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Banater Post

Kostbarkeiten aus dem Archiv (3)

Hildegard Kremper-Fackner: »Lebensabschnitte« aus dem Zyklus »Aus einem schwäbischen Dorf«.

»Die Wurzel« Federzeichnung in Tusche

Zeugnisse Banater Kunstgeschichte im Archiv des Kultur- und Dokumentationszentrums der Banater Schwaben in Ulm: Ein repräsentativer Teil des Lebenswerkes der Banater Künstlerin Hildegard Kremper-Fackner (1933, Temeswar – 2004, Berlin) wird im Archiv des Kulturzentrums aufbewahrt. 2005 hat die Landsmannschaft der Banater Schwaben aus dem Nachlass der Künstlerin sechzig Werke (Grafik und Malerei) erworben. Dazu kamen noch weitere vierzig Blätter als Schenkung der Familie an das Kultur- und Dokumentationszentrum (Zeichnungen, Pastelle, Aquarelle und Druckgrafik). Hildegard Kremper-Fackner hat das Temeswarer Kunstgymnasium besucht, wo sie von Franz Ferch Malerei und von Julius Podlipny das Zeichnen lernte. Nach dem 1958 erfolgten Abschluss des Studiums an der Bukarester Kunstakademie, wo sie sich als Grafikerin Handfertigkeit in den anspruchsvollen Techniken der Lithografie und der Metallgrafik (Aquaforte, Aquatinta und Kupferstich) aneignete. In ihre Geburtsstadt zurückgekehrt, wirkte sie von 1962 bis 1972 als Dozentin an der Kunsthochschule der Universität Temeswar. Als aktives Mitglied des Künstlerverbandes nahm sie an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teil. Seit 1978 war sie stellvertretende Präsidentin des Verbandes der Bildenden Künstler Rumäniens. 1989 konnte Kremper-Fackner nach Deutschland auswandern und lebte bis zu ihrem Tode in Berlin.