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Banater Post

Banater Schwaben in Österreich

Hans Dama (Foto: www.dfbb.ro)

Aus kulturhistorischer Sicht war das abgelaufene Jahr für den Verband der Banater Schwaben aus Rumänien in Österreich ein Jubiläumsjahr. Josef Szarvas nahm am elften Volksgruppensymposium in Subotica / Maria Theresiopel vom 22. bis 25. September teil (Themenschwerpunkt: Deutsch-jüdische Symbiose im Erbe der Regionen Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa). Obmann-Stellvertreter Matthias Wanko vertrat unseren Verein bei Veranstaltungen in Deutschland sowie bei wichtigen Besprechungen in der Bundesstelle der Landsmannschaft der Banater Schwaben in München. Vertreter unseres Verbandes, wie z. B. Obmann-Stellvertreter Julius Fikar, Mathias Wanko, Hans Dama, Lore Poiger und Univ.-Dozentin Dr. Andrea Kolbus haben an Veranstaltungen in Österreich, Deutschland und Rumänien teilgenommen. Obmann Hans Dama nahm zwischen dem 13. und 15. Mai an den „Deutschen Literaturtagen in Reschitza“ teil, wo er einen Vortrag über Leben und Werk Rudolf Hollingers präsentierte.

Zum selben Thema sprach er an der Temeswarer West-Universität und im Temeswarer Kulturzentrum Adam Müller-Guttenbrunn am 16. und 17. Mai. Ebendort wurde auch das Theaterstück „Die Feuerkrone“ von Rudolf Hollinger vorgestellt. Bereits am 9. Mai – quasi auf der Durchreise ins Banat – hielt Hans Dama im Budapester Haus der Ungarndeutschen den Vortrag zum Thema „War das Banat (k)eine Strafkolonie Maria Theresias?“ Am 4. November sprach die Temeswarer Univ.-Prof. Dr. Eleonora Ringler-Pascu im Institut für Österreichkunde zum Thema „Deutschsprachiges Theaterleben im Banat“. Diese Tagung wurde veranstaltet von unserem Verein mit Unterstützung der Österreichisch-Rumänischen Gesellschaft, der Stiftung der deutschsprachigen Heimatvertriebenen aus dem Sudeten-, Karpaten- und Donauraum, einer Privatstiftung sowie des Instituts für Österreichkunde. Die Kontakte zur rumänischen und zur ungarischen Botschaft wurden durch Lore Poiger, Julius Fikar, Hans Dama und andere Mitglieder gepflegt und ausgebaut.

Auch zu unserer Schwestervereinigung, der Landsmannschaft der Banater Schwaben in Deutschland, zu den Verbänden der Banater Schwaben im Banat, zum Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ) und zum Felix-Ermacora-Institut  (Forschungsstätte für die Völker der Donaumonarchie), zur Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen und der Sudetendeutschen, zu den Landsleuten in Ungarn und anderen wurden mittels persönlicher Kontakte durch Gertrude Adam, Lore Poiger, Hans Dama, Julius Fikar, Josef Szarvas, Mathias Wanko und andere die Verbindungen ausgeweitet.

Das Ehepaar Franz und Maria Ritter setzte auch heuer die Hilfstransporte ins Banat fort, wofür wir uns herzlich bedanken. Spenden für notleidende Landsleute im Banat werden unter der Anschrift von Franz und Maria Ritter gerne entgegengenommen: Riedholzstraße 29, A-4910 Ried im Inntal, Tel. 07752 / 71001.

Der Mitgliedsbeitrag für die Landsleute in Österreich beträgt auch weiterhin 15 Euro pro Jahr. Wir ersuchen hiermit höflichst, den Mitgliedsbeitrag für das Jahr 2011 und eventuelle Rückstände auf das Konto Nr. 8870, lautend auf Banater Schwaben Österreich, BLZ 20702, Sparkasse Feldkirchen, zu überweisen. Jeder Euro zählt, zumal die Zahl unserer Mitglieder drastisch geschrumpft ist. Für Spenden danken wir herzlich.

Nach wie vor findet jeden zweiten Freitag im Monat unser Heimabend ab 16 Uhr im Vereinslokal Gasthaus Ebner, 1150 Wien, Neubaugürtel 33 statt, bei dem unser Musikgestalter Peter Maurer für gute Laune sorgt. Im Rahmen der Weihnachtsfeier am 9. Dezember wurde auch der verstorbenen Vereinsmitglieder gedacht, und es wurden Vorhaben für das neue Jahr besprochen. Der Vorstand ist bestrebt, auch weiterhin für den Zusammenhalt der Landsleute und für den Erhalt der kulturellen Werte der Banater Deutschen zu wirken.