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Banater Post

Musik für jeden Geschmack

Vor kurzem brachte das Salonorchester Baden-Baden eine neue CD heraus.

Das Salonorchester Baden-Baden begeistert seit nunmehr drei Jahrzehnten sein Publikum.

Das Baden-Badener Salonorchester hat Ende vorigen Jahres eine neue CD herausgebracht und damit das Beste aus 30 Jahren auf einer Scheibe versammelt. Das Orchester begeistert nun schon seit drei Jahrzehnten sein Publikum und versteht, wie kaum ein anderes Ensemble, ernste Musik mit Unterhaltungsmusik hervorragend miteinander zu kombinieren. Es ist eines der am längsten bestehenden Ensembles seiner Gattung.

„Eine gute Salonmusik verlangt auch ihre Meister.“ Dieses Zitat von Robert Schumann steht auf der
Internetseite des Salonorchesters Baden-Baden. In der Tat: Die Musiker sind hervorragende Meister ihres Fachs, die die gesamte Gefühlsskala musikalischer Ausdrucksmittel souverän beherrschen. Sie spielten oder spielen in berühmten Orchestern, haben zum Teil Lehrerfahrung und wurden mehrfach preisgekrönt. Das Orchester, das in einer leicht abgewandelten Berliner Besetzung spielt, ist ein wahrhaft „europäisches Ensemble“. Bemerkenswert ist dabei, dass die Hälfte der Musiker aus
Rumänien stammt: Anton Hollich (Klarinette) und Ewald Adam (Bratsche) sind Banater Schwaben, Harald Paul (Stehgeige) und Wolfgang Güttler (Kontrabass) kommen aus dem siebenbürgischen Kronstadt. Die Geigerin Lucy Jeal ist Britin, der Cellist Alexander Somov wurde in Bulgarien geboren, der Pianist François Killian ist Franzose. In Deutschland selbst geboren ist nur Alois Müller (Akkordeon). Als Gast tritt mit dem Salonorchester der berühmte bayerische Zitherspieler Willi Huber auf. Leiter des Ensembles ist Harald Paul, während Anton Hollich als dessen Motor gilt. Die Programmgestaltung der Konzerte trägt seine Handschrift. Hollich ist seit 25 Jahren Mitglied des SWR Sinfonieorchesters und Lehrbeauftragter für das Fach Klarinette an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Der gebürtige Glogowatzer wurde 2012 mit dem Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre ausgezeichnet, im Jahr darauf erhielt er den Donauschwäbischen Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg.

Durch die eigenen Arrangements von Ouvertüren, Operettenmelodien, melancholisch-virtuosen Zigeunerklängen, Kaffeehausmusik, bekannten Filmmelodien und Musicals wie auch Swing- und Jazzrhythmen, aber auch mit einer humorvollen Moderation der Konzerte gelingt es dem Ensemble, sein Publikum zu erreichen. Immer wieder verwöhnt es die Zuhörer mit einem mehrgängigen klingenden Menü, das sich aus Dessertstücken der Salonmusik aus vielen Ländern der Welt zusammensetzt. Russische Melodien, rumänische und ungarische Zigeunermusik wechseln sich ab mit der Walzerseligkeit der Donaumonarchie, der Polka, dem Marsch und dem Lieblingsstück des Salonorchesters, dem Tango.

Die Konzerte mit dem beliebten Ensemble werden vom Publikum immer wieder enthusiastisch gefeiert, und auch die Presse stimmt in diesen Lobeschor ein. Hier nur zwei aktuelle Pressestimmen. „Im klingenden Königreich des Baden-Badener Salonorchesters dient die in eine sorgenfreie Traumwelt entführende Musik als Seelentröster, Mutmacher und fröhlich sprudelnde Quelle beschwingter Heiterkeit. Wer für das stets ausverkaufte Neujahrskonzert eine Eintrittskarte ergattern konnte, gehört daher zu den beneideten Glückspilzen“, schrieb Wolfgang Winter nach dem Konzert in der
Alten Kirche Fautenbach (Achern). Am 10. Januar 2016 gab das Salon-orchester ein Konzert vor ausverkaufter Halle in Oppenau. Darüber berichtete Gisela Kaminski: „Für die meisten Besucher gehört der Auftritt des Ensembles einfach zu einem guten Start ins Neue Jahr. Und in der Tat: Man kann wohl kaum beschwingter und heiterer einen Abend erleben als bei diesen Konzerten. Leicht und luftig, feurig und temperamentvoll, gefühlvoll und emotional: So präsentierte sich das Orchester auch in diesem Jahr.“

Die neue CD des Salonorchesters Baden-Baden bietet Musik für jeden Geschmack. Zu hören sind: Spanisches Blut (Gerhard Winkler), Der Schwan (Camille Saint-Saëns), Carolina Danza (Joss Baselli), Meine Lippen, sie küssen so heiß (Franz Lehár), Russisch (Jo Knümann), Éljen a magyar, Annen-Polka und Der Zigeunerbaron (Johann Strauss), Ständchen (Franz Schubert), Charleston-Medley, Hummelflug (Nikolai Rimski-Korsakow), Forgotten Dreams (Leroy Anderson), Tanz-Medley, Hora (Grigoraş Dinicu), Olé Guapa (Ary Malando), Jalousie (Jacob Gade).

Bestellt werden kann die CD zum Preis von 15 Euro zuzüglich Versandkosten bei Anton Hollich
unter Tel. 07221 / 66172 oder per E-Mail unter info@salonorchester-baden-baden.de.