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Banater Post

Mitglieder unseres Verbandes kandidieren bei den Kommunalwahlen (2)

Anton Michels

Richard Wagner

Franz Weinhardt

Reutlingen: Norbert MerkleNordheim: Anton MichelsSpaichingen: Richard WagnerUnterreichenbach: Franz Weinhardt

Reutlingen: Norbert Merkle

In Reutlingen kandidiert mit Studienrat Norbert Merkle ein weiteres Mitglied unserer Landsmannschaft sowohl für den Gemeinderat als auch für den Kreistag. Der 45-Jährige unterrichtet Chemie, Erdkunde, Betriebswirtschaftslehre an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Reutlingen. Er ist Vorsitzender des Ortsverbandes Reutlingen der Landsmannschaft der Donauschwaben und stellvertretender Vositzender des Heimatausschusses Tscheb. Seine große Leidenschaft ist die donauschwäbische Blasmusik, für deren Förderung er sich engagiert einsetzt, unter anderem als Schriftführer des Freundeskreises Donauschwäbischer Blasmusik und als Vertretung der mährischen Kapelle Stříbrňanka, die zu den ältesten und populärsten Blasmusikorchestern in Tschechien gehört, in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden. Ohne Parteimitglied zu sein, tritt Norbert Merkle für die FDP an. Auf der Reutlinger Gemeinderatsliste steht er auf Platz 14, auf jener für den Kreistag auf Platz 13. Die Schwerpunkte seiner politischen Arbeit liegen berufsbedingt in der Bildungspolitik, aber auch für Heimatvertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler, für Senioren und für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund möchte er sich einsetzen.

Nordheim: Anton Michels

Seit 18 Jahren steht Anton Michels, ein gebürtiger Giseladorfer, dem Kreisverband Heilbronn unserer Landsmannschaft vor. Unentwegt ist er bemüht, durch abwechslungsreiche und attraktive Veranstaltungen – von Tanz- und Unterhaltungsabenden über Wanderungen und Erlebniswochenenden bis hin zu Wallfahrten und Weihnachtsfeiern – das Vereinsleben lebendig zu halten und den Zusammenhalt der Banater Landsleute zu fördern. Neben seinem Einsatz im Kreisverband bringt er sich auch in die Vorstandsarbeit der HOG Giseladorf/Panjowa als stellvertretender Vorsitzender ein. Anton Michels lebt seit 1983 in Deutschland, ist gelernter Industriemeister Metall und wirkt beruflich als Ausbilder bei der Audi AG Neckarsulm. Der 53-Jährige ist verheiratet, Vater eines Sohnes und in Nordheim, einer 7600-Einwohner-Gemeinde bei Heilbronn, beheimatet. Dort engagiert er sich seit 1999 in der CDU, deren Vorstand er von 2002 bis 2006 angehörte und für die er nun zum dritten Mal als Gemeinderatskandidat auf Listenplatz 11 antritt. Getreu dem Wahlkampfmotto „Viele Ideen – ein Ziel: Gemeinsam für Nordheim und Nordhausen“ verfolgt Anton Michels klare kommunalpolitische Ziele. Als Gründungsmitglied der Abteilung Badminton beim TSV Nordheim und leidenschaftlicher Badmintonspieler sei es ihm ein besonderes Anliegen, den Bau der Ballsporthalle in Nordheim voranzutreiben, um so die sportliche Trainings- und Freizeit besser koordinieren zu können, sagt der Mandatsbewerber. „Aber genauso liegt mir die Förderung der Vereine und Verbände in unserem Ort am Herzen. Denn das Hauptziel unserer landsmannschaftlichen Tätigkeit im Kreisverband Heilbronn war und bleibt eine gelungene Integration unserer Landsleute“, erklärt Michels. Als Ausbilder, der seine Tätigkeit mit Leidenschaft ausübt, sei ihm zudem eine gute schulische Bildung wichtig. Deshalb genieße die Sanierung und der Ausbau der Kurt-von-Marval-Schule in Nordheim seine volle Unterstützung.

Spaichingen: Richard Wagner

Nach nunmehr zehnjähriger Zugehörigkeit zum Gemeinderat der Stadt Spaichingen bewirbt sich unser Darowaer Landsmann Richard Wagner am 25. Mai für ein drittes Mandat auf der Liste der Freien Wähler. Der 47-jährige Diplom-Betriebswirt (BA) ist im Einkauf eines mittelständischen Spaichinger Unternehmens tätig. Er absolvierte die Lenauschule in Temeswar und lebt seit einem gelungenen Fluchtversuch im Frühjahr 1989 in Deutschland. In Schwenningen schloss er ein Betriebswirtschaftsstudium ab. Schon seit fast zwanzig Jahren engagiert sich Wagner landsmannschaftlich; er war lange Zeit stellvertretender Kreisvorsitzender und bekleidet seit fast neun Jahren das Amt des Vorsitzenden im Kreisverband Tuttlingen-Rottweil-Schwarzwald-Baar. Während dieser Zeit setzte er sich unermüdlich für die Belange seiner Banater Landsleute ein, denen er mit Rat und Tat zur Seite stand. Dank seines Einsatzes im Spaichinger Gemeinderat erhielten die Banater Schwaben einen geräumigen Vereinsraum, der die Entfaltung einer regen Tätigkeit begünstigt und den verschiedenen Untergliederungen eine Heimstatt bietet. Besonders stolz ist der Kreisvorsitzende auf die in den letzten Jahren sehr erfolgreiche Banater Kinder- und Jugendtanzgruppe, ebenso auf die vielen Veranstaltungen mit kulturellem Charakter, unter denen der vor kurzem in der Spaichinger Stadthalle veranstaltete Schwäbische Nachmittag besonders herausragt. Ehrenamtliches Engagement füllt auch sonst einen großen Teil seiner Freizeit, denn seit über zwei Jahrzehnten vertritt Richard Wagner die Interessen der Aussiedler und Spätaussiedler bei den Freien Wählern in Spaichingen. Bei den vielen Sitzungen in Fraktion und Gemeinderat und sonstigen Terminen bietet die Mitgliedschaft in örtlichen Vereinen wie dem Liederkranz Spaichingen willkommene Abwechslung. Das Singen ist eine große Leidenschaft Wagners, der er auch als Mitglied des Schubert-Chors frönt. Bei seinen vielfältigen beruflichen und ehrenamtlichen Aktivitäten geben ihm seine Frau und die beiden Kinder Rückhalt. Wenn es Richard Wagner gelingt, eine weitere Legislaturperiode als Gemeinderat zu wirken, so ist dies sicherlich für alle Landsleute von Vorteil.

Unterreichenbach: Franz Weinhardt

Nach seiner im Jahr 1981 erfolgten Aussiedlung nach Deutschland fand Franz Weinhardt, ein gebürtiger Johannisfelder, mit seiner Frau und den beiden Kindern in  Kapfenhardt, einem Ortsteil der Gemeinde Unterreichenbach, im nördlichen Schwarzwald gelegen, ein neues Zuhause. Seinen Beruf als Maschinenbauer und später als Industriemeister Metall übte er in Pforzheim mit großem Erfolg aus. Bei den Gemeinderatswahlen 2009 bewarb er sich erstmals auf der Liste der Freien Wählervereinigung um ein kommunalpolitisches Mandat. Den Einzug in den Gemeinderat hat er damals zwar verpasst, aber im September 2013 konnte er nachrücken. Nun kandidiert der 64-jährige frischgebackene Rentner erneut für die Freien Wähler. In den 1980er Jahren hat sich Franz Weinhardt große Verdienste um die Johannisfelder Gemeinschaft in Deutschland erworben. Im Dezember 1981 organisierte er anlässlich des 175-jährigen Bestehens der Gemeinde das erste Heimatortstreffen in Pforzheim-Eutingen, dem weitere im Zwei-Jahres-Rhythmus folgten. Ihm ist auch die offizielle Gründung der HOG Johannisfeld im Januar 1983 zu verdanken. Nach über einem Jahrzehnt an der Spitze der HOG wurde er 1994 zu deren Ehrenvorsitzenden gewählt. Sein größtes Hobby ist, wie uns Franz Weinhardt verrät, die Musik. Als Mitbegründer der „Enztäler Musikanten“ war er 30 Jahre aktiver Musiker und Manager dieser Kapelle. Seit vielen Jahren wirkt er im Musikverein Unterreichenbach aktiv mit und versieht im Vorstand das Amt des Schriftführers. Nach seinen kommunalpolitischen Anliegen gefragt, nennt Weinhardt den verantwortungsvollen Umgang mit dem Geld der Bürger, die Verbesserung der Wohnqualität und der Infrastruktur, den Umweltschutz, die Unterstützung der lokalen Vereine und den Einsatz für die älteren Mitbürger.