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Migration im Donauraum

Das Projekt „Migration im Donauraum. Die Kolonisation im 18. Jahrhundert und ihre Folgen“ wurde von der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur der Europäischen Union in die Förderung des diesjährigen Kulturprogramms aufgenommen. An diesem Projekt, das von Mai 2012 bis Oktober 2013 stattfinden wird, sind unter der Leitung des Donauschwäbischen Zentralmuseums in Ulm sieben Museen in Rumänien, Ungarn und Serbien beteiligt. Das Projekt besteht im wesentlichen aus zwei Teilen: Im ersten Teil wird eine Wanderausstellung, die innerhalb des Projektzeitraums in sieben europäischen Städten gezeigt wird, erarbeitet. Im Mittelpunkt der Ausstellung sollen weniger die administrativen Abläufe der Kolonisation des Donaugebiets, sondern viel mehr die durch die Migration hervorgerufenen sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Veränderungen stehen. Der zweite Teil des Projekts umfasst unter dem Motto Routes to the roots die Erarbeitung touristischer Angebote zur Geschichte der Migration im Donauraum, beispielsweise ausgearbeitete Stadtrundgänge oder Konzepte für Tagesreisen zu besonderen Schauplätzen in der Region. Das Projekt ist langfristig angelegt und hat es sich zum Ziel gesetzt, den kulturellen Austausch verschiedener Ethnien im Donauraum zu fördern.