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Banater Post

Ein bewegtes Wochenende mit interessanten Angeboten

Bei dem vielseitigen Programmangebot (links: das Einüben eines modernen Tanzes; rechts: das Singen von Kinderliedern) konnte keine Langeweile aufkommen. Fotos: Harald Wagner

Eine nicht alltägliche Freizeitbeschäftigung: das Filzen und das Basteln mit Filz. Die Kindern hatten Spaß und waren mit Begeisterung bei der Sache.

Am Freitag, dem 13. März, begann ein spannendes Wochenende in Bad Wurzach im Allgäu. Dort trafen sich nämlich Tanzbegeisterte zwischen 8 und 12 Jahren und ab 27 Jahren aus den verschiedenen Banater Jugend- und Trachtengruppen. Von überall strömten sie herbei.

Nachdem sich alle Teilnehmer zu dem beliebten DBJT-Brauchtumsseminar eingefunden  hatten, wurden sie von Harald Schlapansky, dem Vorsitzenden der DBJT, herzlich begrüßt und mit dem Programm, natürlich auch mit den Hausregeln, bekannt gemacht.

Für unser leibliches Wohl sorgten diesmal die Nürnberger. Die Kochakademie wurde tatkräftig von den Mitgliedern der Tanzgruppe Nürnberg unterstützt. Die leckeren Banater Spezialitäten und den feinen Kuchen ließen wir uns schmecken. Die Speisen wurden sogar zu Marschmusik zum Buffet gebracht. Das passiert nicht alle Tage!

Gestärkt konnten wir unser Abendprogramm beginnen. Ein lustiges, eigens für uns entworfenes Würfelspiel ließ die Kinder durch das ganze Haus wuseln, auf der Suche nach den richtigen Nummern oder zur Lösung der gestellten Aufgaben. Das machte uns allen riesigen Spaß, und die einzelnen Gruppen kamen sich dabei näher. Später kamen wir bei der Gute-Nacht-Geschichte, die uns Ann-Kathrin vorlas, langsam zur Ruhe.

Am Samstag erwachten wir mit Trompetenklängen und hörten per Lautsprecher den Weckruf von Harald Schlapansky. Es war höchste Zeit, sich für den neuen Tag bereit zu machen. Nach einem schmackhaften Frühstück mit selbstgemachter Marmelade und anderen Leckereien wartete ein abwechslungsreiches Programm auf uns. In mehrere Gruppen aufgeteilt, nahmen wir abwechselnd am Grundkurs für Walzer und Polka mit Stefan Ruttner teil, probten einen neuen Tanz auf die Musik von „99 Luftballons“ und bastelten einen lustigen Frosch aus Filz. Mit Günter Kaupa sangen wir Kinderlieder wie „Häschen in der Grube“, „Die Vogelhochzeit“, „Gold’ne, gold’ne, Brücke“ und wir spielten auch, wie schon unsere Eltern in ihrer Kinderzeit. Bei dem Lied „Auf der Mauer, auf der Lauer“ war das Lachen vorprogrammiert. Zu allen Liedern konnten wir eine Tanz-animation der kleinen Wanze bewundern. In Gruppen aufgeteilt, übten wir auch die „Donauschwäbische Tanzfolge“, damit wir, wann immer wir uns treffen, auch gemeinsam tanzen können. Eine Teilnehmerin konnte sogar ihren Geburtstag mit uns feiern. Die Band spielte ihr ein Ständchen.

Am Abend bekamen wir dann zu hören, was unsere DBJT-Band so „auf dem Kasten hat“. Die Theatergruppe unter der Leitung von Günther Wagner führte eine beim Seminar einstudierte Komödie auf. Ebenfalls vorgeführt im Rahmen des Abendprogramms wurde das Stück „Zwei Schwestern“ von Stefan Heinz-Kehrer, das die Theatergruppe mit Unterstützung durch die Kulturreferentin für Südosteuropa am Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm, Dr. Swantje Volkmann, und den Theaterpädagogen Jörg Zenker einstudiert hatte.

Natürlich wurden wir dazwischen immer wieder mit feinem Essen verwöhnt. Am Sonntag ging unsere
gemeinsame Zeit zu Ende. Wir führten noch einmal die erlernten Tänze vor, danach hieß es aufräumen und die Sachen für die Heimreise packen. Das gemeinsame Wochenende in Unterhub war sehr lehrreich und hat allen viel Spaß bereitet.

Die DBJT dankt der Kuturreferentin für Südosteuropa, Dr. Swantje Volkmann, und der Landsmannschaft der Banater Schwaben für die Förderung dieses Seminars.