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Gesellschaftliche Teilhabe durch politische Teilnahme: Erfolgreiche Verbandsmitglieder bei den Kommunalwahlen in Bayern

Die vier Mitglieder unserer Landsmannschaft im  Nürnberger Stadtrat. Einsenderin des Fotos: Helmine Buchsbaum

Thomas Haslinger, damals als Landshuts zweiter Bürgermeister (re.), war 2025 zu Gast beim Grillfest des Kreisverbands. Der KV-Vorsitzende Hans Szeghedi überreichte ihm ein Buch zur Geschichte der Banater Schwaben. Foto: Kreisverband Landshut

Adelheid Seifert (re) mit den Bundesvorstandsmitgliedern Anita Maurer (HOG Schöndorf) und Eduard Ortmann (KV Fürth, HOG Orzydorf) Foto: Eduard Ortmann

Bei den Kommunalwahlen am 8. März 2026 in Bayern sind auch einige Mitglieder unserer Landsmannschaft in verschiedenen politischen Gruppierungen für ihre Stadt oder ihren Kreis angetreten. Wir haben diese vor der Wahl in der Banater Post vom 20. Februar 2026 vorgestellt. Dabei konnten einige Erfolge verbucht werden, die wir nun hier zusammenfassen. Alle Kandidaten – auch die, die ihr Ziel nicht erreicht haben – bedanken sich bei den Mitgliedern der Landsmannschaft der Banater Schwaben für den Zuspruch und die Unterstützung. Das politische Engagement unserer Mitglieder zeigt, dass Teilhabe wichtig ist und dass die starke Gemeinschaft dahinter eine bedeutende Rolle für unsere Akzeptanz in der Öffentlichkeit spielt.

 

Neuer OB von Landshut ist „einer von uns“:
Dr. Thomas Haslinger

In der niederbayerischen Bezirkshauptstadt Landshut gibt es mit Dr. Thomas Haslinger einen neuen Oberbürgermeister. Für die Banater Schwaben in und um Landshut ist es „einer von uns“, der nun seine Hand über die Geschicke der Stadt hält. Als Zweiter Bürgermeister hat Haslinger bei der 40-Jahr-Feier des Kreisverbands Landshut im Jahr 2022, noch stellvertretend für den damaligen Oberbürgermeister Alexander Putz, die Grüße und Glückwünsche der Stadt überbracht. Und dort gestand er, nicht ohne Stolz, dass ihm Sitte und Brauchtum der Banater Schwaben recht vertraut sind, da sie ihm ja schon bei seiner Geburt mit in die Wiege gelegt wurden - durch seine Eltern, die aus Morawetz im Banat stammen. Er ist seit Jahren Mitglied der Landsmannschaft und ein gern gesehener Gast bei den Veranstaltungen der Banater Schwaben. Inzwischen hat er sich auch intensiv mit der Geschichte und Kultur des Banats wie auch seinen Banater Wurzeln auseinandergesetzt und mit seiner Familie das Banat besucht. 

Haslinger wurde 1986 in Landshut geboren und ist Reserveoffizier der Bundeswehr und Doktor der Philosophie. Er ist Vorsitzender des CSU-Kreisverbands Landshut-Stadt. Seit 2014 gehört er dem Stadtrat an. Von 2020 bis Mai 2026 war er der Zweite Bürgermeister von Landshut. Er hat ein offenes Ohr für die Menschen und ihre Bedürfnisse in dieser so besonderen Stadt, die auch vielen Vertriebenen und Aussiedlern Heimat geboten hat. Deshalb möchte er auch weiterhin dafür sorgen, dass die Anliegen seiner Landsleute gehört werden. Denn Landshut ist für ihn eine Stadt, die Traditionen bewahrt und gleichzeitig offen für neue Ideen ist. 

Der Kreisverband Landshut wünscht ihm eine „glückliche Hand“ bei allen kommenden Herausforderungen und Entscheidungen für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger von Landshut.

 

Fürth und Landkreis Fürth
 

Christian Brunner

Unser Verbandsmitglied Christian Brunner wurde zum zweiten Mal in den Fürther Stadtrat gewählt. Mit seinen 30 Jahren ist er das jüngste Mitglied der CSU-Fraktion. Er ist in Fürth geboren und hat mütterlicherseits (Fam. Follmer) Wurzeln in Lenauheim.  Schon als kleiner Junge hatte er Kontakt zu den Veranstaltungen der Banater Schwaben, besuchte oft zusammen mit den Eltern und Großeltern die Verwandten in Lenauheim.  Zu den Heimattreffen der HOG Lenauheim geht er immer sehr gerne mit, auch schon als Teilnehmer bei Kirchweihfesten in der Banater Tracht. Christian hat Kulturgeographie mit dem Schwerpunkt Stadtforschung und Regionalentwicklung studiert. Seine politischen Schwerpunkte sind vor allem die Verkehrs- und Umweltpolitik. Außerdem setzt er sich für eine sinnvolle Stadt- und Regionalplanung, abgestimmt auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger der Stadt ein. Auch will er einen besseren Dialog zwischen jüngeren und älteren Bürger mit generationsübergreifenden Veranstaltungen fördern. Seine Verbundenheit mit der Region zeigt er durch seine Präsenz auf vielen Festen und Kirchweihen im Knoblauchsland sowie in Fürth und Nürnberg.

Adelheid Seifert 

In Zirndorf im mittelfränkischen Landkreis Fürth wurde Adelheid Seifert als Stadträtin der CSU wiedergewählt. Gleichzeitig wurde sie auch für den Kreistag Fürth-Land als Stellvertreterin des Landrats im Landkreis Fürth bestätigt. In beiden Funktionen konnte die gebürtige Temeswarerin mit familiären Wurzeln in Nitzkydorf schon in der vergangenen Legislaturperiode viel bewegen. Adelheid Seifert übersiedelte Anfang der 1980er Jahre mit ihrer Familie nach Deutschland. Die bei der Caritas Erlangen tätige Fachwirtin im Sozialwesen engagiert sich ehrenamtlich intensiv im regionalen Verbands- und Vereinsleben: als Kreisvorsitzende der Frauen-Union Fürth-Land, Ortsvorsitzende der Frauen-Union Zirndorf sowie als stellvertretende Bezirksvorsitzende der Frauen-Union im Bezirksverband Nürnberg/ Fürth/Schwabach. Darüber hinaus ist sie Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes Fürth sowie Erste Vorsitzende der Stadtjugendkapelle Zirndorf. Auch beim VdK Zirndorf ist sie seit vielen Jahren erste Vorsitzende und zudem Frauenbeauftragte im Kreisverband. Gerne besucht und unterstützt sie die Veranstaltungen des Kreisverbands Fürth unserer Landsmannschaft und übernimmt gelegentlich für die eine oder andere davon die Schirmherrschaft. Als Kreisrätin und Stellvertreterin des Landrats sowie als Stadträtin in Zirndorf ist es ihr ein großes Anliegen, ihre Region weiterhin mit vollem Engagement aktiv mitzugestalten. Sie möchte sich auch künftig im Kreistag des Landkreises Fürth als Kreisrätin und Stellvertreterin des Landrats sowie im Stadtrat Zirndorf als Stadträtin und Referentin für Vereine und Ehrenamt einsetzen. Dem Kreisverband Fürth der Banater Schwaben hat sie ihre Unterstützung für den Traubenball vom 7. November versprochen.

 

Augsburg und Augsburg-Land

Dr. Hella Gerber

Obwohl die CSU im Augsburger Stadtrat fünf Sitze verloren hat, wurde die Vorsitzende des Kreisverbands Augsburg unserer Landsmannschaft Dr. Hella Gerber als Nachrückerin erneut in den Augsburger Stadtrat gewählt. Die gebürtige Nitzkydorferin und ehemalige medizinische Leiterin des Dialysezentrums an der Augsburger Uniklinik sitzt seit 2020 im Augsburger Stadtrat. Seit 2017 leitet sie den Kreisverband Augsburg und mittlerweile ist sie auch Kreisvorsitzende des BdV. Eine Vernetzung der Landsmannschaften vor Ort war Hella Gerber stets ein Anliegen. Als Stadträtin gelang es ihr, die Anliegen der Landsmannschaften in der Stadtgesellschaft publik zu machen, beispielsweise erwirkte sie einen festlicher Empfang der Stadt für die Landsmannschaften, der bereits zweimal stattgefunden hat. 

In der Landsmannschaft engagiert sich Hella Gerber auch seit vielen Jahren für die HOG Nitzkydorf, deren Vorsitzende sie ist. Die HOG pflegt enge Kontakte zur Heimatgemeinde und veranstaltet dort jedes Jahr eine Kulturveranstaltung mit Kirchweih und Literaturprogramm. Hella Gerber ist seit Jahren auch im Vorstand des Hilfswerks der Banater Schwaben, des Vereins der Freunde der Lenauschule und des Kulturwerks der Banater Schwaben Bayern.

Bernd Zitzelsberger

Der neue 3. Bürgermeister von Augsburg Bernd Zitzelsberger ist seit vielen Jahren Mitglied der Landsmannschaft der Banater Schwaben. Er hat zwar keine Banater Wurzeln, ist aber häufiger Gast bei den Veranstaltungen des Kreisverbands Augsburg und schätzt den starken Zusammenhalt, die Pflege von Tradition und Brauchtum sowie den Beitrag der Banater Schwaben zu Frieden, Versöhnung und gelungener Integration in unserer Gesellschaft. Seit sechs Jahren ist er Mitglied des Augsburger Stadtrats und Ortsvorsitzender der CSU seines Stadtteils Pfersee. Er wurde von Platz 13 auf Platz 9 vorgewählt.

Annemarie Probst

Unser Verbandsmitglied Annemarie Probst (geb. Neumann) aus Warjasch war bei den Kommunalwahlen in Augsburg-Land erfolgreich. Die gelernte Arzthelferin ist als Diätassistentin tätig und sitzt seit 2014 auf der Liste von Bündnis 90/Die Grünen im Marktgemeinderat Meitingen und dem Kreistag Augsburg-Land. Bei der Wahl 2026 wurde sie im Kreisrat auf den Listenplatz 4 (von 9) vorgewählt und darf ihre Fraktion im Beirat für Soziales und Seniorenfragen und im Jugendhilfeausschuss vertreten. Im Marktgemeinderat erreichte sie Platz 6 aller abgegebenen Stimmen. Als Wertschätzung für 12 Jahre Tätigkeit als Kreisrätin wurde ihr eine Urkunde verliehen. Annemarie Probst ist dem Kreisverband Augsburg eng verbunden und nimmt an dessen Veranstaltungen regelmäßig teil. 

München
Dr. Manuela Olhausen

In München wurde Dr. Manuela Olhausen zum dritten Mal für die Freien Wähler in den Bezirksausschuss Sendling gewählt.  Die promovierte Kulturwissenschaftlerin und Referentin im Gesundheitswesen ist dort stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses Planen, Bauen und Wohnen und Beauftragte für Kultur. Manuela Olhausen ist seit der letzten Wahl im Vorstand des Kreisverbands München unserer Landsmannschaft. Ihre Familie stammt väterlicherseits aus Kleinschemlak. Ihre Tochter tanzt seit über zehn Jahren in der Münchner Tanzgruppe, die Familie fährt regelmäßig ins Banat. Seit einiger Zeit leitet Manuela Olhausen die Kinder- und Jugendtanzgruppe im Münchner MTV mit und ist Mitglied im Kulturwerk der Banater Schwaben Bayern. Außerdem ist sie im Vorstand des BdV München sowie stellvertretende Vorsitzende des BdV Oberbayern. Bezüglich der Aussiedler und Vertriebenen möchte sie sich für eine stärkere Behandlung des Schicksals der Heimatvertriebenen im Geschichtsunterricht und mehr Beachtung der Banater Schwaben und anderer Aussiedlergruppen im Stadtleben einsetzen.

Würzburg
Franziska Müller

Die in der Würzburger Tanzgruppe und Verbandsarbeit in der DBJT engagierte Franziska Müller hat den Einzug in den Würzburger Stadtrat auf der SPD-Liste nur sehr knapp verpasst. Mit einem kleinen Abstand von rund 500 Stimmen wurde sie erste Nachrückerin auf Platz 5 der SPD. Franziska Müller wurde 1997 in Würzburg als Eltern von Banater Schwaben geboren, ihre Wurzeln sind in Warjasch und Glogowatz. Sie besucht gerne die Veranstaltungen des Kreisverbandes und berichtet darüber in der Banater Post. Das gelebte Brauchtum, der starke Zusammenhalt und die Gemeinschaft haben sie geprägt. Vor zwei Jahren hat sie einen Band mit Kurzgeschichten veröffentlicht, in dem sie ihre Erfahrungen mit dem Leben im Banat verarbeitet und ihrer Verbundenheit mit der Herkunftslandschaft Ausdruck verliehen hat. Beruflich ist Franziska Müller nach einem Studium der Germanistik, Soziologie und Politik als Jugendbildungsreferentin beim DGB Unterfranken tätig. Daneben hat sie zahlreiche Ehrenämter, unter anderem ist sie Oberministrantin. Für ihre Kandidatur hat sie viel Zuspruch von ihrer Familie und von der Gemeinschaft der Banater Schwaben erfahren und sie wird sich auch in Zukunft weiterhin für Zusammenhalt und eine Gemeinschaft, die zusammenhält, stark machen. Die Banater Schwaben sind für sie ein fester Bestandteil der Stadtgesellschaft. Sie setzt sich dafür ein, dass es auch weiterhin Raum für kulturelle Veranstaltungen und Begegnungen gibt, weil hier Gemeinschaft entsteht.

 

Nürnberg: vier Verbandsmitglieder im Stadtrat

Oberbürgermeister Marcus König

Unser Verbandsmitglied Marcus König wurde in Nürnberg erneut zum Oberbürgermeister gewählt. Zwar hat er selbst keinen familiären Bezug zum Banat, aber seine Großeltern gehören als Sudetendeutsche zu den Heimatvertriebenen. Marcus König ist gebürtiger Nürnberger und sitzt seit 2008 im Nürnberger Stadtrat. Den Banater Schwaben ist er durch seine Arbeit in der CSU und der Kommunalpolitik seit vielen Jahren eng verbunden. Er nimmt gern und regelmäßig an den wichtigen Veranstaltungen des Kreisverbands, des Hauses der Heimat sowie der Karnevalsgesellschaft „Noris Banatoris“ teil. Im Nürnberger Stadtrat arbeitet Marcus König eng mit den anderen Mitgliedern unserer Landsmannschaft zusammen, deshalb sieht er seine Mitgliedschaft bei der Landsmannschaft der Banater Schwaben als Zeichen dieser gewachsenen Nähe.

Marcus König ist seit 2020 Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg. Er setzt die Schwerpunkte seines Wirkens auf eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur, bezahlbarem Wohnraum, Chancengleichheit, Sicherheit, Sauberkeit und eine bürgernahe Verwaltung.. Er hat sich stets als verlässlicher Ansprechpartner und Fürsprecher der Heimatvertriebenen und der Landsmannschaften erwiesen. Mit ihm haben auch die Banater Schwaben weiterhin einen guten und verlässlichen „direkten Draht“ ins Nürnberger Rathaus.

Helmine Buchsbaum

Die neue stellvertretende CSU-Fraktionsvorsitzende im Nürnberger Stadtrat heißt Helmine Buchsbaum. Sie sitzt schon seit 2002 im Stadtrat und bekennt sich bei jeder Gelegenheit als „Banater Schwäbin in Nürnberg“. Die in Fibisch geborene und in Überland im Banat aufgewachsene pensionierte Grundschullehrerin engagiert sich schon seit vielen Jahren in der Landsmannschaft der Banater Schwaben, gründete im Jahr 1993 die Kindertanzgruppe Nürnberg und leitete von 1999-2012 den Kreisverband, wo sie noch heute im Vorstand ist. Darüber hinaus ist sie auch beim Hilfswerk der Banater Schwaben und beim Haus der Heimat in Nürnberg im Vorstand aktiv. Als langjährige Sängerin im Schubert-Chor engagierte sie sich auch für dessen Weiterbestehen in Deutschland und bei der Organisation der Chortreffen.  Durch ihre aktive Vernetzung mit der Stadtpolitik gelingt es Helmine Buchsbaum seit Jahren, „auf die Banater Schwaben aufmerksam zu machen und die Mitbürger für unsere Geschichte und Kultur zu sensibilisieren.“ Als langjährige Grundschullehrerin und aus ihrer eigenen Vergangenheit kennt sie die Bedeutung einer guten Bildung, deshalb setzt sie sich besonders für die Bildungspolitik ein. Ihre drei Schlagwörter sind: „teamfähig, lösungsorientiert und bodenständig.“ Dafür will sie sich als auch Stadträtin weiterhin stark machen.

Andreas Krieglstein

Der neue 2. Bürgermeister der Stadt Nürnberg heißt Andreas Krieglstein und ist Mitglied unserer Landsmannschaft. Seit 2020 ist der studierte Bankbetriebswirt Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion. Sein Herz schlägt für Nürnberg und er möchte unter dem Motto: „Näher am Menschen“ auch weiterhin bei einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung mitwirken.Mit der Geschichte der Banater Schwaben ist Krieglstein vertraut, denn seine Frau Ulrike (geb. Waitz) kommt aus Freidorf und war jahrelang in der Banater Trachtengruppe Nürnberg aktiv. Ihre Eltern stammen aus Nitzkydorf. Der CSU-Fraktionsvorsitzende nimmt die Eindrücke seiner Reisen ins Banat und die Erfahrungen vom Miteinander der Nationalitäten dort als besonderen Auftrag in den Nürnberger Stadtrat. In Nürnberg möchte er sich für die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der Altstadt ebenso einsetzen wie für bessere Bedingungen für Arbeitnehmer und Familien sowie die Förderung der Infrastruktur für mittelständische Unternehmen.

Werner Henning

Werner Henning ist ein weiteres unserer Verbandsmitglieder im Nürnberger Stadtrat. Der gebürtige Siebenbürger Sachse aus Nadesch und BdV-Vorsitzende in Nürnberg wurde zum Beisitzer in der CSU-Fraktion. Seit 2014 sitzt er im Nürnberger Stadtrat in zentralen Ausschüssen, als integrationspolitischer Sprecher und als Stadtteilbetreuer direkt vor Ort. Als BdV-Vorsitzender setzt er sich für alle Aussiedler- und Vertriebenenverbände in ganz Nürnberg ein. Sein Anliegen ist eine Stadt, die den Zusammenhalt sichert, Leistung anerkennt und deren Zukunft man mutig und verantwortungsvoll gemeinsam formt. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen in der Vernetzung mit Europa. Er ist der Motor der Städtepartnerschaft zwischen Nürnberg und Kronstadt, die nach jahrelangen Bemühungen im Jahr 2024 offiziell unterzeichnet wurde. Auch war er aktiv am Zustandekommen der Direktflugverbindungen Nürnberg-Kronstadt und Nürnberg-Temeswar beteiligt. Als überzeugter Europäer will er im Stadtrat auch weiterhin Brückenbauer sein. Sein Slogan als Stadtrat für Nürnberg ist: „Tradition bewahren, Sicherheit stärken und Zukunft gestalten".