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Banater Post

Einsatz für den Erhalt des kulturellen Erbes

Das 1923 eingeweihte Kriegerdenkmal in Kowatschi wurde zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs restauriert. Foto: HOG Kowatschi

HOG Kowatschi: Kirche nach Renovierung neu geweiht und Kriegerdenkmal restauriert, obzwar die HOG Kowatschi zu den kleineren Heimatortsgemeinschaften innerhalb unserer Landsmannschaft zählt, ist es ihr gelungen, in den vergangenen Jahren zwei wichtige Projekte im Heimatort zu verwirklichen: die Renovierung der Kirche und die Restaurierung des Kriegerdenkmals.

Dank der Spendenbereitschaft unserer Landsleute und der Unterstützung seitens des Temeswarer Ordinariats sowie der Gemeinde Kowatschi konnte die Renovierung der im Jahr 1898 errichteten Kirche in mehreren Etappen bewerkstelligt werden. Zunächst wurde das Dach erneuert, dann folgte die Renovierung des Innenbereichs. Schließlich wurde im Jahr 2012 die Außenrenovierung in Angriff genommen. Nach Abschluss der Arbeiten erstrahlt die Kowatschier Kirche nun in neuem Glanz. Die Neuweihe, verbunden mit einer von der HOG organisierten Busreise nach Kowatschi, war zunächst für September 2013 geplant, musste aber auf Juni 2014 verschoben werden.

So kam es am 15. Juni zur Neuweihe der renovierten Kirche im Rahmen eines Festgottesdienstes, der von Domkapitular Andreas Reinholz, Pfarrer von Maria Radna, zelebriert und von einer Kantorin aus Maria Radna musikalisch umrahmt wurde. Zu dieser Feier waren 24 Landsleute aus Deutschland angereist. Sie waren nicht nur von dem kirchlichen Ereignis, dem sie beiwohnten, beeindruckt, sondern auch von dem herzlichen Empfang, denen ihnen die jetzigen Bewohner von Kowatschi bereitet hatten. So erfolgte bereits am Vortag die Einladung zu einem Gulaschessen und dann am Sonntag, nach der orthodoxen Messe, zu einem festlichen Mittagessen und zu einer Kaffee- und Kuchenrunde. Das Beisammensein wurde durch die Darbietungen einer rumänischen Volkstanzgruppe aus Mercydorf bereichert.

Ein besonderer Dank geht an Georg Seif für die Wahrnehmung organisatorischer Aufgaben in Zusammenhang mit dem Gottesdienst, an die Familien Käthe und Andreas Angele sowie Barbara und Johann Noll für die Mithilfe vor Ort und nicht zuletzt an Pfarrer Andreas Reinholz für seine Bereitschaft, die heilige Messe in Kowatschi zu feiern.

Als weiteres Projekt hatte die HOG Kowatschi die Restaurierung des Kriegerdenkmals angestoßen. Das Postament des 1923 zum Gedenken an die Opfer des Ersten Weltkriegs eingeweihten Denkmals mit seiner schönen Pietà-Plastik war arg in Mitleidenschaft gezogen. Mit dessen Restaurierung wollte die HOG zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs ein sichtbares Zeichen setzen: Es ging ihr dabei nicht nur um den Erhalt eines Kulturdenkmals, sondern auch um die Bewahrung eines würdigen Andenkens an die gefallenen und vermissten Söhne des Dorfes. Zum Fest am 15. Juni waren die Arbeiten abgeschlossen, und so stehen nun zwei Schmuckstücke in voller Pracht
nebeneinander: die Kirche und das Kriegerdenkmal. Das Wegkreuz an der Einfahrt nach Kowatschi wird ebenfalls restauriert.

Seit der letzten Veröffentlichung sind noch folgende Spenden eingegangen: Horst und Theresia Awender, 100 €; Anna Bernath, 50 €; Johann und Theresia Bratu, 100 €; Hans Ditschinger, 100 €; Georg und Theresia Eckert, 100 €; Helmut und Maria Köpf, 50 €; Barbara und Johann Noll, 100 €; Georg Seif, 100 €; Familie Zimmermann, 100 €; Anonym, 2000 €. Ein herzliches Dankeschön an alle Spender! Weitere Spenden auf das Konto der HOG Kowatschi (IBAN: DE15 6009 0700 0609 4990 17; BIC: SWBSDESS) sind erwünscht.