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Banater Post

Fünfte Teilnahme am Cannstatter Festumzug

Mit der Startnummer 13 marschierte die Banater Trachtengruppe Esslingen-Wendlingen ganz vorne im Festumzug mit. Fotos: Lukas Krispin

Das Cannstatter Volksfest, eines der größten Volksfeste der Welt, wurde heuer zum 170. Mal gefeiert. Ein besonderes Erlebnis und Höhepunkt des Volksfestes zugleich ist immer der Volksfestumzug. Mit den vielen herrlich geschmückten Festwagen, den bunten Trachtengruppen und historischen Bürgerwehren, den zahlreichen Musikkapellen zählt er zu den schönsten und farbenprächtigsten Festumzügen des Landes. Am diesjährigen Volksfestumzug am 27. September nahmen 94 Gruppen und Vereine mit über 3500 Mitwirkenden teil, darunter auch die Banater Trachtengruppe Esslingen-Wendlingen. Für sie war es bereits die fünfte Teilnahme am Cannstatter Festumzug.

Obwohl dieser erst um 11 Uhr startete, hieß es für uns schon frühmorgens aufstehen, um uns nach Bad Cannstatt, zur Feuerwache 3, zu begeben. Dort durften wir wieder die Turnhalle der Feuerwache als Umkleide nutzen. Uns wurde wieder einmal bewusst, wie nützlich der Standort an der Feuerwache ist, zumal dieser nahe am Festplatz liegt. Das Ankleiden der Mädchen und Frauen mit den aufwändig gestalteten Trachten nimmt bekanntlich viel Zeit in Anspruch. Nachdem alle Paare die Tracht angelegt hatten und der Bollerwagen mit Salzkipferl und Kirchweihwein beladen war, machten sich unsere Trachtenträger, die diesmal von Mitgliedern der Tanzgruppe aus Spaichingen und der Tanzgruppe „Banater Schwabenkinder“ aus Karlsruhe unterstützt wurden, auf den Weg zum Kurpark, wo wir uns einzufinden hatten.

Diesmal war der Banater Gruppe die Startnummer 13 zugeteilt worden. Wir waren stolz auf diese Position, die es uns ermöglichte, ganz vorn mit dabei zu sein. Um 11 Uhr begann der Umzug und die abertausenden Zuschauer, die die Straßen säumten, waren durch das schöne, sonnige Wetter gut gelaunt, was auch die Laune der Trachtenträger erheblich erhöhte. Unsere bunten Trachten leuchteten und sprangen dem Publikum förmlich ins Auge. Wie jedes Jahr wurde auch diesmal der Umzug vor dem Ehrenpodium vom SWR- Fernsehen gefilmt und ausgewählte Gruppen wurden einige Meter von dem Moderator begleitet und interviewt. Nach eineinhalb Stunden endete der Umzug auf dem Festgelände des Canstatter Wasens. Danach feierten wir noch im „Zelt mit Herz“ von Sonja Merz und belohnten uns mit den vom Organisationsteam gespendeten halben Händl und Getränken.

Der Tag auf dem Cannstatter Volksfest war zwar anstrengend, belohnte uns aber reichlich, weil wir die Möglichkeit hatten, an diesem Großereignis teilzunehmen und unsere prächtigen banatschwäbischen Trachten einem breiten Publikum zu präsentieren.