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Bundesverdienstkreuz für rumänischen Regisseur

Filmregisseur Dr. Radu Gabrea, Herr Joseph Karl, Kulturreferent der Deutschen Botschaft und Botschafter Andreas von Mettenheim (v.l.n.r.) (Foto © Petrică Tănase/Fixfoto/Adevărul)

Der rumänische Filmemacher Dr. Radu Gabrea wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Der Orden wurde am 24. Februar durch den deutschen Botschafter in Bukarest, Andreas von Mettenheim, in feierlichem Rahmen ausgehändigt. Gabrea wurde für seine herausragenden Verdienste um die deutsch-rumänischen Kulturbeziehungen und insbesondere seinen künstlerischen Beitrag zum Verständnis der deutsch-rumänischen Geschichte geehrt.

Debütiert hatte er in Rumänien mit den Spielfilmen „Zu klein für einen großen Krieg“ und „Jenseits des Sandes“, die beide auf dem Festival von Cannes gezeigt wurden. In Reaktion auf Einschränkungen seiner Arbeit durch die kommunistische Zensur erwirkte er 1974 die Ausreise nach Deutschland, wo er hauptsächlich für das Fernsehen produzierte. 1986 promovierte er an der Universität Louvain über Werner Herzog.

Nach seiner Rückkehr nach Rumänien 1997 wurde Gabrea Präsident des Nationalen Filmbüros im rumänischen Kulturministerium. Er arbeitet weiter aktiv als Produzent, Regisseur und Autor; seine Verfilmungen zweier Romane von Eginald Schlattner haben zur Verbreitung deutschsprachiger Literatur aus Rumänien entscheidend beigetragen, teilte die Deutsche Botschaft mit.