III-00 Rückblick: Was du in Band 1 und Band 2 erfahren konntest: von der Ansiedlung unserer Vorfahren nach dem Frieden von Passarowitz bis in die Nachkriegszeit des Ersten Weltkriegs.
III-01. Die Kirche ist Mittelpunkt: Von der 1000-jährigen Geschichte des Bistums Morisena/Tschanad, 1030 gegründet, sind mehr als 300 Jahre auch unsere Geschichte. Wie Religion das Leben unserer Vorfahren bestimmte, erfährst du hier.
III-02 Bedeutende Persönlichkeiten spielen eine führende Rolle im gesellschaftlichen Leben. Unabhängig davon, ob ihre Wurzeln in Venedig, Ungarn, im „Alten Reich“ lagen oder im Banat, lernst du hier Personen und ihr Wirken fürs Banat kennen.
III-03.Bedeutende Persönlichkeiten 2: Der Erste Teil zu Persönlichkeiten des Banats wird hier durch Persönlichkeiten ergänzt, die in besonderer Weise in der Stadt Temeswar gewirkt haben. Sie alle zu nennen ist unmöglich. Forsche du weiter und ergänze.
III-04 Gedanken-, Meinungs- und Pressefreiheit ist ein hohes Gut. Journalismus hat die Rolle, diese zu erringen oder zu verteidigen. Über Temeswar wird in der ersten Zeitung der Welt im Jahr1609 berichtet. Seit dieser Zeit waren Journalisten der Zensur oder Selbstzensur ausgesetzt, auch im Banat.
III-05 Arad - die Schwesterstadt „drüben“. Rein geografisch gesehen gehört Arad nicht zum Banat, denn die Stadt liegt nördlich der Marosch. Kulturgeschichtlich und vom Lebensgefühl der deutschen Bevölkerung gehören wir zusammen, sind wir Banater.
III-06 Kleinere Städte und ihre Bedeutung: Wenn wir vom Banat sprechen, denken wir die kleineren Städte, die eine zentrale Rolle in der Versorgung der Bevölkerung und in der Bildungslandschaft hatten mit, denn Banat ist mehr als die Heide, das Bergbaugebiet und Temeswar.
III-07 Theater, Laienspiel, Oper, Operette, Agitbrigaden, Bunte Abende: Welches war ihr Repertoire zu welcher Zeit? Wer waren die Darsteller? Wie war das Verhältnis zum Publikum? Welche Bedeutung hatte das Theater für die Banater? War es politisches Instrument oder/und „Spiegel der Seele?
III-08 Schwierige Zeiten - Stumme Zeiten: Über manche Ereignisse in den 12 Jahren zwischen 1933 - 1945 konnten viele Menschen der Erlebnisgeneration nicht sprechen. Viele haben ihr Schweigen mit ins Grab genommen. Die Verblendung im europäischen Kontext wirkt heute noch nach.
III-09 Der Weltenbrand, der Zweite Weltkrieg, wird oft als Fortsetzung des Ersten Weltkriegs angesehen. Im Geschichtsunterricht aller deutschsprachigen Schulen ist er Pflichtinhalt. Wir fragen nach der Situation der Menschen im Banat, in den Dörfern und Städten und den Folgen des Kriegs.
III-10 Fliehen oder bleiben? Nach dem „Seitenwechsel des Vaterlandes Rumänien“ am 23. August 1944 stellte sich für die deutsche Bevölkerung des Banats diese Frage. Noch lebt ein Teil der Erlebnisgeneration. Nutze jede Gelegenheit, um dich darüber bei Zeitzeugen zu informieren.
III-11 „Liewer Herrgott, gef mr noch eenmol a Hem, so groß wie drhem unser Hinglstall wor, betete meine Oma, die von 1951-1956 in die Bârâgan-Steppe deportiert war. Hier erfährts du mehr über die Russlandverschleppung der Deutschen und die Deportation in den Bârâgan.
III-12 Die kommunistische Umgestaltung des Landes im Sinne der neuen Machthaber unter der Führung der Union der Sozialistischen Sowjetrepublicken, UdSSR, begann unmittelbar nach dem „Umschwung“. Die Bodenreform, Enteignungen und Verstaatlichungen veränderten das Leben von Grund auf.
III-14 Humor ist ... auch zwischen den Zeilen zu lesen zu schreiben: Neben dem Motterwitz, dem gesunden banatschwäbischen Humor hatten Banater in schwierigen Zeiten oft Galgenhumor nötig. Sie mussten sich gelegentlich beim Flüsterwitz durch den Rundblick versichern, dass keiner mithört.