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Banater Post

Heimatortsgemeinschaft Lippa

Die HOG

Unsere Lippaer Landsleute waren und sind in ganz Deutschland, Banat, Österreich und Amerika verstreut. Um sich für die Belange der Landsleute einzusetzen, um eine Verbindung zwischen den Landsleuten aufrecht zu erhalten, um Sitten, Bräuche, Traditionen zu wahren, wurde am 17.5.1987 in Rastatt, im Gasthaus „Zum Löwen“, die HOG Lippa gegründet. Hierfür brauchte und braucht man Landsleute, die sich uneigennützig, ehrenamtlich engagieren, für die unsere Gemeinschaft einen hohen Stellenwert hatte und hat.
Zu diesen Landsleuten der ersten Stunde gehört der erste HOG-Vorstand: Anton Huber, Gertrude Frank, Franz Eck, Josef Kandler, Eva Jäger, Karl Peruf, Maria Rohr. Danach fanden und finden die Heimattreffen alle zwei Jahre statt, in Augsburg, Ulm- Wiblingen oder Leipheim. Die HOG Lippa hat sich für die Renovierung der Heimatkirche, für die Pflege des Friedhofes und für die Unterstützung der Hilfsbedürftigen in Lippa durch Spenden eingesetzt. Die HOG Lippa umfasst im Jahr 2015 1053 Mitglieder in der Bundesrepublik, in der alten Heimat leben noch 85 Landsleute.

Der Ort

Im Banat, im Kreis Arad, da wo sich Berge, Hügel und Ebene treffen, liegt das schöne Städtchen Lippa-Lipova, gleich weit entfernt vom westlichsten Punkt Rumäniens, dem Ort Nadlac und vom östlichsten Punkt, des Kreises Arad, dem Ort Zam.

Was fällt einem Besucher Lippas auf? Die Schoimoscher Burg, die „Schwibbögen" oder der türkische Basar, die Wallfahrtskirche Maria-Radna, die Marosch, die hier schön gemächlich zu Tale fließt oder Bad Lippa, von den Lippaern als Sauerbrunn bekannt. Unter diesen Aspekten möchten wir Lippa kurz vorstellen.

Was sieht ein Besucher wenn er nach Lippa kommt? Vor allem die Lage des Städtchens im Flusstal ist beeindruckend. Auf der alten Metallbrücke (erbaut 1896) stehend, erblickt man flussaufwärts zu beiden Seiten Hügel, die allmählich niedriger werden. Am linken Ufer weichen sie etwas zurück, als würden sie dem Ort Platz machen. An der engsten Stelle zwischen den Hügeln aus hartem Gestein hat sich der Fluss einen Weg gebahnt, um dann, immer breiter werdend, in westlicher Richtung der Mündung in die Theiss (bei Szegedin, Ungarn) entgegen zu fließen. Weiden spiegeln sich im Wasser des Flusses.

Die Ruine der Schoimoscher Burg ist von der Brücke zu sehen. Sie war und ist ein beliebtes Ausflugsziel und wird es wohl auch für unsere Vorfahren gewesen sein. Von der Schoimoscher Burg flussabwärts grüßen von einem Hügel die Türme der barocken Wallfahrtskirche Maria – Radna.

Jedes Jahr, am 29. Juni, dem Fest der Apostelfürsten Peter und Paul war der Wallfahrtstag der Gläubigen von Lippa nach Maria – Radna. Unsere Eltern, Großeltern und auch unsere Ahnen sind an diesem Tag nach Maria - Radna gepilgert.

Weniger berühmt, aber für uns Lippaer sehr bedeutsam ist die katholische Pfarrkirche zu Lippa. Die Ansiedler brauchten einen Mittelpunkt und ein Gotteshaus in der Fremde. Als die ersten Siedler im Jahr 1724 angekommen waren – immerhin etwa 200 Familien – bauten sie eine Kirche und eine Schule (1735). Das Schulgebäude steht auch heute noch und ist als deutsche Schule bekannt. Leider wird sie als Schule nicht mehr genutzt und verfällt langsam. Die neue Kirche, so wie sie zum Teil auch heute aussieht, wurde 1889 geweiht. 1989 wurde durch die 100 – jährige Kirchweih dieses Ereignis groß gefeiert.

Einheimische, Gäste, Ausflügler fanden Entspannung und Erholung im nahe gelegenen Bad Lippa, am „Sauerbrunn“.  Das schmackhafte Mineralwasser wie auch die ausgezeichnete Strandanlage lockten besonders im Sommer viele Besucher an. Nach dem Jahr 1990 wurden leider nur noch das Strandbad und das Gebäude mit dem Restaurant erneuert. Die Ausbeute der Quellen zur Abfüllung von Mineralwasser und Versenden im ganzen Land wurde auf 100.000 Flaschen pro Tag erhöht. Die Bäder existieren nicht mehr, der Kurort als solcher verfällt, die öffentlichen Mineralquellen versiegen. Vom einstigen Kurort ist nichts mehr geblieben. Leider!

 

Kontaktdaten

Anschrift:
Heimatortsgemeinschaft Lippa
c/o Elisabeth Michelbach
Favoritestr. 72
D-76532 Baden-Baden

E-Mail:
elisabeth.michelbach@web.de

Internet:
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