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Banater Post

Suche nach den eigenen Wurzeln leicht gemacht

Das zweibändige „Familienbuch der katholischen Pfarrgemeinde Bakowa im Banat 1786-2007/2017“ hat einen Gesamtumfang von 2152 Seiten und wiegt 3,7 Kilogramm. Foto: HOG Bakowa

Was führt und hält unsere Bakowaer Gemeinschaft noch zusammen? Es ist die Liebe zum Ort unserer Kindheit, die Vertrautheit und Geborgenheit, die wir dort erlebt haben und an die wir uns gerne erinnern. Es sind die Erinnerungen an alte Zeiten, an unsere Wurzeln, die das Fundament unseres Daseins bilden.

In der fortgeschrittenen Phase unseres Lebens stellt sich die Zeit zum Innehalten ein – Zeit, um aus dem Schatz der Erinnerungen zu schöpfen. Dabei tauchen Gesichter vor unserem inneren Auge auf, die nur noch in unserer Erinnerung leben. Menschen, die uns sehr nahe standen. Menschen, die uns aus der Zeit ihrer Kindheit und Jugend erzählten. Oft gehörte, tief eingeprägte Erzählungen aus längst vergangenen Zeiten, die einst unsere Aufmerksamkeit weckten und heute noch nachklingen. Wenn von Urgroßeltern oder gar von entfernten Vorfahren erzählt wurde, so verband man damit als Kind oft das Bild eines Grabsteins mit knapper Inschrift oder schwarzbraune Familienbilder.

Doch was war davor? Wer waren unsere Vorfahren aus der Zeit des dritten Schwabenzuges, die sich voller Hoffnung auf eine neue, verheißungsvolle Heimat auf den Weg gemacht hatten? Wir kennen unsere Geschichte und wissen, dass wir Teil davon sind. Wachsendes Interesse lässt uns unsere Wurzeln erforschen. Dabei stoßen wir auf viele Fragen. Fragen, auf welche wir Antworten erhoffen. Antworten in Form eines Bakowaer Sippenbuches, das bis in die Anfangsjahre unseres Heimatortes oder auch darüber hinaus reicht und uns ermöglicht, unsere eigene Stammbaumforschung zu überprüfen und zu ergänzen. Es wird aber auch Fragen offenlassen, insbesondere zu Vorfahren aus anderen Ortschaften.

Eine wertvolle Quelle an Informationen über die Bewohner jedes Ortes von der Wiege bis zur Bahre stellen die Kirchenbücher dar. Diese Flut an Informationen zu erfassen, zu ordnen und mittels spezieller Programme aufzubereiten, ist eine sehr umfangreiche Aufgabe. Eine Aufgabe, die sich unser Landsmann und Heimatpriester Reinholdt Lovasz zum Hobby auserkoren hat. In mühevoller und zeitaufwändiger Arbeit machte er sich daran, zunächst die vorhandenen Informationen zu erfassen. In einem zweiten Schritt kontaktierte er unsere Landsleute, um diese Informationen bis in die Gegenwart zu ergänzen. In einem weiteren Schritt forschte er nach Querverbindungen in bereits veröffentlichten genealogischen Werken, um soweit wie möglich die komplexen Abstammungspfade darzustellen. Dieser dritte Schritt aber erweist sich als die größte Herausforderung, zumal er sich nicht abschließen lässt, denn mit jeder neuen genealogischen Veröffentlichung erschließen sich einem immer wieder neue Querverbindungen. Diese Verbindungen zu erforschen und gleichzeitig ein druckfähiges Bakowaer Familienbuch zu erstellen ist ein Kompromiss, um viele interessierte Landsleute für ihre Geduld zu belohnen. Auch ist 2017 das Jahr, in dem unsere schöne Heimatkirche 150 Jahre alt wird, ein passender Zeitpunkt für die Veröffentlichung unseres Familienbuches.

Die Heimatortsgemeinschaft Bakowa dankt Landsmann Reinholdt Lovasz für diese große Leistung. Ebenso gilt unser Dank allen Helfern und Informationslieferanten. Dieses besondere Werk wird sich in der Kette der Familienbücher vieler Banater Dörfer einreihen und mit Sicherheit einen Ehrenplatz in unseren Bücherregalen finden. Für unsere Nachkommen rund um den Globus wird die Bereitstellung einer Online-Version von Interesse sein. Diese Aufgabe bleibt eine Herausforderung für die Zukunft, ebenso wie die Daten aktuell zu halten und weitere Querverbindungen in künftigen genealogischen Publikationen aufzuspüren.

Das zwei Bände mit insgesamt 2152 Seiten umfassende, 3,7 Kilogramm schwere Familienbuch Bakowa kann per E-Mail an LovaszRM@web.de oder per Post an Reinholdt Lovasz, Schwetzinger Straße 32, 68723 Plankstadt bestellt werden. Bei der Bestellung bitte Name und Vorname sowie die genaue Postanschrift des Empfängers angeben. Die beiden Bände kosten zusammen 105 Euro, zuzüglich Versandkosten. Letztere betragen 8 Euro innerhalb von Deutschland, 18 Euro innerhalb der EU und 39 Euro in die USA. Nach Eingang des entsprechenden Betrags auf das Konto des Verfassers (Kontoinhaber: Reinholdt Lovasz, IBAN: DE84 5479 0000 0024 6229 08, BIC: GENODE61SPE) werden die beiden Bände von diesem selbst auf den Postweg gebracht.