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Banater Post

Mitglieder unseres Verbandes kandidieren bei den Kommunalwahlen (3)

Mathias Loris

Siegrid Loris

Dennis Schmidt

Osthofen: Mathias LorisOsthofen: Siegrid LorisLudwigshafen: Dennis Schmidt

Osthofen: Mathias Loris

Mathias Loris, Jahrgang 1951, gebürtiger Jahrmarkter, dürfte vielen Banater Landsleuten als Musiker und Musikpädagoge bekannt sein, entstammt er doch einer Blasmusikdynastie, die seit mehr als hundert Jahren musikalisch tätig ist. Weniger bekannt sein dürfte hingegen das langjährige kommunalpolitische Engagement unseres Landmannes in seiner Wahlheimat Osthofen, wo er sich schon sehr früh politisch zu betätigen begann. Bereits seit zwanzig Jahren hat Mathias Loris, mittlerweile auch CDU-Vorsitzender in Osthofen, ein Stadtratsmandat inne und setzt sich verantwortungsbewusst und leidenschaftlich für die Belange seiner Mitbürger ein. „Mathias Loris ist mit Freude dabei, immer interessiert – auch an Themen, mit denen er bisher nichts zu tun hatte. Denn wer rastet, der rostet und Rost mag er gar nicht. Ein Gewinn für die Fraktionssitzungen, aber auch und gerade für junge Stadträte und solche, die es werden wollen“, heißt es auf der Website der CDU Osthofen. Bei den Kommunalwahlen am 25. Mai tritt er erneut an und nimmt Platz 4 der von seiner Tochter Siegrid (siehe weiter unten) angeführten CDU-Stadtratsliste ein. Der Musiker und Musiklehrer für Trompete und Flügelhorn studierte an der Universität Klausenburg und unterrichtete danach am Temeswarer Musik lyzeum. Mitte der 1970er Jahre übernahm er von seinem Vater die Leitung der bekannten und mehrfach ausgezeichneten Jahrmarkter Loris-Kapelle. 1984 ausgereist, setzte Loris seine musikpädagogische Tätigkeit als Lehrer für Trompete und Blasinstrumente am Peter-Cornelius-Konservatorium Mainz und an der Städtischen Musikschule Ludwigshafen fort. Er wirkte und wirkt nach wie vor als Trompeter und Flügelhornist in professionellen Orchestern, mit denen er zahlreiche Auftritte in Deutschland sowie in den USA, Österreich, Italien, der Schweiz, Frankreich, Belgien und den Niederlanden absolvierte. Seit drei Jahrzehnten leitet der Vater dreier erwachsener Töchter den Kirchenmusikverein Osthofen, zudem ist er Dirigent der Kapelle „Donauschwäbische Musikanten“. Mathias Loris engagiert sich auch im Freundeskreis Donauschwäbische Blasmusik, der im Jahr 2011 die von ihm und seinen Musikanten eingespielte CD „Aus der Jugendzeit“ herausbrachte.

Osthofen: Siegrid Loris

Bei den Kommunalwahlen in Osthofen treten gleich zwei Mitglieder der aus Jahrmarkt stammenden Familie Loris an: Vater Mathias Loris bewirbt sich erneut um ein Stadtratsmandat (siehe weiter oben), Tochter Siegrid Loris will Bürgermeisterin der 8700-Einwohner-Stadt im Wonnegau werden. Bereits 2009 wurde sie als CDU-Kandidatin in den Stadtrat, im vergangenen Jahr dann überraschend zur Dritten Beigeordneten gewählt. Die 35-jährige examinierte Krankenschwester, die am Wormser Klinikum arbeitet, kam im Alter von fünf Jahren mit ihren Eltern Annemarie und Mathias Loris nach Deutschland. In Osthofen, wo sich die Familie niedergelassen hatte, wurde Siegrid Loris sozialisiert. Hier besuchte sie die Schule, hier ist sie seit 24 Jahren Mitglied im Kirchenmusikverein (KMV) Osthofen, hier war sie mehr als zehn Jahre als Firmkatechetin in der katholischen Kirchengemeinde St. Remigius aktiv. Bis heute moderiert sie die Konzerte und Veranstaltungen des KMV. Das macht sie gerne und sagt selbst: „Der KMV ist nicht politisch – er ist mein privates Zuhause. Dort habe ich meine Freunde und bin ich selbst.“ Politisch engagiert sich Siegrid Loris seit 2008: in der CDU als Vorstandsmitglied des Stadtverbands Osthofen, in der Jungen Union als Mitglied des Kreisvorstands Alzey-Worms (2008-2012), in der Christlich-Demokratischen Arbeiternehmerschaft (CDA) auf Stadt-, Bezirks- und Landesebene (2008-2012) und schließlich im Stadtrat von Osthofen als Mitglied und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion (2009-2013). Auf die Frage, warum sie nun Bürgermeisterin werden will, antwortet Siegrid Loris: „Ich glaube, dass ich unsere Stadt weiter bringen kann. Touristisch, aber vor allem auch für uns selbst vor Ort. Denn nur, wer selbst gern in seiner Stadt lebt und dort gerne Zeit verbringt, macht seine Stadt auch für andere attraktiv.“

Ludwigshafen: Dennis Schmidt

Wer in Mutterstadt, München, Frankenthal oder Karlsruhe seinen Vorträgen über die Donauschwabensiedlung Entre Rios beiwohnte, erlebte einen selbstbewussten, redegewandten und sympathischen jungen Mann, der das Publikum in seinen Bann zu ziehen vermag. Die Rede ist von Dennis Schmidt, 21, Student an der WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar bei Koblenz. Seine Eltern stammen aus Glogowatz, er selbst ist in Mannheim geboren und in Ludwigshafen-Ruchheim aufgewachsen. Nach seinem Lieblingszitat gefragt, entscheidet sich Dennis Schmidt für einen der berühmtesten Sätze John F. Kennedys: „Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“ Angesichts seines ebenso beachtlichen wie vielseitigen Engagements auf politischer, kirchlicher und landsmannschaftlicher Ebene ist das wenig überraschend. So war er Schülersprecher am Max-Planck-Gymnasium in Friesenheim, er wirkt als Schatzmeister im Kreisvorstand der Jungen Union Ludwigshafen und als stellvertretender Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Ruchheim; zudem ist er im Pfarrgemeinderat der katholischen Pfarrei St. Cyriakus in Ludwigshafen-Ruchheim aktiv. Dass sich jugendliches Alter und Bekenntnis zur Herkunft nicht ausschließen müssen, zeigt sich auch an Dennis Schmidts landsmannschaftlichem Engagement. Er ist Mitglied im Vorstand der Heimatortsgemeinschaft Glogowatz und betreut deren Website. Und er ist an Geschichte, Kultur und Traditionen der Banater Schwaben interessiert und wechselt auch mal gerne vom Hochdeutschen ins „Schwowische“. Damit im Zusammenhang ist auch sein dreimonatiges Praktikum in Entre Rios (Brasilien) im Frühjahr 2013 zu sehen. Dennis Schmidt will die eigene Zukunft selbst in die Hand nehmen und ist bereit, auch kommunalpolitische Verantwortung zu übernehmen. Deshalb bewirbt er sich um ein Stadtratsmandat auf der Liste der CDU in Ludwigshafen und gleichzeitig um ein Mandat im Ortsbeirat des Stadtteils Ruchheim. Platz 38 auf der Stadtratsliste ist zwar nicht sonderlich aussichtsreich, aber seine Chancen würden sich verbessern, wenn ihn unsere Landsleute mit je drei Stimmen unterstützen.