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Banater Post

Max und Moritz und (k)ein Aprilscherz

Max und Moritz’ erster Streich - Szene bei Witwe Bolte.

Der Theaterworkshop unter der Anleitung von Ines Szuck vermittelte den Kindern Spaß am Ausprobieren und Verkleiden. Sie erarbeiteten sich spielerisch die „Max und Moritz“-Lausbubengeschichten. Fotos: Anna Lehmann

Nein, es war kein Aprilscherz und doch hatten die Kinder der Kindertanzgruppe des Kreisverbandes Esslingen der Banater Schwaben beim Theaterworkshop am 1. April in der Gartenschule in Wendlingen viel zu lachen. Dreizehn Mädchen ließen sich auf das Abenteuer „Theater“ ein. Dabei ging es aber nicht darum, seitenweise Text auswendig zu lernen, vielmehr sollte den Kindern der Spaß am Ausprobieren, Verwandeln und Verkleiden vermittelt werden.

Mit einfachen Übungen, durch Bewegungs- und kleine Rollenspiele erarbeiteten sich die vier bis zwölf Jahre alten Mädchen unter der Anleitung von Ines Szuck auf spielerische Art und Weise die Geschichte der beiden Lausbuben „Max und Moritz“. Die farbenfrohen Kostüme verfehlten dabei ihre Wirkung nicht und halfen den kleinen Darstellern in ihre Rollen zu schlüpfen. Die Kinder sprudelten nur so vor Ideen, wie die einzelnen Figuren oder die Streiche der beiden Lausbuben am besten dargestellt werden könnten. Auch das Textlernen schien plötzlich kein Problem mehr zu sein, so lernten sich Passagen wie „Schneider, Schneider, meck, meck, meck“ fast von selbst.

Ein Dank den Kindern, die bei diesem Experiment mitgemacht, und den Eltern, dass sie es erlaubt haben. Herzlichen Dank auch an Anna Lehmann, die beim Bändigen der Rasselbande geholfen und natürlich an Renate Krispin, die das alles erst ermöglicht hat. Ein besonderes Dankeschön an Maria Ciminelli für das leckere Mittagessen, denn gestärkt durch Spaghetti und echte italienische Tomatensauce, machte das Experimentieren gleich doppelt soviel Spaß. Die Zeit verging wie im Flug und so mancher Theatermuffel entdeckte an diesem ersten Apriltag den Spaß am Schauspielern.