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Banater Post

Jahreshauptversammlung des Freundeskreises Donauschwäbischer Blasmusik

Die Teilnehmer der diesjährigen Jahreshauptversammlung des FDB.

Der Profimusiker Harald Sandmann – er ist auch Leiter der Mitgliedskapelle Original Lennetal Musikanten – präsentierte Auszüge aus seiner schriftlichen Hausarbeit im Fach Musikgeschichte

Zur jährlichen Hauptversammlung des Freundeskreises Donauschwäbischer Blasmusik (FDB), die am 23. März in Frankenthal stattfand, waren Mitglieder und Freunde aus ganz Deutschland angereist. Der Vorsitzende des FDB, Stephan-Heinrich Pollmann, gab in seinem Rechenschaftsbericht bekannt, dass der Verein derzeit 46 Mitglieder und 14 Fördermitglieder zählt und dass im vergangenen Jahr zwei Konzerte stattgefunden haben: das traditionelle Konzert in Mannheim und ein Konzert im Kornhaus in Ulm. Beide Konzerte waren sehr gut besucht und die  teilnehmenden Kapellen haben das Publikum begeistert. In seinem Grußwort sicherte Walter Keller, Mitglied des Bundesvorstandes der Landsmannschaft der Banater Schwaben, weitere Unterstützung seitens dieser Landsmannschaft zu und dankte dem Verein für die geleistete Arbeit. Stephan-Heinrich Pollmann bedankte sich für die erhaltenen Zuwendungen. Kassenwart Klaus Hönig bedankte sich ausdrücklich bei Familie Hummel, da sich seit der Übernahme des Tonträgerverkaufes durch Margarethe Hummel vieles vereinfacht habe. Katharina Schlett legte sodann den Kassenprüfungsbericht vor und bescheinigte dem Kassenwart eine einwandfreie Arbeit. Dem Kassier und dem gesamten Vorstand wurde die Entlastung erteilt.

Da der Notenwart Nikolaus Kreidl aus gesundheitlichen Gründen an der Versammlung nicht teilnehmen konnte, wurde sein Bericht vom Vereinsvorsitzenden vorgetragen. Anschließend wurde die erste Folge der neuen Sampler-CD „Das Beste der donauschwäbischen Blasmusik“ vorgestellt. Richard Hummel bedankte sich bei allen Kapellen, die für diese Produktion Titel beigesteuert haben. Gut angenommen wurde auch die kulturhistorisch wertvolle CD „Traditionelle Banater Blasmusik aus dem Schellackzeitalter“. Weitere 36 Schellacktitel seien noch vorhanden und es bestünde die Möglichkeit, eine zweite Folge herauszugeben.

Als Vorhaben für das Jahr 2013 wurde zunächst das Konzert in Mannheim am 28. Juli genannt. Wegen der beginnenden Urlaubszeit sei es schwierig gewesen, drei Kapellen für das Konzert zu verpflichten. Aufspielen werden diesmal die Musikkapelle Kleiner Odenwald Allemühl, die Siebenbürger Blaskapelle Rüsselsheim und die Weinbergmusikanten. Demnächst wird es eine komplett neugestaltete Homepage des FDB geben, wie Richard Hummel bekanntgab. Für die Weihnachtszeit ist die zweite Folge der CD „Das Beste der donauschwäbischen Blasmusik“ geplant. Viele Mitgliedskapellen haben schon ihre Bereitschaft signalisiert, dafür Stücke zur Verfügung zu stellen. Für die Heimatortsgemeinschaften gilt auch weiterhin das Angebot, bei Treffen zu einem günstigeren Preis zu spielen, sofern keine größeren Entfernungen zurückgelegt werden müssen. Die teilnehmenden Kapellen können beim Vorstand nachgefragt werden.

Den Abschluss der Jahreshauptversammlung bildete wie immer ein Vortrag. Diesmal präsentierte der Profimusiker Harald Sandmann – er ist auch Leiter der Mitgliedskapelle Original Lennetal Musikanten – Auszüge aus seiner schriftlichen Hausarbeit im Fach Musikgeschichte, die er im Sommersemester 1991 unter dem Titel „Beiträge zur Geschichte und Entwicklung der Donauschwäbischen Blasmusik“ an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf vorgelegt hatte.