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Banater Post

Banater Senioren erradeln 5087 Kilometer

Banater Senioren vor dem Nischbach-Haus in Ingolstadt vor ihrem Start zu einer Fahrradtour. Einsender: Elisabeth Klein

Die Stadt Ingolstadt hat zum ersten Mal an der deutschlandweiten Kampagne „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“ teilgenommen. Die Aktion, die vom 4. bis 24. Juli stattfand, wird vom Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Netzwerk zum Schutz des Weltklimas, dem Ingolstadt bereits seit 1992 angehört, koordiniert. Damit soll ein Beitrag zum Klimaschutz und zur Radverkehrsförderung geleistet werden.

Der Oberbürgermeister von Ingolstadt, Dr. Christian Lösel, hat die Bürgerinnen und Bürger der Stadt aufgerufen, recht zahlreich an der Kampagne teilzunehmen. Über 2500 folgten seinem Aufruf, darunter auch Mitglieder der Seniorengemeinschaft der Banater Schwaben. Drei der Teilnehmer sind Bewohner des Banater Seniorenzentrums „Josef Nischbach“: Therese Hackspacher, Johann Ernst und Jakob Lorch.

Weil die Banater Senioren zu den ältesten Teilnehmern zählten, war der Ingolstädter regionale Fernsehsender intv ins Nischbach-Haus gekommen und befragte sowohl die Leiterin der Seniorengemeinschaft, Franziska Graf, als auch einige Teilnehmer zu ihrer Beteiligung an der Aktion „Ingolstadt radelt“. Der Kurzbericht wurde am 7. Juli gesendet. Etwas ruhiger als die Pedalprofis der jüngeren Jahrgänge ließen es die älteren Semester angehen, hieß es dort. „Sie radeln gemächlich, entweder in der Früh oder in den Abendstunden. Das Dabeisein zählt, schließlich hält Radeln fit und schont unser Klima und Klimaschutz ist eine Sache aller Generationen.“ Die zehn Banater
Senioren haben auf alle Fälle mit Begeisterung mitgemacht und in den drei Wochen insgesamt 5087 Kilometer erradelt. Es ist zwar nicht viel, aber wenn man bedenkt, dass die meisten über achtzig sind, ist es eine ganz besondere Leistung.

Insgesamt legten die an der Aktion teilnehmenden Ingolstädter 819914 Kilometer auf dem Rad zurück. In der Kategorie „Fahrradaktivste Kommune mit den meisten Radkilometern“ bedeutet das bundesweit Platz vier unter 339 teilnehmenden Städten und Gemeinden. Zu diesem Erfolg haben auch die Banater Senioren einen bescheidenen Beitrag geleistet. Dass sie dabei auch etwas für die Umwelt und den Klimaschutz getan haben, bereitete ihnen besondere Freude.