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Banater Post

Kreisverband Coburg

Der Kreisverband

Im Jahre 1948 trafen sich 80 Uiwarer in Oeslau zur Gründung einer eigenen Landsmannschaft im Coburger Raum. Die Initiatoren zu diesem Treffen waren Peter Spann und Stefan Kirchner. Seit der Gründung verfolgt die Landsmannschaft die wirtschaftlichen, sozialen und Kulturellen Eingliederungen unseren Landsleuten in der neuen Heimat zu fördern. Das Kulturgut und den Heimatgedanken zu pflegen sowie für die Völkerverständigung zu werben.

Durch Landsmannschaftliche und familiäre Verbindungen kam es 1977 zu einem Kulturaustausch mit unsern Landsleuten aus Übersee. Die Trachtengruppe ist in ihrer 3 Wöchigen Tournee mit einem schönen Programm in vielen deutschen Clubs in Nordamerika und Kanada aufgetreten. Des Weiteren gab es auch Hilfstransporte ins Banat, Busfahrten der Landsmannschaft, Demonstration in München 1989. Der Kreisverband der Landsmannschaft hatte  im Jahre 1970 alle Landsleute zu einer Spende für die Renovierung der Heimatkirche in Uiwar aufgerufen. Der KV erhielt eine große Auszeichnung mit der Bronzeplakette der Landsmannschaft für vorbildliche Aussiedler-Integration. Ebenso wurden Busfahrten in die alte Heimat in den Jahren 2000 und 2003 organisiert.

Seit der Gründung der Landsmannschaft wurde jedes Jahr die Banater Kerweih gefeiert. Ein großer Erfolg war am 10. Oktober 1998 die 50. Banater Kerweih. Zur Jubiläums-Kerweih wurde eine Festschrift erstellt. In der Festschrift haben viele Gäste ihre Grußworte niedergeschrieben: Unser Schirmherr 1. Bürgermeister Gerhard Press, unser Ehrengast Frau Staatsministerin Barbara Stamm, Landrad Karl Zeitler, Bundesvorsitzender Jakob Laub sowie unser Landesvorsitzender Peter Krier.

Nach 10 Jahren, an der 60. Banater Kerweih durften wir wieder Staatsministerin Frau Barbara Stamm in bei uns begrüßen. Am 9. Oktober 2010 nun, feiern der Kreisverband Coburg und die Banater Trachtengruppe die 62. Banater Kerweih in Rödental.

Bei der Jahresschlussversammlung am 02.03.2008 wurde folgender Vorstand gewählt: 1. Vorsitzender: Erwin Metterle; Stellv. Vorsitzender: Heinrich Koch; Kassierer: Helmut Allar und Irmgard Allar; Schriftführerinnen: Katherina Flohr und Erna Schummer. Im Vergnügungsausschuss sind: Johann und Hedwig Krutsch gemeinsam mit Richard und Edda Hammer. Dem erweiterten Vorstand gehören an: Maria Römich und Johann Flohr. Als Delegierten für die Landesvertreterversammlung und Bundesvertreterversammlung wurden gewählt: Erwin Metterle, Heinrich Koch und Helmut Allar.

Bei einer Versammlung der Landsmannschaft am 2.12. 1962 wurde die Gründung einer Trachtengruppe beschlossen. Zur Jahresschlussversammlung am 28.4.1963 wurden die Trachten und einige Volkstänze vorgestellt. Als Tanzleiter stellten sich zur Verfügung Hans Hofmann und Josef Kamp. Zum ersten Mal konnte die Trachtengruppe anlässlich der 15. Banater Kerweih mit ihren Volkstänzen einen Abend allein gestalten. Und niemand ahnte, dass dieser Abend der Anfang einer aufstrebenden Entwicklung sein würde. Denn bei diesem schon zur Tradition gewordenen Fest sah Frau Helga Knoch zum ersten Mal die Trachtengruppe mit ihren von Hans Hoffmann und Josef Kamp einstudierten Tänzen. Der Funke sprang über und sie übernahm die Tanzleitung der Banater Trachtengruppe.

Frau Helga Knoch verstand es nicht nur, der Gruppe neue Impulse zu geben und das Repertoire der folkloristischen Darbietungen ständig zu erweitern, sondern auch das Niveau der Leistungen zu erhöhen und die Mitglieder der Trachtengruppe für ihre Aufgaben zu begeistern. Im Laufe der Jahre hat die Trachtentengruppe Bekanntheit und Beliebtheit im In- und Ausland erworben.
Folgende Auftritte sind zu erwähnen: Heimattag der Banater Schwaben in Schwäbisch-Gmünd; Oktoberfest in München; Großer Schwabenball in Göppingen; Treffen der Donauschwaben in Sindelfingen; Heimattag der Banater Schwaben in Homburg/Saar, Gäuboden Volksfest in Straubing; 700 Jahre Schuttertal im Schwarzwald; 13. Donauschwabentag in Sindelfingen; 1000 Jahrfeier der Stadt Bamberg; Donauschwaben Treffen in Ulm; Landestreffen der Banater Schwaben; Tournee durch USA und Kanada; Ostdeutsche Kulturtage in Dinkelsbühl; 30 Jähriges Bestehen des BdV in Rothenburg ob der Tauber; Tag der Heimat in Coburg, Bamberg und Schweinfurt. Auch heute ist die Trachtengruppe noch zusammen und tanzt in ihren schönen Trachten.

Der Kreis

Coburg ist eine kreisfreie Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken und gleichzeitig Sitz des Landratsamtes Coburg. Die Hochschul- und Europastadt im Norden Bayerns ist ein Oberzentrum.

Bis 1918 war die Stadt als Residenzstadt der Herzöge von Sachsen-Coburg bekannt, heute ist sie es durch die ansässige Versicherungsgruppe HUK-Coburg. Über Coburg erhebt sich die zweitgrößte erhaltene Burg Deutschlands, die Veste Coburg, auch als „Fränkische Krone“ bezeichnet. Der Leitspruch der Stadt lautet: Werte und Wandel.

Die Stadt liegt zwischen dem südlichen Vorland des Thüringer Waldes, den Langen Bergen, und dem Maintal und wird von der Itz durchflossen, in die innerhalb des Stadtgebietes bei der Heiligkreuzkirche der Lauterbach mündet. Dieser, meist auch nur als Lauter bezeichnet, hat sich im Stadtteil Neuses mit dem Sulzbach vereinigt und wird in Coburg noch vom Rottenbach gespeist.

Zusätzlich mündet in die Itz am Rand der Innenstadt bei der Judenbrücke der von Cortendorf kommende Hahnfluss, welcher 1967 verrohrt wurde. Insgesamt 19 Brücken überspannen die Itz im Stadtgebiet. Bei einem Einzugsgebiet der Itz oberhalb Coburgs von ungefähr 346 km² kam es bis zur Errichtung des Hochwasserrückhaltebeckens Froschgrundsee im Jahre 1986 öfters zu größeren Überschwemmungen in der Stadt, insbesondere im tiefer gelegenen Bahnhofsviertel, ehemals Überschwemmungsgebiet der Itz. Bessere Sicherheit gegen Hochwasser – 2003 ist letztmals die Itz in Coburg über die Ufer getreten – wird aber erst das Hochwasserrückhaltebecken Goldbergsee für den Sulzbach und die Lauter bringen, das bis 2009 fertiggestellt sein soll. Die nächsten Großstädte sind Erfurt, etwa 80 km Luftlinie nördlich, Würzburg, etwa 90 km südwestlich und Nürnberg, etwa 90 km südlich. Die Höhenlage des Marktplatzes ist 296 m ü. NN, die der Veste 451 m ü. NN.

 

Kontaktdaten

Anschrift:
Kreisverband Coburg
der Landsmannschaft der Banater Schwaben e.V.
c/o Erwin Metterle
Goetheweg 2
D-96472 Rödental

E-Mail:
erwin-metterle@web.de

Internet:
www.banater-landsmannschaft-coburg.de