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Banater Post

Heimatortsgemeinschaft Johannisfeld

Schwabenball 1961 - Johannisfelder Tracht (Quelle: Familie Dogendorf)
Johannisfelder Kirche 1954 (Quelle: Familie Nikolaus Dogendorf)
Hauptaltar 1981 (Quelle: Familie Bold)

Die HOG

Die HOG Johannisfeld besteht seit 1973 mit Nikolaus Dogendorf als 1. Vorsitzenden. Im Dezember 1981 war das erste Treffen. Im Jahr darauf wurde ein neuer Vorstand gewählt mit Franz Weinhardt als 1.Vorsitzender. Die Treffen finden alle zwei Jahre statt.

1987 hatten wir die banatschwäbische Tanzgruppe, mit zwei Paar Johannisfelder Trachtenträgerzu Gast.1991 kam das Johannisfelder Buch heraus von Hans Weinhardt. In diesem Jahr gab Franz Weinhardt den Vorsitz ab. Anni und Mathias Dogendorf übernahmen uund bereiteten für 1993 das Treffen vor.

Am 15. Januar 1993 wurde Mathias Dogendorf als 1. Vorsitzender gewählt. Im Jahr 1993 hat Anni Dogendorf den Kirchenchor gegründet, wurde begleitet von Maike Mecher auf der Trompete,der uns in den darauffolgenden Treffen durch die heilige Messe begleitete. An den Treffen an den Abendunterhaltungen, hat uns das Trio Anni Dogendorf, Ilse Mecher und Lisi Rieder, mit bekannten Heimatlieder erfreut.

1995 gab Landsmann Emil Franz mit seiner Familie ein Konzert, Landsmann Michael Mettler mit dem Frankenthaler Chor Heimatklänge In den 90 erfreuten uns die Zwillinge Schubert aus Pforzheim und Astried Franz mit Johannisfelder Tracht. Am Treffen 2001 brachte Susan Clarkson das Johannisfelder Familienbuch heraus.

Der Ort

Johannisfeld liegt im Südwesten des rumänischen Teiles des Banates in 73 m Seehöhe, zwischen dem Begakanal und dem Fluß Temesch, ca. 4 km von der jugoslawischen Grenze entfernt und ist Endstation der Bahnlinie Temeschburg-Jonel.

Diese einst schöne Schwabengemeinde wurde auf Grund eines im März 1805 geschlossenen Vertrages im Jahre 1806 erbaut. Die Johannisfelder Ansiedler waren röm. kath. Religion und gehörten anfänglich zur Pardanyer Pfarrei, 1816 erhielten sie in Herrn Johann Zsutti einen Lokalkaplan, 1826 wurde Johannisfeld Pfarrei. Ein Jahr später erfolgte der Baubeginn der Kirche. Nach mehrjähriger Bauunterbrechung wurde sie im November 1833 vom Szarcsaer Erzpriester August Classovits eingeweiht. Der Gottesdienst wurde bis dahin fast drei Jahrzehnte lang in einem Holzbau abgehalten. Das Pfarrhaus wurde 1841 errichtet. 1846 wurde der Orgelbau vollendet. Die Orgel ist auch heute noch funktionsfähig.

Johannisfeld galt bis nach dem zweiten Weltkrieg als deutsche Gemeinde. Von den 1753 Einwohnern im Jahre 1941 waren 1717 Deutsche, 24 Rumänen, 10 Ungarn und zwei Serben. Im November 1993 standen nur noch ungefähr 300 Häuser von den einst 450 Personen deutscher Nationalität lebten nur noch 26 dort.

Zu den wichtigen Bauwerken in Johannisfeld zählen die 1807 erbaute Schule, die 1827-1833 errichtete Kirche, das Pfarrhaus von 1841, das 1863 erbaute Gemeindehaus, das 1937 zu Ehren der Gefallenen des 1. Weltkrieges eingeweihte Kriegerdenkmal, sowie das Bahnhofsgebäude und die Mühle. Eine Besonderheit im gesamten Banat stellt der 1896 angelegte Ziegelpflaster-Gehweg dar. Er wurde im gesamten Dorf an beiden Seiten der Straßen gleich hoch und gleich breit angelegt. Die Kosten von 58 Kronen je Hausplatz mußten die Besitzer innerhalb von 5 Jahren an die Gemeinde zurückzahlen.

 

Kontaktdaten

Anschrift:
Heimatortsgemeinschaft Johannisfeld
in der Landsmannschaft der Banater Schwaben e.V.
c/o Franz Erich
Feldmarkring 286
D-58640 Iserlohn

E-Mail:
efranz@online.de

Internet:
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