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Horst-Hanns Bäcker dirigierte »Night of Queen«

Am 29. April dirigierte Horst-Hanns Bäcker das erste von zwei Konzerten für das Jahr 2010 in Arad. Der Erfolg des Jahres 2009 hat sich inzwischen auch bis nach Ploiesti und Kronstadt herumgesprochen, da beide Orchester ein reges Interesse an Bäcker bekundet haben. Wie groß das Interesse im Land selbst und auch in der Nachbarschaft ist, zeigt die Tatsache, dass Radio Arad und das Fernsehen das Konzert aufzeichneten, um diesem später einen Sendeplatz in den Medien einzuräumen und sogar das ungarische Fernsehen zu einem Life-Interview des Dirigenten bat.

Seit drei Wochen war das Konzert ausverkauft. Für Schüler wurde für den darauffolgenden Freitagmittag ein weiteres Konzert angesetzt, das ebenfalls ausverkauft war. Der Dirigent hatte mehrere jazzig-rockige Stücke für vierstimmigen philharmonischen Chor und Orchester selbst arrangiert, darunter Another one bites the dust (J. Deacon), Flash (B. May), A kind of magic (R. Taylor), Love of my life (F. Mercury), Radio ga ga (R. Taylor), Who wants to live forever (B. May), The show must go on (Queen), We will rock you (B. May), Bicycle race (F. Mercury), Somebody to love (F. Mercury), Friends will be friends (J. Deacon u. F. Mercury). Eine Besonderheit war das Stück Long hot night (J. Coinman u. T. Morgan, komponiert für und gesungen von Kevin Costner).

Das hatte folgenden Hintergrund: H. H. Bäcker hatte beim ersten Filmfestival in Arad im Jahr 2009 Kevin Costner kennengelernt und bat um Genehmigung für ein Arrangement eines seiner Stücke, das dann mit entsprechenden Ton- und Filmaufzeichnungen sozusagen in Arad uraufgeführt werden sollte, um diese Kevin Costner präsentieren zu können, damit dieser – so beeindruckt – sein Plazet für weitere Arrangements geben würde. Dieses bleibt abzuwarten.Alle Stücke wurden vom Dirigenten selbst kurz vor-gestellt und angesagt.

Als „unabhängiger“ Zuhörer konnte man merken, dass nach der Pause das Publikum regelrecht angesteckt war und klatschenderweise mit den weltbekannten Rhythmen mitging, ja man kann sagen, dass sich diese Begeisterung in den Chor und die Musiker fortsetzte: Der Chor klatschte bei den Zugaben selbst mit echter Begeisterung mit, während der Konzertmeister seine Begeisterung zeigte, indem er sich bei vielen Stücken mehrfach während des Violinespielens von seinem Stuhl erhob. Unter stehenden Ovationen wurden mehrere Zugaben vorgetragen. Die Befragung der Musiker ergab die einhellige Meinung: „Warum haben wir hier in Arad nicht noch einen solchen Dirigenten, der mal etwas anderes in der Musik wagt und uns soviel Freude an der Musik bereitet und der auch noch das gesamte Programm selbst arrangiert, nicht nur dirigiert? Er ist der einzige, der das macht und uns damit einen riesigen Spaß bereitet!“