioan Olarescu. Anwesend waren noch Bürgermeister Ovidiu Stefanescu und sein Stellvertreter Ortspfarrer Cristian Tomescu, der Chefredakteur der Zeitschrift Suflet nou, mehrere Kulturschaffende, Freunde des Verstorbenen und Landsleute. An der Umfriedungsmauer der orthodoxen Kirche, dort wo bereits sei 2005 eine Gedenktafel für Dr. Georg Aczel, dem Vater des Geehrten, angebracht ist, war ein kleiner Altar hergerichtet und die Tafel für den neuen Ehrenbürger der Gemeinde aufgestellt. Während des orthodoxen Gottes-
dienstes wurde die Gedenktafel enthüllt und eingeweiht.

Über das Leben, das wisschenschaftliche Wirken und das literarische Schaffen von Prof. Dr. Otto Aczel, der lange Jahre in Temeswar und – nach der politischen Wende in Rumänien – in Nürnberg lebte, sprach Prof. Traian Galetaru. Die Gedenkstunde wurde musikalisch vom Männerchor aus Grosskomlosch umrahmt. Sohn Edwin wurde aufgefordert, über seinen Vater als Mensch zu sprechen. Danach fand ein Symposium im Kulturheim statt. Mit Unterstützung der Familie Aczel möchte Prof. Galetaru ein Buch über Otto Aczel veröffentlichen.

Auf die Bitte des Bürgermeisters trugen sich die anwesenden Mitglieder der Familie Aczel ins Gästebuch der Gemeinde ein. Dankbar gedenken auch die Heimatortsgemeinschaften Temeswar und Grosskomlosch-Lunga des geschätzten Menschen, Wissenschaftlers und Literaturschaffenden.