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Banater Post

Heimattag-Splitter (III)

Der Einzug der Fahnen- und Trachtenträger sowie der HOG-Vertreter mit dem Bild ihrer Heimatkirche zum Pontifikalamt am Pfingstsonntag in der Donauhalle zählt für viele Besucher zu den bewegenden Momenten des Heimattages. Hier wird stolz gezeigt, wo die Wurzeln liegen, hier wird der Segen für diese Kirchen und die Glaubensgemeinschaften erbeten, die in diesen Gotteshäusern ihre Prägung erhielten. Als der Bundesvorstand vor sechs Jahren zum ersten Mal den Einzug mit den Bildern der Heimatkirchen organisierte, was es gar nicht so einfach, dieses Ansinnen zu vermitteln. Gleich groß sollten Rahmen und Bilder sein, aber nach welchen Kriterien sollte die Reihenfolge des Einzugs bestimmt werden? Wo hinstellen und sitzen, wo gehen und stehen – es klingt banal, aber es war wichtig. Die Einheit ist mittlerweile durch die Vielfalt garantiert: groß und klein, reich und schlicht, alles ergänzt sich zu einem Abbild der Kirchenlandschaft im Banat und bewegt nach wie vor. Zum Einzug wird das Glockengeläut der Wallfahrtskirche Maria Radna erklingen.

Eine Kunst für sich ist der Aufbau der Bühne in der Donauhalle: Altar, Podeste, Mikrofone, Stühle, Transparente, Fahnen und vieles andere müssen dort oben ihren Platz haben. Bereits am Samstag wird alles von ehrenamtlichen Kräften aus München und den Mitarbeitern der Bundesgeschäftsstelle aufgebaut. Bis vor einigen Jahren waren noch Mitglieder des Kreisverbandes Ulm hier eingebaut, aber das ist Geschichte, denn in Ulm, der Patenstadt der Banater Schwaben, gibt es keinen Kreisverband mehr.

Viele Besucher des Heimattages verbinden ihren Aufenthalt in Ulm mit einem Besuch des Donauschwäbischen Zentralmuseums in der Oberen Donaubastion (Schillerstraße 1). Sie werden in diesem Jahr zwei Ausstellungen mit Bezügen zum Banat und den Banater Schwaben sehen können, aber auch die Dauerausstellung ist immer wieder für Neuent-deckungen gut. Teilnehmer des Heimattages haben an Pfingsten im Museum freien Eintritt. Danke der Museumsleitung.