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Banater Post

Manege frei im Nischbach-Haus

Die Ingolstädter Kindergruppe. (Foto: Ewald Buschinger)

„Hereinspaziert! Menschen, Tiere, Sensationen! Besuchen Sie uns im Zirkus Flick-Flack!“, lockte eine Stimme auf dem Kinderfasching des Kreisverbandes Ingolstadt.

Dann hieß es auch schon „Manege frei“, und die neugierigen Gäste staunten nicht schlecht. Unsere hochgeschätzte Zirkusdirektorin begrüßte die kleinen und großen Zuschauer unter der Zirkuskuppel im Nischbach-Haus und eröffnete die Vorstellung mit ihrer einzigartigen Pferdedressur. Die edlen Rösser drehten Pirouetten, galoppierten in Formationen und parierten aufs Wort. Natürlich war sofort klar, wer sich hinter Fuchs und Rappe verbarg: die Kindergruppe der Banater Schwaben Ingolstadt. Für Heiterkeit sorgten die schon ein paar Jahre älteren Clowns mit ihrem humorvollen Auftritt, bei dem Papina mit Hilfe der jungen Faschingsnarren die Rechenkünste von Papino überprüfte. Noch ein weiteres Mal wurden die Lachmuskeln strapaziert, als Papina ihr neues „Haustier“ unter großem Gelächter in die Arena bat und ihr Talent als Torero unter Beweis stellte.

Natürlich darf in einer Zirkusvorstellung auch eine Zauberin nicht fehlen. Mit magischen Händen ließ sie Gegenstände schweben, verschwinden, wieder auftauchen und durchbohrte sogar mit einer extra spitzen Nadel einen Luftballon, ohne dass dieser zerplatzte. Bewegung kam in die Manege, als zwei coole Artisten ihre flotten Fahrkünste auf Waveboards vorführten und die Bewunderung der Zuschauer ernteten. Dann wurde es still – plötzlich erwachten zwei Puppen zum Leben und erstaunten das Publikum mit ihrer fantastischen Geschicklichkeit beim Spiel mit dem Diabolo und ihrer virtuosen Fingerfertigkeit im Umgang mit einer schlichten Schnur, um anschließend wieder in den Tiefschlaf zu sinken. Um einiges länger war die Kordel der Seilkünstler, die schwungvoll mal einbeinig, mal beidbeinig springend durch das Zirkusrund wirbelten. Den nächsten Paukenschlag boten drei graziöse Cheerleaderinnen mit ihrer schwungvoll vorgetragenen Interpretation eines rockigen Ins-trumentalsongs.

Doch der Höhepunkt folgte ohne Zweifel am Schluss: die Darbietung der Akrobaten. In atemberaubendem Tempo schlugen unsere jungen Akteure Purzelbäume, vorwärts, rückwärts, machten die Brücke, zeigten Kerze und Spagat und verabschiedeten sich schließlich als menschliche Pyramide von den begeisterten Zusehern. Nur schade, dass so wenige Mädchen und Buben der Einladung zum Kinderfasching des Kreisverbandes gefolgt waren. Ganz anders eine Woche später an Letztfasching, als die engagierten Zirkusartisten auf der Karnevals-party des Sankt-Monika-Kindergartens eine Vorstellung geben durften. Leuchtende Kinderaugen folgten den rasanten Nummern und spornten die unermüdlichen Darsteller mit ihrem Applaus zu Höchstleistungen an.