Am 9. Januar 2026 hatte Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder zwischen der Tagung der CSU-Landesgruppe in Seeon und der Klausur der Landtagsfraktion in Kloster Banz hat zum traditionellen Neujahrsempfang in die Münchner Residenz geladen. Seit der Nachkriegszeit gehört der Neujahrsempfang des Ministerpräsidenten in Bayern zu den festen Terminen im politischen Kalender.
Ministerpräsident Dr. Markus Söder begrüßte die geladenen Gäste aus allen Regionen Bayerns im Kaisersaal. Im Anschluss fand ein Empfang in den Sälen der Münchner Residenz statt. Unter den 2000 Gästen aus Wirtschaft und Wissenschaft, Kirche und Kultur befanden sich auch viele Vereinsvertreter und Ehrenamtliche, denen Söder ausdrücklich für ihr Engagement dankte.
Da der Ministerpräsident nach seiner Hüft-OP auf Krücken schwerlich drei Stunden am Stück hätte stehen können, wurde dieses Mal auf das traditionelle Defilee verzichtet. „Irgendwie kommt das neue Jahr noch ziemlich auf Krücken daher“, scherzte er in seiner Ansprache, und führte dafür auch ein paar ernste Belege an: die sich im Umbruch befindliche Welt, die andauernden russischen Angriffe auf die Ukraine, die brüchige Freundschaft mit den USA und die schwächelnde deutsche Wirtschaft. Allerdings gebe es auch die positiven Entwicklungen, auf die der Ministerpräsident hinwies. Bayern sei ein starkes und schönes Land, mit vielen Start-ups, herausragenden Universitäten, einem starken Mittelstand und einer großen Anzahl von Handwerksmeistern. Bayern sei Zukunft, Fortschritt aber gleichzeitig auch Tradition und Heimat. Die liberale Demokratie sei in unseren Tagen herausgefordert wie noch nie, deshalb ist die Bewahrung des Bayerischen Demokratie- und Freiheitsmodells wichtig: nicht nur die eigene Meinung zu sagen, sondern auch Respekt und Toleranz vor der Meinung des anderen zu haben, das vielzitierte bayerische „Leben und leben lassen“. Probleme seien zu lösen, wenn sie mit Kraft und Zuversicht angepackt werden.
Ehrengast des Empfangs war die vor Kurzem mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnete Sängerin Vicky Leandros, die den musikalischen Hauptakt gestaltete und das Publikum mit ihren Evergreens erfreute.
Auch in diesem Jahr war die Landsmannschaft der Banater Schwaben beim Neujahrsempfang des bayerischen Ministerpräsidenten gut vertreten. Anwesend war der Bundesvorsitzende Peter-Dietmar Leber und Ehefrau Hiltrud Leber, Präsidentin des Frauenverbandes im Bund der Vertriebenen, der Landesvorsitzende Harald Schlapansky mit Petra Kratzer sowie Edda und Dieter Probst aus Nürnberg. Zahlreich vertreten waren auch weitere Mitglieder unserer Landsmannschaft, nämlich der OB von Nürnberg Dr. Marcus König und der Gastgeber selbst, der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder.
Die Veranstaltung bot auch die Gelegenheit zu Begegnungen und Gesprächen mit der Aussiedlerbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung Dr. Petra Loibl MdL, dem Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung Karl Straub MdL, dem BdV-Präsidenten Stephan Mayer MdB, dem Ministerpräsidenten a. D. Dr. Günther Beckstein, den Oberbürgermeistern von Nürnberg Marcus König, von Augsburg Eva Weber, sowie mit Dr. Michael Kern, Oberbürgermeister von Ingolstadt, der Patenstadt des Landesverbandes Bayern unserer Landsmannschaft. Begegnungen gab es auch mit Vertretern der Kirchen, wie mit dem Abt von Scheyern Markus Eller und mit Vertretern der Landsmannschaften der Sathmarer Schwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Ostpreußen und anderer Vereine.









