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Banater Post

Langjährige Verdienste im Ehrenamt gewürdigt

Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder verlieh Josef Lutz das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern.

In Würdigung seines langjährigen und vielseitigen ehrenamtlichen Engagements wurde Josef Lutz schon mehrfach geehrt und ausgezeichnet – von landsmannschaftlicher, karnevalistischer und kirchlicher Seite, sprich von den Verbänden, Vereinen und Institutionen, in denen er sich in verantwortlicher Position mit großer Leidenschaft und mit unermüdlichem Eifer eingebracht hat. Nun fand sein ehrenamtliches Wirken auch von staatlicher Seite höchste Anerkennung. Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer verlieh Josef Lutz das Ehrenzeichen für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern. Damit werden Bürgerinnen und Bürger des Freistaates Bayern für langjährige und hervorragende ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinen und Organisationen mit kulturellen, sportlichen, sozialen oder anderen gemeinnützigen Zielen ausgezeichnet.

Das Ehrenzeichen samt Verleihungsurkunde wurde Josef Lutz durch den Bayerischen Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Dr. Markus Söder, am 18. Dezember bei einer Feierstunde im Nürnberger Heimatministerium überreicht. Neben Josef Lutz wurde vier weiteren Nürnberger Bürgerinnen und Bürgern das Bundesverdienstkreuz am Bande beziehungsweise das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten überreicht. Auf Einladung des Geehrten wohnten der Feierstunde neben seiner Lebensgefährtin Pauline Huschitt, seiner Schwester Eva Schmidt und seiner Nichte Dr. Astrid-Amalia Kirsch auch Jochen Kohler, Kreisvorsitzender der CSU Nürnberg-West und Landtagskandidat, sowie eine Abordnung der Heimatortsgemeinschaft Sanktanna mit ihrem Vorsitzenden Johann Kerner und der stellvertretenden Vorsitzenden Katharina Schmidt bei.

Für ein lebendiges Gemeinwesen ist ehrenamtliches Engagement unentbehrlich. In Bayern engagieren sich rund 47 Prozent in ihrer Freizeit freiwillig und unentgeltlich für andere Menschen, also fast jeder Zweite. „Wer ein Ehrenamt übernimmt, setzt damit ein besonderes Zeichen der Verbundenheit mit der Heimat. Das Ehrenamt gehört zur Identität Bayerns. Die heute Ausgezeichneten stehen mit ihrem Einsatz für unzählige engagierte Bürgerinnen und Bürger im Freistaat. Das Ehrenzeichen ist eine ehrende Anerkennung Ihres langjährigen hervorragenden ehrenamtlichen Engagements.“ Mit diesen Worten händigte Staatsminister Söder das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten an Angelika Lugert, Vorsitzende des Pfarrgemeinderats St. Bonifaz/St. Lioba und Josef Lutz aus.

„Wir kennen uns schon sehr lange, seit über zwanzig Jahren“, sagte Söder an Josef Lutz gerichtet. Dass sich der Laudator nicht nur hinsichtlich des ehrenamtlichen Einsatzes des Geehrten, sondern auch in Bezug auf die Landsmannschaft der Banater Schwaben und ihre Verbandsstrukturen gut informiert zeigte, muss nicht weiter verwundern. Der designierte bayerische Ministerpräsident ist nämlich seit vielen Jahren Mitglied unserer Landsmannschaft und kennt die Banater Schwaben in Nürnberg von Veranstaltungen, an denen er teilgenommen hat.

Söder hob zunächst das engagierte Wirken des Ausgezeichneten innerhalb der Landsmannschaft hervor: als Vorstandsmitglied und langjähriger Vorsitzender der Heimatortsgemeinschaft Sanktanna, in der Kreisgruppe Nürnberg der HOG Sanktanna, als Vorsitzender des Kreisverbandes Nürnberg und stellvertretender Bundesvorsitzender. In verantwortungsvollen Positionen habe sich Josef Lutz für die Bewahrung der Erinnerung an die alte Heimat und die Pflege von Tradition und Brauchtum, aber auch für das Heimischwerden und die Integration seiner Landsleute vorbildlich eingesetzt. Die Landsmannschaft der Banater Schwaben habe einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, betonte Söder. „Man weiß seine neue Heimat manchmal mehr zu schätzen, wenn man die alte im Blick hat und wenn man sich daran erinnern kann“, sagte er.

Staatsminister Söder würdigte die ehrenamtliche Tätigkeit des Geehrten auch in anderen Bereichen: in der Karnevalsgesellschaft Noris Banatoris, deren Gründungsmitglied er ist und wo er sich seit Anbeginn im Vorstand engagiert, im Pfarrgemeinderat von St. Wolfgang in Nürnberg oder im St. Gerhardswerk der donauschwäbischen Katholiken, dessen stellvertretender Vorsitzender er ist.

Für die „lange harte Arbeit“ habe sich Josef Lutz die Ehrung redlich verdient, betonte Söder. Er gratulierte zum Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten und überreichte ihm dann die Ordensinsignien und die von Ministerpräsident Horst Seehofer ausgefertigte und mit dem großen Staatssiegel versehene Verleihungsurkunde.

Auch die Landsmannschaft der Banater Schwaben gratuliert Josef Lutz zu dieser Würdigung und dankt ihm für seinen nunmehr dreißigjährigen Einsatz im Dienste unserer Gemeinschaft. Mit der ihm eigenen Energie und Leidenschaft wird der Ehrenvorsitzende der HOG Sanktanna auch in Zukunft, trotz gesundheitlicher Einschränkungen, in den Ämtern, die er noch innehat, dasLeben unserer Gemeinschaft mitgestalten. Dazu wünschen wir ihm viel Kraft und Glück.