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Banater Post

Heimatortsgemeinschaft Neubeschenowa

Die HOG

Die erste Zusammenkunft der aus Neubeschenowa ausgewanderten Personen fand 1957 in Salzburg statt. Es folgten weitere Treffen in sporadischen Zeitabständen an unterschiedlichen Orten bis ab 1981 im Zwei-Jahres-Rhythmus sich die Heimattreffen nach Augsburg oder Umgebung als fester Veranstaltungstermin der HOG etablierten.

Die Heimatortsgemeinschaft Neubeschenowa als Unterorganisation der Landsmannschaft der Banater Schwaben pflegt regelmäßigen, konstruktiven Kontakt zur Gemeinde Dudeştii Noi, insbesondere zu Bürgermeister Alin Nica. Dieser ist seit seiner Wahl zum Bürgermeister stattfindenden Heimatsortstreffen für die ehemaligen Neubeschenowaer ein gern gesehener Gast. Am 15. August 2009 organisiert die Gemeinde Dudeştii Noi eine kulturelle Zusammenkunft der ehemaligen Bewohner des Ortes mit der derzeitigen Bevölkerung. Es ist die Absicht der Gemeindeverwaltung auch solche Treffen zur Tradition werden zu lassen.

Der Ort

Die Gemeinde Neubeschenowa, 13 Kilometer nordwestlich des Banater Verwaltungszentrums Temeswar gelegen, bis 1945 fast ausschließlich von Deutschen bewohnt, ist seit dem 14. Jahrhundert urkundlich nachweisbar. Ihre kontinuierliche Geschichte beginnt allerdings erst mit der Besiedlung durch deutsche Kolonisten in der Mitte des 18. Jahrhunderts.

Als am 10. Oktober 1751 Kirche, Pfarrhaus und Friedhof geweiht wurden, erhielt der Ort den Beinamen „Neu“ und der amtliche Name war seitdem „Neubeschenowa“.

1824 wird ein Schützenverein gegründet. Das neue 1852 angelegte Grundbuch für die Gemeinde behält seine Gültigkeit bis zu den Schicksalsjahren 1944/45. Von der weiteren Entfaltung der Gemeinde zeugen die Einrichtung eines Postamtes im September 1881, die Gründung eines Leichenbestattungsvereins 1887 und die Gründung des Bauernvereins; 1920 kommt dann noch ein Gewerbeverein dazu. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wird der Bahnhof von Neubeschenowa an den internationalen Schienenverkehr angeschlossen.

Nicht nur die Besiedlung des Orts Neubeschenowa verlief in drei Wellen, den sogenannten Schwabenzügen, sondern auch bei der Aussiedlung der Ortsbewohner sind drei Phasen erkennbar: Die erste große Welle betrifft die Auswanderung nach Amerika zu Beginn des 20. Jahrhunderts, gefolgt von der Aussiedlung nach dem 2. Weltkrieg ab 1944 und abgeschlossen durch die letzte Auswanderungswelle nach dem Sturz des kommunistischen Regimes im Dezember 1989.

1873 war das Jahr der Gründung des ersten Gemeindeamtes der damals noch Neubeschenowa (Beşenova Nouă) genannten Ortschaft. Den Namen Neubeschenowa behielt die Gemeinde bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1968, als sie der Gemeinde Kleinbetschkerek (Becicherecu Mic) angegliedert wurde und die neue, auch heute noch gültige amtliche Bezeichnung Dudeştii Noi erhielt.

Unsere ehemalige Heimatortschaft ist nach 36 Jahren am 8. April 2004 wieder in den Rang einer Gemeinde mit eigener Verwaltung erhoben worden und erhielt mit Herrn Alin Nica – damals 23 Jahre alt – den jüngsten Bürgermeister Rumäniens.

 

Kontaktdaten

Anschrift:
Heimatortsgemeinschaft Neubeschenowa
in der Landsmannschaft der Banater Schwaben e.V.
c/o Ewald Müller
Sandbergstr. 17a
82178 Puchheim

E-Mail:
ewald@neubeschenowa.de

Internet:
www.neubeschenowa.de