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Heribert Rech ist Vorsitzender des Vereins Haus der Donauschwaben

Heribert Rech MdL

„Ich will der Generation der Heimatvertriebenen etwas zurück geben“, sagte der ehemalige Innenminister von Baden-Württemberg, Heribert Rech, zur Begründung seiner Kandidatur für den Vorsitz des Vereins Haus der Donauschwaben, Träger der gleichnamigen Einrichtung in Sindelfingen. Er sei im Alter von 33 Jahren als Stellvertretender Bürgermeister von Bad Schönborn zum ersten Mal im Haus der Donauschwaben gewesen, habe als Kind donauschwäbischer Eltern die Geschichte dieser Gruppe im Haus quasi wieder entdeckt und sei den Donauschwaben und allen anderen Vertriebenen und Aussiedlern danach als Aussiedlerbeauftragter des Landes Baden-Württemberg, als Staatssekretär und Innenminister immer sehr verbunden geblieben. Rech, nach wie vor Abgeordneter der CDU im Landtag von Baden-Württemberg, wurde von den Vertretern der zehn Verbände und Institutionen, die dem Verein Haus der Donauschwaben angehören, einstimmig gewählt. Er tritt die Nachfolge von Otto Welker an, der Ende 2012 verstorben ist. Weitere Vorstandsmitglieder sind der Sindelfinger Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer und Ernst Jäger seitens der Landsmannschaften. Kassenprüfer ist Adolf Gutekunst. Der Vorstand wird unterstützt von der Geschäftsführerin des Hauses, Henriette Mojem, und den vielen landsmannschaftlichen Verbänden und Gruppen aus der ganzen Welt, die das Haus und sein Angebot nutzen. Sindelfingens Oberbürgermeister Dr. Vöhringer unterstrich die Verbundenheit der Patenstadt mit dem Haus, die sich nicht nur in der substanziellen Förderung der Einrichtung durch die Stadt zeige. Für das Innenministerium Baden-Württemberg unterstrich Ministerialrätin Dr. Sibylle Müller die Bedeutung des Hauses, in dem das kulturelle Gedächtnis der Donauschwaben bewahrt werde. Es sei auch ein wichtiger Ort der Begegnung. Bundesvorsitzender Peter-Dietmar Leber, Landesvorsitzender Josef Prunkl und Kreisvorsitzender Hans Metz, die bei der Versammlung zugegen waren, sicherten dem neuen Vorsitzenden des Vereins die Unterstützung unserer Landsmannschaft zu. „Fördern Sie uns, aber fordern Sie uns auch“, sagte der Bundesvorsitzende.