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Banater Post

Unter den besten Beratern Deutschlands

Bundespräsident a.D. Christian Wulff überreichte Georg Moti am 29. Juni die Auszeichnung „Top Consultant 2018“. Fotos: privat

Georg Moti (stehend, Erster von links) war Stammspieler der Fußballmannschaft „Poli Tineret“. Das Bild entstand während der Meisterschaft 1979/1980.

„Mut und Entschlossenheit – die Multiplikatoren des Erfolgs“ lautet der Titel eines Beststellers aus der Feder des Unternehmensberaters und Autors Günter F. Gross. Sein Fazit: Der Motor des Erfolgs ist die Tat. Ideen haben wir genug. Woran es mangelt, ist der Mut. Neben der lebenslangen Fortbildung braucht ein Unternehmer, ein Manager deshalb Mut und Entschlossenheit. Mutiges und entschlossenes Handeln ist das, was auch das berufliche Wirken des Einzelunternehmers Georg Moti, Inhaber des Ingenieurbüros QM International Georg Moti mit Sitz in Ingolstadt, auszeichnet. QM steht für Qualitätsmanagement, ein Bereich, in dem der gebürtige Temeswarer als Berater tätig ist. Als äußerst erfolgreicher Berater, muss man hinzufügen, denn Georg Moti zählt zu den Top Consultants 2018, das heißt zu den besten mittelstandsorientierten Beratern Deutschlands. Die Auszeichnung wurde ihm am 29. Juni im Rahmen des 5. Deutschen Mittelstands-Summits in Ludwigsburg von Bundespräsident a. D. Christian Wulff, Mentor des Top Consultants-Wettbewerbs, überreicht.

Mut, Entschlossenheit, Kampfgeist sind Persönlichkeitsmerkmale, die wohl auch auf den im Banat vollzogenen Sozialisationsprozess des Geehrten zurückzuführen sind. In seiner Jugend war Georg Moti, der 1962 in Temeswar geboren wurde, ein ebenso begeisterter wie talentierter Fußballer. Unter anderem war er Stammspieler in der Mannschaft „Poli Tineret“.

Der Sport habe ihn gelehrt, sich nie geschlagen zu geben, nach Niederlagen wieder aufzustehen, die Gründe dafür zu analysieren, sich neue Strategien zu überlegen und danach weiterzukämpfen, sagt Moti. Seine Trainer hätten ihn in dieser Haltung bestärkt, nicht nur wenn es galt, sportliche Niederlagen einzustecken, sondern auch, wenn persönliche Enttäuschungen zu verarbeiten waren. So wie 1978, als er aufgrund seiner Leistungen in die rumänische Jugend-Nationalmannschaft berufen werden sollte, was ihm aber verwehrt wurde, weil er Deutscher war.

Georg Moti studierte am Temeswarer Polytechnikum Maschinenbau und erwarb 1987 seinen Abschluss als Schweißfachingenieur. Aufgrund der politischen Verhältnisse sah der frischgebackene Diplom-Ingenieur für sich keine Zukunft in Rumänien und so wagte er im März 1988 die Flucht über Ungarn. Auch dazu bedurfte es Mut und Entschlossenheit. Ein halbes Jahr später erreichte er endlich sein Ziel, die Bundesrepublik Deutschland. Beruflich fasste er schnell Fuß, doch war es ihm stets wichtig, sich weiterzubilden und zusätzliche Qualifikationen zu erwerben. Mehr als zwei Jahrzehnte war er  im Qualitätswesen bei verschiedenen Zulieferern der Automobilindustrie tätig, angefangen vom Qualitätsprüfer Wareneingang bis zum Gesamtleiter Qualität mit internationaler Verantwortung für zwanzig Werke. Aufgrund seiner langjährigen und vielseitigen Berufserfahrung wagte Moti schließlich den Schritt in die Selbständigkeit und gründete im September 2011 das Ingenieurbüro QM International Georg Moti.

Eine Firma ist wie ein Mensch, ihr Managementsystem ist das Gehirn: Funktioniert es nicht richtig, geht viel schief. Dieses Bild zeichnet Georg Moti gern den Unternehmen, die sein Ingenieurbüro zur Verbesserung ihres Qualitätswesens beauftragen. Es sind Zulieferer und Hersteller, die beim Qualitätsmanagement Hilfe brauchen. „Ich werde immer dann gerufen, wenn es brennt“, sagt Georg Moti. Zum Beispiel vorübergehend, wenn personelle Ressourcen im Qualitätswesen fehlen, wenn das Lieferantenmanagement nicht zuverlässig funktioniert oder wenn Managementsysteme optimiert oder implementiert werden müssen. Je nach Bedarf entwickelt der Berater dann eine zuverlässige Lieferantenkette, unterstützt den Qualitätsleiter oder baut als Interimsqualitätsleiter ganze Organisationen um. „Jedes Projekt bedeutet wieder eine neue Herausforderung“, erklärt Moti. Dabei sei ihm Zuverlässigkeit enorm wichtig: „Ich bleibe bei Problemen so lange dran, bis das gesteckte Ziel erreicht ist.“

Sein unternehmerisches Credo formuliert der Berater so: „Qualität muss produziert, nicht geprüft werden.“ Es sei erforderlich, Qualität ganzheitlich zu verstehen, denn Qualität bedeute viel mehr als nur die Güte eines Produktes. Diese Vorstellung präge seine Beratertätigkeit im Bereich Qualitätsmanagement. Und noch eines scheint ihm wichtig, betont zu werden: „Ich bin mutig und gehe gern auch mal unkonventionelle Wege.“

Erfahrung und Kompetenz, gepaart mit Mut und Entschlossenheit – das sind letztlich die Grundvoraussetzungen, in denen Georg Motis unternehmerischer Erfolg begründet liegt. Dieser Erfolg wurde nun mit dem Qualitätssiegel „Top Consultant“ gekürt. Die Auszeichnung beruht auf einer Kundenbefragung und wissenschaftlicher Systematik. Sie wird seit 2010 verliehen und setzt Maßstäbe für herausragende Mittelstandsberatung in Deutschland. Das Projekt Top Consultant beruht auf der engen Kooperation zwischen Mentor – seit 2015 ist es Bundespräsident a. D. Christian Wulff –, Wissenschaftlicher Gesellschaft für Management und Beratung unter der Leitung von Prof. Dr. Dietmar Fink und Bianka Knoblach sowie dem Organisationsteam von compamedia. Die herausragenden Leistungen der besten Berater Deutschland (Top Consultant) sowie der innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands (Top 100) werden alljährlich auf dem Deutschen Mittelstands-Summit ins Rampenlicht gerückt.

Die diesjährige Preisverleihung wurde am 29. Juni vor rund 1200 Gästen aus Mittelstand, Medien und Politik von Ministerpräsident Winfried Kretschmann in feierlichem Ambiente im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg eröffnet. Durch den Abend führte die Journalistin und Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis. Die Top 100- und Top Consultant-Unternehmen wurden von ihren jeweiligen Mentoren, dem Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar und Bundespräsident a. D. Christian Wulff, ausgezeichnet.

Die Landsmannschaft der Banater Schwaben gratuliert ihrem Mitglied Georg Moti zu dieser besonderen Ehrung und wünscht weiterhin viel Erfolg.