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Banater Post

Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld

Die Kirche in Hatzfeld
Die "Floriani"-Statue in der Mitte von Hatzfeld
Schloss Csito

Die HOG

Die Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld ist eine Untergliederung der Landsmannschaft der Banater Schwaben und gleichzeitig ein eigenständiger gemeinnütziger, eingetragener Verein. Langjähriger Vertreter und erster gewählter Vorsitzender der HOG war Hans Stoffel. Zu seinem Nachfolger wurde 1993 Josef Koch gewählt.

Obwohl die offizielle Gründung der Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld erst 1981 erfolgte, traten die Hatzfelder schon seit den 1950er Jahren durch unregelmäßige Zusammenkünfte in Erscheinung. Seit 1975 werden die Heimatortstreffen in zweijährigem Turnus zu Pfingsten zunächst in Schärding am Inn, dann in Ulm bzw. Neu-Ulm/Pfuhl und seit 2005 in Großkötz veranstaltet. Zudem findet ab 1977 alljährlich ein Kirchweihtreffen in Schärding bzw. seit 2008 in Neuhaus am Inn statt.

Eines der wichtigsten Vorhaben der HOG, die Herausgabe des Heimatbuches Hatzfeld, konnte 1991 verwirklicht werden. Ebenfalls seit 1991 erscheint das „Heimatblatt Hatzfeld“ (bisher 16 Ausgaben).

Die guten Beziehungen zu Behörden und Einrichtungen in Hatzfeld ermöglichten der HOG die Verwirklichung mehrerer Vorhaben im Heimatort. In ihrem Bestreben, die reiche kulturelle Tradition der Heidestadt weiter zu pflegen, deren Kulturerbe zu erhalten und die Leistungen der deutschen Bevölkerung sowie ihrer Kulturschaffenden vor dem Vergessen zu bewahren, beteiligt sich die HOG seit 1998 alljährlich an der Gestaltung der „Hatzfelder Tage“.

Der Ort

Hatzfeld (rum. Jimbolia, ung. Zsombolya, serb. Džombolj), eine Kleinstadt mit 11500 Einwohnern, liegt auf der Banater Heide, an der Grenze zu Serbien, etwa 40 Kilometer von der Kreishauptstadt Temeswar entfernt.

Als Doppelgemeinde Hatzfeld-Landestreu 1766 angelegt, wurde der 1333 erstmals urkundlich erwähnte Ort mit deutschen Kolonisten besiedelt. Mit 402 Häusern war Hatzfeld die größte Siedlung auf der Banater Heide. Eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Gemeinde spielte bis zum Ende des Ersten Weltkriegs, als Hatzfeld zunächst unter serbische Herrschaft kam um dann 1924 Rumänien angegliedert zu werden, die Adelsfamilie Csekonics, die Ende des 18. Jahrhunderts in den Besitz der Hatzfelder Grundherrschaft kam.

Landwirtschaft, Gewerbe, Handel und Bankwesen erfuhren seit Mitte des 19. Jahrhunderts, vor allem dank der Anbindung des Ortes an das Eisenbahnnetz, eine zügige Entwicklung, so dass Hatzfeld zu einem wichtigen Wirtschaftsstandort emporsteigt. Auch das Schulwesen, das kulturelle Leben und das Vereinswesen verzeichneten eine prächtige Entfaltung.

Im Laufe der Zeit wirkten hier bekannte Banater Kulturschaffende: der Dichter Peter Jung, der Maler Stefan Jäger, die Musiker Josef Linster und Emmerich Bartzer, der Schriftsteller Karl von Möller. Hatzfeld war auch Wirkungsstätte des berühmten Chirurgen Dr. Karl Diel.

Der Anteil der Deutschen, die bis in die 1940er Jahre die absolute Bevölkerungsmehrheit stellten, sank kontinuierlich auf 34,2 % 1977 bzw. 4,6 % im Jahr 2002.

 

Kontaktdaten

Anschrift:
Heimatortsgemeinschaft Hatzfeld e.V
c/o Josef Koch (interim)
Baldenberg Str. 11
D-78549 Spaichingen

E-Mail:
josef-koch@gmx.net

Internet:
www.hatzfeld-banat.de