zur Druckansicht

private Anzeige schalten

Media-Center

Banater Post

Die Bilderwelt des Banater Malers Franz Ferch

Beim Angeln an der Marosch (Foto: Walther Konschitzky)

Zur Ausstellung erscheint ein reich illustrierter Begleitband

Es war Franz Ferchs (1900-1981) Wunsch, dass seine Bilder, sein künstlerisches Werk, nicht in Museen gesammelt wird, sondern in öffentlichen Räumen, auch in Schulen, unter die Menschen kommt. Dieses Ziel, Ferchs Werk bekannt zu machen und auch zu dessen Erhalt beizutragen, wird angestrebt durch die Erfassung aller erreichbaren Arbeiten des Künstlers, durch drei Ausstellungen und durch die Herausgabe eines Katalogs. Das Projekt wurde vom Hilfswerk der Banater Schwaben initiiert und wird von unserer Landsmannschaft mitgetragen. Förderer des Projektes ist das Haus des Deutschen Osten München. Partner sind das Kunstmuseum Temeswar und das Banater Nationalmuseum.

Bei einer Autorundfahrt von über 4.000 km durch Deutschland konnten 270 Gemälde von Ferch erfasst werden. Es sind Arbeiten dabei aus allen Schaffensperioden des Künstlers, vom Neoromantischen bis zum Abstrakten, Bilder zur Archäologie und Geschichte, zur Landarbeit, zur Tradition, zum Alltagsleben, Kirchenmalerei, Bilder mit sich wogenden Weizenfelder der Banater Heide,- sein Lieblingsthema-  und letztlich wunderschöne Distelbilder.

Im Rückblick auf sein Leben schreibt Franz Ferch: „Ich habe das alles erreicht, was ein Künstler hier in Temeswar, einer Provinzstadt, erreichen kann. Wenn ich woanders gelebt hätte, sagen wir in München oder Paris, so hätte ich etwas ganz anderes erreicht“.  Dazu kam es jedoch nicht, seine Biografie wurde eine andere. Es war ihm bestimmt seinen Landsleuten ein Denkmal zu setzen.

Die Ausstellung „Die Bilderwelt des Banater Malers Franz Ferch“ wird zum ersten Mal im Banater Seniorenzentrum Josef Nischbach in Ingolstadt, Peisserstr. 66 (Tele: 084196435400) im Hildegardissaal gezeigt. Sie wird am Samstag 21. April um 14 Uhr eröffnet und ist bis Mittwoch 16. Mai zu besichtigen. Die Ausstellung ist von Montag bis Samstag, jeweils zwischen 9 und 16 Uhr geöffnet.

Die Ausstellung wird auch beim diesjährigen Heimattag am Sonntag 20. Mai zwischen 8 und 18 Uhr im Foyer der Donauhalle gezeigt. Zur Ausstellung wird ein Katalog erscheinen.