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Banater Post

Ingo Glass stellt in Rheinbach aus

Grundformen und Grundfarben im Raum, 2012, Aluminium, 60x120x60 cm

 

Die drei Grundformen (Kreis, Quadrat und Dreieck) und drei Grundfarben (Rot, Blau und Gelb) bestimmen das künstlerische Schaffen des weltweit bekannten Bildhauers Ingo Glass. Seine monumentalen Kunstwerke sind ein unendliches Spiel mit Farbe und Geometrie, mit Fläche und Raum. Reinheit und Klarheit
lassen das Wesentliche, das Geistige in einer unfassbaren Vielfalt zum Vorschein treten und verdrängen das Unnötige. Es entstehen „offene Räume“. Einige dieser „offenen Räume“ des 1941 in Temeswar geborenen Bildhauers, der zur Elite der deutschen konkret-geometrischen Kunstszene gehört, werden 2012 in der Wanderausstellung „Verbindende Kraft der Grundformen und Grundfarben mit dem Raum“ zu sehen sein. Erste Station machte die Ausstellung vom 4. Mai bis 10. Juni im Kunsthaus Rehau (im oberfränkischen Landkreis Hof, Bayern), auf Einladung des von Prof. Eugen Gomringer geleiteten Instituts für Konstruktive Kunst und Konkrete Poesie.

Am 6. Juli fand die Vernissage der Ausstellung im Glaspavillon „Hans-Schmitz-Haus“ in Rheinbach (in der Nähe von Bonn, Nordrhein-Westfalen) statt. Dieses architektonische Kleinod inmitten des Rheinbacher Glaszentrums mit seinen klaren, reduzierten Formen gibt den idealen Rahmen für die Werke des in München lebenden Künstlers ab. In der Pressemitteilung zur Ausstellung heißt es: „Trotz strenger Geometrie und begrenztem Farbenvokabular ist Glass’ Kunst besonders facettenreich. Denn eben diese Charakteristika seines Schaffens ermöglichen eine Rückkehr zur ureigenen reinen Schönheit der Kunst. Seine Plastiken sind eine Arbeit mit den Flächen und dem Raum, mit den Flächen im Raum und schließlich mit dem Raum selbst. Indem er den Raum schneidet, die Formen aber öffnet, schafft Glass Volumen.“

In die Ausstellung, die noch bis 5. August zu sehen ist, führte Dr. Ruth Fabritius ein, Leiterin des Glasmuseums Rheinbach. Dazu ist auch ein von Ingo Glass zusammengestellter Katalog erschienen, in der gleichen Aufmachung wie die drei Bände der Reihe „Begegnungen“ (2011–2012), in denen der Künstler seine Begegnungen mit Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Politik, mit Schriftstellern und Autoren, mit Sammlern, Sammlungen und Museen dokumentiert.

Weitere Stationen der Wanderausstellung sind der Schlossgarten des Zichy-Szterényi-Kastells in Sárszentmihály (Ungarn) und die „Galleria il Tesoro“ in Altendorf (Schweiz).