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Märzchenball zum Jubiläum - Deutsch-Rumänische Gesellschaft (SGRIM) feiert 10-jähriges Bestehen

Zu einem interkulturellen Dialog lud die Deutsch-Rumänische Gesellschaft für Integration und Migration in München ein. Foto: Ramona Abendschein

Am 25. März 2026 feierte die „Deutsch-Rumänische Gesellschaft für Integration und Migration – SGRIM e.V.“ ihr 10-jähriges Bestehen im festlichen Rahmen des Sudetendeutschen Hauses in München mit dem Märzchenball 2026. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft des Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung Karl Straub, MdL. 

In ihrem Grußwort hob die Generalkonsulin von Rumänien in München Mihaela-Mălina Diculescu-Blebea die wichtige Rolle von SGRIM für die rumänische Gemeinschaft in Bayern hervor. Die Grußbotschaft der Botschafterin Rumäniens in Berlin Adriana Stănescu fokussierte auf der Bedeutung kultureller Identität für den europäischen Dialog. Die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene Dr. Petra Loibl würdigte die lebendige Partnerschaft der SGRIM mit den Landsmannschaften der Banater Schwaben und der Siebenbürger Sachsen in Bayern. 

Unter den Ehrengästen befanden sich neben Dimitrina Lang, Vorsitzende des Migrationsbeirats der Landeshauptstadt München, auch Vertreter der Verbände der Siebenbürger Sachsen und der Banater Schwaben. Die Landsmannschaft der Banater Schwaben war durch den Landesvorsitzenden und stellvertretenden Bundesvorsitzenden Harald Schlapansky vertreten.

Die SGRIM ist 2015 aus einer Selbsthilfegruppe für die Integration von Rumänen in München entstanden. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind die Förderung und der Erhalt der rumänischen Identität, Kultur und Tradition sowie das Mitwirken bei der Gestaltung des interkulturellen Zusammenlebens. Bei der Jubiläumsfeier wurde der neu gewählte Vorstand, bestehend aus Roxana Petri, Mădălina Taciu und Constanța Matei vorgestellt. Die Tätigkeit der bisherigen Vorstandsmitglieder Sevghin Mayr, Gabriela Marwell und  Maria Lie-Steiner wurde mit warmen Worten gewürdigt.

Der Märzchenball war im Jahr 2015 eine der ersten großen Veranstaltungen des Vereins. Statt der erwarteten 50 Gäste kamen damals 200 und im folgenden Jahr bereits 500. Seither wird dieses Fest jedes Jahr zum lebendigen Ausdruck der kulturellen Identität der Rumänen in München und gleichzeitig zur Demonstration des interkulturellen Dialogs.

Das schlug sich auch im Kulturprogramm nieder, das neben einer Ausstellung der rumänischen Künstlerin Andrada Ababei und einem Klavierrezital von Andrei Preda auch Darbietungen von Gruppen der beiden Landsmannschaften umfasste. Die Banater Schwaben waren mit einem Tanzprogramm der Jugendtanzgruppe München (geleitet von Hanna Habenicht) dabei. Die beiden Landsmannschaften traten neben dem Integrationsbeirat der Stadt München und privaten Spendern auch als finanzielle Förderer des Märzchenballs in Erscheinung. 

Durch die aktive Partnerschaft unserer Verbände mit der SGRIM war der Märzchenball auch in diesem Jubiläumsjahr wieder Ausdruck einer echten Brücke zwischen Kulturen, Traditionen und Menschen und wirkte als starkes Zeichen für Zusammenhalt, Identität und gegenseitigen Respekt.