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Banater Post

Heimatortsgemeinschaft Darowa

Die HOG

Die Anfänge der HOG Darowa liegen in den Jahren 1979 / 1980. Zu dieser Zeit waren im Raum Spaichingen schon einige Familien aus Darowa. Unter der Regie der Landsmannschaft erfolgte die Gründung und der erste Vorstandsvorsitzende war Hr. Karl Orner. Familienzusammenführung, karitative Hilfen für Notleidende in der alten Heimat und der Aufbau der Vereinsstrukturen waren einige der ersten Aufgaben des Vorstandes der HOG.

In der Nachfolge wurden Franz Aulila, Helmut Orner und im Jahre 2012 Johann Winze jeweils zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. Eine gute Integration, verschiedene kulturelle Aktivitäten, das Erscheinen des Heimat-, Friedhof- und Familienbuches, Veranstaltungen wie HOG Treffen, Kindergrillfeste, Weihnachtsmärkte, Ausflüge organisieren sind Arbeiten und Ziele der HOG Darowa. Die Vorstandsmitglieder, die den größten Anteil der Aufgaben erledigen, tun dies ehrenamtlich in ihrer Freizeit. Unterstützung und Hilfe erfahren wir durch viele Landsleute im Chor, der Blaskapelle, der Tanzgruppe oder als Spender und Helfer bei den verschiedensten Anlässen.

Die Instandhaltung der Kirche und des Friedhofes in der alten Heimat werden weiter unterstützt. Eine gute Zusammenarbeit mit der Landsmannschaft der Banater Schwaben, mit den Vereinen und der Politik in unserer neuen Heimat ist uns wichtig und wird durch unser Verhalten und unsere Aktivitäten hier vor Ort gepflegt und gefördert.

Der Ort

Die einst rein deutsche Gemeinde Darowa liegt südlich der Stadt Lugosch. Ihren Namen erhielt die Ortschaft  (Gründungsjahr 1786) nach dem, königlichen Kommisär „Graf Johann Jankovits de Daruvar“. Die Gründung der Ortschaft Darowa vollzog sich während des dritten Schwabenzuges .Die ersten Siedler kamen aus Baden, Württemberg und Schlesien.

Die Mehrheit der Darowarer gehörte der römisch-katholischen  Kirche an. Im Oktober 1871 wurde die Darowarer Kirche eingeweiht. Um 1896 wurde die Schule verstaatlicht. Nach 1918 war die deutsche Sprache Unterrichtssprache in Darowa, und sollte es bis zur Aussiedlung auch bleiben. Die beiden Weltkriege hatten auch in Darowa ihre Spuren hinterlassen. Das größte Opfer war der Blutzoll, den die Gemeinde zu entrichten hatte. Die Jahre des letzten Krieges, die Ereignisse unmittelbar danach (Trennung von Familien, Verschleppung, Enteignung, Deportation, Verdrängen des deutschen Elements aus dem öffentlichen Leben, Bedrohung der nationalen Identität) versetzen die Deutschen in Rumänien in eine Lage der Unsicherheit und Trostlosigkeit. Die alten Sitten und Bräuche werden noch teilweise gepflegt durch die HOG Darowa, die Darowarer Blaskapelle, den Darowarer Kirchenchor, die Volkstanzgruppe.

Das deutsche Darowa hat aufgehört zu bestehen. Für die älteren Jahrgänge bleibt Darowa ein Stück ihrer selbst. Ihnen obliegt die Verpflichtung, den Jüngeren, die sich mit der Gemeinde nicht  identifizieren können, das Wissen um die einstige Heimat weiterzugeben, damit die Erinnerung daran, noch lange nicht verblasst.

 

Kontaktdaten

Anschrift:
Heimatortsgemeinschaft Darowa
in der Landsmannschaft der Banater Schwaben e.V.
c/o Johann Winze
Vorgasse 22
D-78549 Spaichingen

E-Mail:
vorsitzender@hog-darowa.de

Internet:
www.hog-darowa.de