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Banater Post

Programm aus Gesang, Tanz und Blasmusik

Anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums präsentierte der Frankenthaler Chor ein dreiteiliges Konzert. Foto: KV

Für den Chor der Donaudeutschen Landsmannschaft Frankenthal war der 15. September ein großer Tag. Zu seinem 20-jährigen Jubiläum hatte der von Katharina Eicher-Müller geleitete Chor ins Donauschwabenhaus in Frankenthal eingeladen, um zusammen mit den Landsleuten dieses Ereignis gebührend zu feiern.

Die Gäste wurden ab 11 Uhr mit Musik empfangen. Die Blaskapelle „Pfalzklang“ unter der Leitung von Jakob Groß spielte vor vollem Haus donauschwäbische Weisen. Nach dem Mittagessen folgte das Jubiläumskonzert des Chores, das der Vorsitzende des Singkreises Adam Lulay einleitete. Er gab einen kurzen Überblick über die Chorarbeit der letzten zwanzig Jahre und zeigte sich erfreut, dass viele Besucher den Chor mit ihrer Anwesenheit beehren. Als Ehrengäste begrüßte er Richard Jäger und Walter Keller, Bundesvorstandsmitglieder der Landsmannschaft der Banater Schwaben, den neuen Vorsitzenden der Donaudeutschen Landsmannschaft in Rheinland-Pfalz Siegfried Liebel, dessen Stellvertreter Alexander Breinich sowie den Hausherrn Johann Schmaltz.

Durch das Programm führte Manfred Haupt. Die Liederauswahl des Jubilarchores richtete sich nach drei Themenkreisen. Die verbindende Kraft der Musik und des Gesanges stand als Motto über dem ersten Teil des Konzerts, das mit dem Lied „Herzlich willkommen“ eröffnet wurde. Nach dem speziell für das Jubiläum umgedichtete „20 Jahre-Chorlied“ trugen die 24 Sängerinnen und Sänger noch folgende Gesangsstücke vor: „Die Welt ist voll Musik“, „Lasst uns Lieder singen“, „Mit Musik“. Die Frankenthaler Jugendtrachtengruppe und die Kindertrachtengruppe präsentierten sich anschließend mit je drei Tänzen, die vom Publikum mit begeistertem Applaus belohnt wurden.

Der zweite Teil des Konzerts umfasste Lieder, die die Sterne am Heimathimmel besingen: „Heimatsehnen“, „Drei kleine Sternlein“, „Der schönste Stern“. Doch der Blick der Chormitglieder ist nicht nur auf die Vergangenheit gerichtet. Sie betrachten ihr an Jahren reiches Leben als ein Geschenk, und so sangen sie auch das Lied „Jeder Tag ist ein Geschenk“. Maria Muhl und Elisabeth Gaug trugen sodann, auf dem Akkordeon von Johann Prunkl begleitet, das Lied „Der Lindenbaum“ vor.

Der dritte Teil des Chorkonzerts beinhaltete ein Medley aus lustigen und Trinkliedern: „Es scheint der Mond so hell“, „Wenn ich mein Schimmel verkauf“, „Schwäbische Burschen sind klasse“, „Liebling“ und „Das schwarzbraune Bier, das trinke ich so gern“. Weil dieser Liederstrauß beim Publikum sehr gut angekommen ist, wurde es mit Zugaben belohnt. Dabei  sangen die Zuhörer begeistert mit. Mit dem Lied „Servus und auf Wiedersehen“ verabschiedete sich der Chor. Für die Darbietungen gab es viel Beifall. Ein großes Lob gebührt Johann Prunkl für die gute Akkordeonbegleitung.

Nach dem Konzert nahm Landesvorsitzender Liebel Ehrungen vor. Er bedankte sich bei den Sängerinnen und Sängern für die Bewahrung der donauschwäbischen Gesangstradition und überreichte folgenden Personen das Treuabzeichen: Maria Muhl, Elisabeth und Nicolaus Gaug, Edith Ferling, Dorothea Günther, Manfred Haupt (für 20 Jahre Chortätigkeit); Katharina Fischer, Katharina Reiter, Hilde und Michael Schreiber (für 15 Jahre Chortätigkeit); Eva Tumele, Katharina Eicher-Müller, Barbara und Adam Lulay, Elisabeth und Peter Sauer, Katharina Koch (für 10 Jahre Chortätigkeit); Katharina und Adolf Sutschek, Maria und Johann Prunkl, Karl Ackermann, Ludwig Schmidt (für 5 Jahre Chortätigkeit).

Die Blaskapelle „Pfalzklang“ spielte sodann zum Tanz auf, und viele Gäste nahmen die Möglichkeit wahr, bis in die Abendstunden das Tanzbein zu schwingen.